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Axure RP 10.x Enterprise, 1 Named User

Axure RP 10.x Team: Neue Funktionen für bessere Zusammenarbeit

Axure RP 10.x etabliert sich als bevorzugtes Prototyping-Tool selbst bei Fortune-100-Unternehmen aufgrund seiner leistungsstarken Funktionalität. Diese neueste Version wurde entwickelt, um langjährigen Kunden die Erstellung fortschrittlicher Prototypen zu erleichtern und gleichzeitig neuen Nutzern den Einstieg zu vereinfachen. Mit der Möglichkeit, unbegrenzte Kombinationen von Ereignisauslösern, Bedingungen und Aktionen zu erstellen, können Teams digitale Erlebnisse umfassend erforschen.

Besonders bemerkenswert ist, dass Axure RP 10 die Teamarbeit revolutioniert. Funktionale Prototypen können mit nur einem Klick geteilt werden, wobei Nutzer jetzt einfach einen Link ohne eingebetteten Zugangscode versenden können. Außerdem ermöglicht die verbesserte Leistung sowohl auf Mac als auch auf PC eine reibungslosere Zusammenarbeit. Die Funktion, mehrere dynamische Bedienfeld-Zustände gleichzeitig anzuzeigen und zu bearbeiten, sowie die Möglichkeit, Widgets relativ zu ihrem übergeordneten Container auszurichten, steigert die Effizienz im Designprozess erheblich. Diese Verbesserungen machen Axure RP 10.x zu einem unverzichtbaren Werkzeug für Teams, die an anspruchsvollen digitalen Projekten arbeiten.

Welche Herausforderungen löst Axure RP 10.x für Teams?

UX-Teams stehen täglich vor erheblichen Herausforderungen bei der gemeinsamen Prototypenerstellung. Axure RP 10.x wurde speziell entwickelt, um diese Problemfelder gezielt anzugehen und die Teamarbeit zu optimieren.

Kommunikationsprobleme bei Prototyping-Projekten

Moderne UX-Teams kämpfen mit einem grundlegenden Dilemma: Sie müssen einerseits die Bedürfnisse der Nutzer priorisieren und andererseits die geschäftlichen Ziele des Unternehmens berücksichtigen. Ohne geeignete Werkzeuge basieren Entscheidungen häufig auf Bauchgefühl statt auf validierten Erkenntnissen. Dies führt zu Missverständnissen zwischen Designern, Entwicklern und Stakeholdern.

Das Sammeln und die produktive Anwendung von Feedback stellt dabei eine besondere Hürde dar. Obwohl qualitativ hochwertiges Feedback für den Projekterfolg entscheidend ist, fehlt es oft an strukturierten Prozessen zur Verarbeitung und Umsetzung dieser Rückmeldungen. Zudem steigt die Komplexität von UX-Projekten stetig an, was erfordert, dass das gesamte Wissen eines Teams in den Entwurfsprozess einfließt.

Fehlende Echtzeit-Zusammenarbeit in älteren Versionen

Frühere Versionen von Axure boten nur begrenzte Möglichkeiten für gleichzeitige Bearbeitungen. Dies führte zu Arbeitsunterbrechungen und Verzögerungen im Designprozess. Besonders problematisch war dies für verteilte Teams, die an verschiedenen Standorten arbeiten.

Vor Axure RP 10.x fehlte es an robusten Mechanismen zur Versionskontrolle, was die Nachverfolgung von Änderungen erschwerte. Teams konnten nicht problemlos sehen, wer gerade an welchen Elementen arbeitete, was zu Konflikten und doppelter Arbeit führte. Die früheren Versionen boten zwar grundlegende Teamfunktionen, jedoch war die Echtzeitkoordination stark eingeschränkt:

  • Keine Möglichkeit, den aktuellen Bearbeitungsstatus in Echtzeit zu sehen

  • Begrenzte Optionen zum gleichzeitigen Arbeiten an einer Datei

  • Unzureichende Integration mit anderen Kollaborationstools

Unklare Zuständigkeiten und Feedback-Schleifen

Ohne klare Zuständigkeiten entstanden in Teams oft Unsicherheiten darüber, wer für welche Änderungen verantwortlich ist. Erst mit der Version 8.1 wurde es möglich, zu überprüfen, wer bestimmte Seiten oder Master ausgecheckt hat. Diese Information aktualisiert sich nun mehrmals pro Minute bei stabiler Internetverbindung.

