Agisoft Metashape Professional: Neue Version bringt verbesserte 3D-Modellierung
Agisoft Metashape Professional verwandelt gewöhnliche digitale Bilder in beeindruckende 3D-Modelle mit nur wenigen Klicks. Diese leistungsstarke Standalone-Software führt photogrammetrische Verarbeitungen von digitalen Bildern durch und erzeugt räumliche 3D-Daten für verschiedenste Anwendungsbereiche. Ob für GIS-Anwendungen, Dokumentation von Kulturerbe oder die Produktion visueller Effekte - die Einsatzmöglichkeiten sind äußerst vielseitig.
Die neue Version von Agisoft Metashape Professional bietet zahlreiche verbesserte Funktionen, die den Workflow optimieren. Benutzer können dichte Punktwolken generieren und bearbeiten, hochwertige 3D-Modelle erstellen und texturieren sowie georeferenzierte DSM/DTM-Daten erzeugen. Darüber hinaus verarbeitet die Software Bilder aus RGB- und Wärmebild-Quellen, um räumliche Informationen in Form von Punktwolken und texturierten Polygonmodellen zu erstellen. Für einen reibungslosen Betrieb empfiehlt der Hersteller mindestens 8GB RAM, um Systemabstürze zu vermeiden. In diesem Artikel erfahren Anwender alles Wissenswerte zur neuen Version, von der Installation bis hin zur effizienten Nutzung im Projektalltag.
Wie installiere ich Agisoft Metashape Professional 2.1.2 richtig?
Die Installation von Agisoft Metashape Professional 2.1.2 beginnt mit dem Herunterladen der neuesten Version von der offiziellen Webseite. Besuchen Sie dazu die Downloadseite und wählen Sie die entsprechende Version für Ihr Betriebssystem aus.
Bei Windows-Systemen starten Sie nach dem Download die .exe-Datei und folgen dem Installationsassistenten. Wählen Sie den gewünschten Installationspfad und bestätigen Sie die Lizenzbedingungen. Nach Abschluss der Installation können Sie das Programm über das Startmenü oder die Desktop-Verknüpfung öffnen.
Für macOS-Nutzer ist der Prozess ähnlich einfach: Öffnen Sie die heruntergeladene .dmg-Datei und ziehen Sie das Metashape-Symbol in den Anwendungsordner. Beim ersten Start müssen Sie möglicherweise in den Systemeinstellungen unter "Sicherheit" die App zulassen.
Linux-Benutzer müssen das .tar.gz-Paket entpacken und die ausführbare Datei "./metashape.sh" starten. Gegebenenfalls sind zusätzliche Abhängigkeiten wie Qt und libGL zu installieren.
Nach der Installation folgt die Aktivierung. Wenn Sie bereits einen Lizenzschlüssel besitzen, wählen Sie "Aktivieren" und geben Sie Ihre Seriennummer ein. Falls Sie von Version 1.x auf 2.x aktualisieren, müssen Sie Ihren Lizenzschlüssel erneut eingeben, da Metashape 2.x ein neues Aktivierungssystem verwendet.
Für Computer ohne Internetverbindung steht die Offline-Aktivierung zur Verfügung. Wählen Sie dazu im Aktivierungsdialog "Offline-Aktivierung" und folgen Sie den Anweisungen zur Erstellung einer Anfrage-Datei.
Was bietet die Professional Edition im Vergleich zur Standard-Version?
Beim Vergleich der Editionen von Agisoft Metashape zeigen sich deutliche Unterschiede. Beide Versionen bieten zwar grundlegende Funktionen wie 3D-Modell-Rekonstruktion, Texturierung und die Erzeugung dichter Punktwolken. Allerdings verfügt nur die Professional Edition über essenzielle Werkzeuge für professionelle Anwendungen.
Die Professional Edition unterstützt exklusiv die Erzeugung von Orthofotos und digitalen Höhenmodellen (DEM). Außerdem ermöglicht sie Georeferenzierung mit Bodenkontrollpunkten (GCPs) und RTK, während diese Funktion in der Standard-Version fehlt. Für Vermessungstechniker und GIS-Spezialisten ist besonders wertvoll, dass die Professional Edition mit realen Koordinatensystemen und Projektionen arbeiten kann.