Die Feedback-Kommunikation verlief häufig umständlich über separate Kanäle wie E-Mails oder Meetings, was zu Informationsverlusten führte. Reviewer, die nicht mit den Designtools vertraut waren, hatten Schwierigkeiten, ihre Kommentare effektiv zu hinterlassen. Außerdem fehlte es an automatisierten Benachrichtigungen, sodass Teams Änderungen und neue Kommentare manuell verfolgen mussten.

Darüber hinaus war die Integration in bestehende Unternehmens-Workflows mangelhaft. Besonders die Anbindung an Projektmanagement-Tools und Entwicklungsumgebungen stellte eine Herausforderung dar, was die nahtlose Zusammenarbeit zwischen Design- und Entwicklungsteams behinderte.

Wie helfen neue Axure-Funktionen bei der Teamkoordination?

Die Zusammenarbeit im Team steht bei Axure RP 10.x im Mittelpunkt der Entwicklung. Mit mehreren neuen Funktionen bietet die aktuelle Version wirksame Lösungen für die täglichen Herausforderungen in Design-Teams.

Zentrale Projektfreigabe über Axure Cloud

Axure RP 10.x ermöglicht das sofortige Teilen von Prototypen über Axure Cloud - der schnellste Weg, um Entwürfe mit Teammitgliedern und Stakeholdern zu teilen. Nach dem Hochladen erhalten Nutzer einen Link zum veröffentlichten Prototyp, der auf jedem Gerät mit Webbrowser funktioniert. Der Prozess ist denkbar einfach: Ein Klick auf "Share" in der Hauptwerkzeugleiste oder der Weg über "Publish → Publish to Axure Cloud" im Hauptmenü genügt.

Besonders praktisch: Das Veröffentlichungsdialogfeld ist bereits mit der letzten Projekt-ID vorausgefüllt, zu der die RP-Datei hochgeladen wurde. Mit einem weiteren Klick auf "Update" wird die aktuelle Version veröffentlicht. Axure Cloud bildet somit das Rückgrat der Teamarbeit und ermöglicht eine effiziente Zusammenarbeit mit gemeinsamer Bearbeitung von Diagrammen, UX-Prototypen und Designs.

Kommentarfunktion mit Benachrichtigungen

Ein wesentlicher Fortschritt in der Team-Kommunikation ist das erweiterte Benachrichtigungssystem. Nutzer können sich über Diskussionsaktivitäten bei ihren Axure Cloud-Projekten sowie über Änderungen informieren lassen, die bei Teamprojekten eingecheckt werden. Die Häufigkeit und Art der Benachrichtigungen sind dabei frei anpassbar.

Die Benachrichtigungsoptionen umfassen:

  • All: Benachrichtigung über alle Aktivitäten bei allen Projekten innerhalb der Arbeitsbereiche

  • Some: Tägliche Zusammenfassungen sowie Benachrichtigungen über @-Erwähnungen und Antworten auf eigene Kommentare

  • None: Keine E-Mails über Kommentare

Darüber hinaus unterstützt Axure RP 10.x die Integration von Slack und Microsoft Teams für Benachrichtigungen. Dies ermöglicht Teams, Feedback direkt auf dem Bildschirm mit Kontext zu sammeln und als "erledigt" zu markieren.

Versionskontrolle und gleichzeitiges Arbeiten

Die Teamarbeit erhält mit Axure RP 10.x eine völlig neue Dimension durch fortschrittliche Kollaborationsfunktionen. Das System basiert auf einem Team-Verzeichnis - einer zentralen, auf Axure Cloud gespeicherten Kopie des Projekts. Jedes Teammitglied arbeitet mit einer lokalen Kopie und kann Änderungen erst dann mit dem Team teilen, wenn sie bereit sind.

Allerdings können mehrere Personen nicht gleichzeitig an derselben Seite arbeiten. Stattdessen funktioniert die Zusammenarbeit über ein Check-out/Check-in-System: Teammitglieder können Seiten, Komponenten oder Generatoren für die Bearbeitung auschecken, wodurch diese Elemente für andere Nutzer gesperrt werden, bis sie wieder eingecheckt sind.

Die Versionskontrolle speichert bei jedem Einchecken eine neue Revision des Projekts und erzeugt dadurch einen vollständigen Verlauf aller Änderungen mit Informationen darüber, wer was geändert hat. Dies ermöglicht Teams:

  • Vergangene Designs zu überprüfen oder wiederherzustellen

  • Den Fortschritt des Projekts zu verfolgen

  • Selbst zu entscheiden, wann sie Updates vom Team importieren möchten

Welche Features verbessern die technische Umsetzung im Team?

Die technischen Verbesserungen in Axure RP 10.x bieten Teams erweiterte Möglichkeiten für die präzise Prototypenerstellung. Besonders im Bereich datenbasierter Designs und dynamischer Layouts wurden zahlreiche Funktionen optimiert.

Datengetriebene Prototypen mit Repeaters

Axure RP 10.x bringt entscheidende Neuerungen für Repeater-Komponenten, die das Erstellen datengetriebener Prototypen erheblich vereinfachen. Nutzer können nun Widgets auswählen und diese automatisch in einen Repeater umwandeln. Darüber hinaus wurde eine intuitive Verbindung zwischen Widgets und Datenspalten eingeführt, die den Aufbau komplexer Datenvisualisierungen beschleunigt.

Der neue schwebende Dateneditor bietet mehr Raum zum Anzeigen und Bearbeiten von Daten, während Repeater-Elemente jetzt automatisch an den Inhalt angepasst werden können – einschließlich Widgets, die sich an Text anpassen. Außerdem wurden die Filtermöglichkeiten erweitert:

  • Vereinfachte Option zur Auswahl von Spalten und Definition von Filterkriterien

  • Filterung nach "BELIEBIGEN" statt nur nach "ALLEN" hinzugefügten Filtern

  • Smart-Filter-Option für mehrschichtige Filterungen

Fehlermeldungen und Bedingungslogik in Formularen

Mit Axure RP 10.x wird die Erstellung realistischer Formulare deutlich effizienter. Ein neuer Effekt für Fehlerstile und eingebaute gängige Bedingungen unterstützen bei der Implementierung von Validierungen. Der verbesserte Bedingungsgenerator bietet eine einfachere Methode, Bedingungen vor Aktionen hinzuzufügen, beispielsweise "wenn Feld leer ist" oder "wenn Feld @ enthält". Zudem können Nutzer nun prüfen, ob sich ein Widget in einem Fehlerzustand befindet.

Push/Pull-Mechanik für dynamische Layouts

Dynamische Layouts profitieren von der überarbeiteten Push/Pull-Funktionalität, die nun deutlich flexibler einsetzbar ist. Entwickler können jetzt Push/Pull-Abstände individuell anpassen und Widgets basierend auf Größenänderungen eines Panels verschieben. Besonders nützlich für Teams: Statt einzelner Widgets können nun ganze Gruppen verschoben werden.

Bei der Arbeit mit komplexen Layouts, etwa bei Seitenpanels im Visual-Studio-Stil, ermöglichen diese Verbesserungen ein realistischeres Verhalten. Beispielsweise können Nutzer nun Seitenbereiche erweitern oder verkleinern und dabei andere Elemente automatisch anpassen. Die neuen Move-Aktionen können außerdem alle Widgets unterhalb oder rechts eines Elements verschieben, was die Erstellung responsiver Designs wesentlich vereinfacht.

Zusammen bilden diese technischen Verbesserungen ein solides Fundament für Teams, die an datengetriebenen, interaktiven Prototypen mit realistischem Verhalten arbeiten.

Wie integriert sich Axure RP 10.x in bestehende Workflows?