Weitere Vorteile der Professional Edition umfassen:
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Verarbeitung von multispektralen und Wärmebildaufnahmen
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Python-Skripte für Workflow-Automatisierung
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Netzwerk- und Cloud-Verarbeitung für große Datensätze
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LiDAR-Datenunterstützung und Punktwolkenklassifizierung
Während die Standard-Version für künstlerische, pädagogische oder Hobbyanwendungen durchaus ausreicht, ist die Professional Edition für Landvermessung, Landwirtschaft, Bauwesen und Kartierung unverzichtbar. Dabei bietet sie erweiterte Messfunktionen wie Koordinaten-, Entfernungs-, Flächen- und Volumenmessungen sowie stereoskopische Messungen.
Die Professional Edition ermöglicht darüber hinaus den Export verschiedener Ausarbeitungen wie Punktwolken, 3D-Modelle, Orthofotos, Schnitte, Höhenlinien und mehr – mit der Möglichkeit, diese anhand von Kontrollpunkten zu optimieren.
Wie nutze ich die neuen Funktionen effizient im Projektalltag?
Metashape Professional 2.1.2 bringt zahlreiche neue Funktionen, die den Arbeitsablauf deutlich beschleunigen können. Besonders hilfreich für den Projektalltag sind die erweiterten Messwerkzeuge. Der neue Elevation-Ansichtsmodus für Referenzpunkte und Modelle bietet eine bessere visuelle Kontrolle während der Bearbeitung. Außerdem unterstützt die verbesserte Messprofil-Funktion nun Referenzpunkte und Modelle mit zusätzlichen Punktwolken-Ebenen.
Für die effiziente Arbeit mit großen Projekten nutzen Sie den eigenständigen Netzwerkverarbeitungsserver, der minimale Abhängigkeiten aufweist. Die Unterstützung für gemischte Worker-Versionen (2.0 und 2.1) ermöglicht dabei eine flexible Skalierung der Rechenleistung. Bei Vermessungsprojekten profitieren Anwender vom Parameter "Maximale Geländeneigung" im Befehl "Bodenpunkte klassifizieren".
Die Arbeit mit Chunks vereinfacht komplexe Projekte erheblich. Diese Methode ist ideal für Drohnenvermessungen oder detaillierte Aufnahmen einzelner Objekte. Mittels Polygon-Funktion können Sie gleichzeitig zeichnen und messen, was besonders bei Volumenberechnungen Zeit spart.
Für 3D-Modellierungsprofis bietet die neue Version Unterstützung für das binäre GLTF-Format sowie die Option "Quellmodell ersetzen" im Dialogfeld "Modell dezimieren" - praktisch für iterative Optimierungen ohne Dateiduplikate.
Systemanforderungen
Die Leistungsfähigkeit von Agisoft Metashape Professional hängt maßgeblich von der verwendeten Hardware ab. Die Software läuft auf Windows, MacOS und Linux-Betriebssystemen, wobei die maximale Projektgröße primär durch den verfügbaren Arbeitsspeicher begrenzt wird. Daher ist die Auswahl einer Plattform mit ausreichendem RAM entscheidend für komplexe Projekte.
Für die photogrammetrische Verarbeitung empfiehlt der Hersteller einen leistungsstarken Mehrkern-Prozessor mit mindestens 6 Kernen und 3 GHz Taktfrequenz. Besonders vorteilhaft: Metashape unterstützt GPU-Beschleunigung für rechenintensive Verarbeitungsschritte durch OpenCL- oder CUDA-kompatible Grafikkarten mit vielen Unified Shadern.
Je nach Projektanforderungen bieten sich drei Konfigurationsebenen an:
Basiskonfiguration (bis 32 GB RAM):
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4-12 Kern-Prozessor (Intel, AMD oder Apple M1/M2), 2,0+ GHz
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16-32 GB RAM
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NVIDIA/AMD GPU mit 1024+ Unified Shadern (z.B. GeForce RTX 2060)
Erweiterte Konfiguration (bis 128 GB RAM):
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6-32 Kern-Prozessor (Intel i7/i9 oder AMD Ryzen/Threadripper), 3,0+ GHz
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32-128 GB RAM
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1-2 GPUs mit 1920+ Unified Shadern (z.B. GeForce RTX 3080)
Extreme Konfiguration (128+ GB RAM):
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Dual-Socket Intel Xeon oder AMD EPYC Server (3,0+ GHz)
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Professionelle GPUs wie Quadro, Tesla oder Radeon Pro
Für äußerst umfangreiche Datensätze eignen sich besonders Server-Systeme mit mehreren leistungsstarken GPUs und großzügigem Arbeitsspeicher.
Agisoft Metashape Standard
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