Für eine nahtlose Einbindung in moderne Designprozesse bietet Axure RP 10.x zahlreiche Integrationsmöglichkeiten, die den täglichen Arbeitsablauf erheblich vereinfachen.

Figma-, Sketch- und Adobe XD-Importe

Axure RP 10.x ermöglicht den schnellen Import von Designs aus führenden Design-Tools. Mit dem Axure-Plugin für Sketch können Nutzer Artboards kopieren und als einzelne, bearbeitbare Widgets nach Axure RP übertragen. Ebenso funktioniert dies bei Adobe XD, wo Nutzer Ebenen kopieren oder Artboards direkt zu Axure Cloud veröffentlichen können. Für Figma-Nutzer steht gleichfalls ein Plugin bereit, das das Kopieren von Frames erleichtert. Bei allen drei Tools bleibt die Schichtenstruktur erhalten, sodass Designs problemlos mit Axures leistungsstarken Prototyping-Funktionen angereichert werden können.

Jira- und Confluence

Besonders wertvoll für Entwicklerteams ist die direkte Einbettung von Axure-Prototypen in Jira-Tickets und Confluence-Seiten. Nach der Installation der entsprechenden Plugins aus dem Atlassian Marketplace können Nutzer Prototypen einfach über eine URL einfügen. Die eingebetteten Prototypen bleiben vollständig interaktiv und ermöglichen Kommentare direkt im Ticket, was die Zusammenarbeit zwischen Design- und Entwicklungsteams deutlich verbessert.

Systemanforderungen

Axure RP 10.x läuft zuverlässig unter Windows 10 und 11. Die Mindestanforderungen umfassen 2 GB RAM (empfohlen: 4 GB), einen 1-GHz-Prozessor und 5 GB Festplattenspeicher. Für die HTML-Prototypen werden Edge, Firefox oder Chrome benötigt. Word-Spezifikationen erfordern Microsoft Office Word 2013 oder neuer bzw. eine alternative Anwendung, die .docx-Dateien öffnen kann.

  • Plattform: Windows / Mac

  • Sprache: Englisch

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Axure RP 10.x Team: Neue Funktionen für bessere Zusammenarbeit

Axure RP 10.x etabliert sich als bevorzugtes Prototyping-Tool selbst bei Fortune-100-Unternehmen aufgrund seiner leistungsstarken Funktionalität. Diese neueste Version wurde entwickelt, um langjährigen Kunden die Erstellung fortschrittlicher Prototypen zu erleichtern und gleichzeitig neuen Nutzern den Einstieg zu vereinfachen. Mit der Möglichkeit, unbegrenzte Kombinationen von Ereignisauslösern, Bedingungen und Aktionen zu erstellen, können Teams digitale Erlebnisse umfassend erforschen.

Besonders bemerkenswert ist, dass Axure RP 10 die Teamarbeit revolutioniert. Funktionale Prototypen können mit nur einem Klick geteilt werden, wobei Nutzer jetzt einfach einen Link ohne eingebetteten Zugangscode versenden können. Außerdem ermöglicht die verbesserte Leistung sowohl auf Mac als auch auf PC eine reibungslosere Zusammenarbeit. Die Funktion, mehrere dynamische Bedienfeld-Zustände gleichzeitig anzuzeigen und zu bearbeiten, sowie die Möglichkeit, Widgets relativ zu ihrem übergeordneten Container auszurichten, steigert die Effizienz im Designprozess erheblich. Diese Verbesserungen machen Axure RP 10.x zu einem unverzichtbaren Werkzeug für Teams, die an anspruchsvollen digitalen Projekten arbeiten.

Welche Herausforderungen löst Axure RP 10.x für Teams?

UX-Teams stehen täglich vor erheblichen Herausforderungen bei der gemeinsamen Prototypenerstellung. Axure RP 10.x wurde speziell entwickelt, um diese Problemfelder gezielt anzugehen und die Teamarbeit zu optimieren.

Kommunikationsprobleme bei Prototyping-Projekten

Moderne UX-Teams kämpfen mit einem grundlegenden Dilemma: Sie müssen einerseits die Bedürfnisse der Nutzer priorisieren und andererseits die geschäftlichen Ziele des Unternehmens berücksichtigen. Ohne geeignete Werkzeuge basieren Entscheidungen häufig auf Bauchgefühl statt auf validierten Erkenntnissen. Dies führt zu Missverständnissen zwischen Designern, Entwicklern und Stakeholdern.

Das Sammeln und die produktive Anwendung von Feedback stellt dabei eine besondere Hürde dar. Obwohl qualitativ hochwertiges Feedback für den Projekterfolg entscheidend ist, fehlt es oft an strukturierten Prozessen zur Verarbeitung und Umsetzung dieser Rückmeldungen. Zudem steigt die Komplexität von UX-Projekten stetig an, was erfordert, dass das gesamte Wissen eines Teams in den Entwurfsprozess einfließt.

Fehlende Echtzeit-Zusammenarbeit in älteren Versionen

Frühere Versionen von Axure boten nur begrenzte Möglichkeiten für gleichzeitige Bearbeitungen. Dies führte zu Arbeitsunterbrechungen und Verzögerungen im Designprozess. Besonders problematisch war dies für verteilte Teams, die an verschiedenen Standorten arbeiten.

Vor Axure RP 10.x fehlte es an robusten Mechanismen zur Versionskontrolle, was die Nachverfolgung von Änderungen erschwerte. Teams konnten nicht problemlos sehen, wer gerade an welchen Elementen arbeitete, was zu Konflikten und doppelter Arbeit führte. Die früheren Versionen boten zwar grundlegende Teamfunktionen, jedoch war die Echtzeitkoordination stark eingeschränkt:

  • Keine Möglichkeit, den aktuellen Bearbeitungsstatus in Echtzeit zu sehen

  • Begrenzte Optionen zum gleichzeitigen Arbeiten an einer Datei

  • Unzureichende Integration mit anderen Kollaborationstools

Unklare Zuständigkeiten und Feedback-Schleifen

Ohne klare Zuständigkeiten entstanden in Teams oft Unsicherheiten darüber, wer für welche Änderungen verantwortlich ist. Erst mit der Version 8.1 wurde es möglich, zu überprüfen, wer bestimmte Seiten oder Master ausgecheckt hat. Diese Information aktualisiert sich nun mehrmals pro Minute bei stabiler Internetverbindung.

Die Feedback-Kommunikation verlief häufig umständlich über separate Kanäle wie E-Mails oder Meetings, was zu Informationsverlusten führte. Reviewer, die nicht mit den Designtools vertraut waren, hatten Schwierigkeiten, ihre Kommentare effektiv zu hinterlassen. Außerdem fehlte es an automatisierten Benachrichtigungen, sodass Teams Änderungen und neue Kommentare manuell verfolgen mussten.

Darüber hinaus war die Integration in bestehende Unternehmens-Workflows mangelhaft. Besonders die Anbindung an Projektmanagement-Tools und Entwicklungsumgebungen stellte eine Herausforderung dar, was die nahtlose Zusammenarbeit zwischen Design- und Entwicklungsteams behinderte.

Wie helfen neue Axure-Funktionen bei der Teamkoordination?

Die Zusammenarbeit im Team steht bei Axure RP 10.x im Mittelpunkt der Entwicklung. Mit mehreren neuen Funktionen bietet die aktuelle Version wirksame Lösungen für die täglichen Herausforderungen in Design-Teams.

Zentrale Projektfreigabe über Axure Cloud

Axure RP 10.x ermöglicht das sofortige Teilen von Prototypen über Axure Cloud - der schnellste Weg, um Entwürfe mit Teammitgliedern und Stakeholdern zu teilen. Nach dem Hochladen erhalten Nutzer einen Link zum veröffentlichten Prototyp, der auf jedem Gerät mit Webbrowser funktioniert. Der Prozess ist denkbar einfach: Ein Klick auf "Share" in der Hauptwerkzeugleiste oder der Weg über "Publish → Publish to Axure Cloud" im Hauptmenü genügt.

Besonders praktisch: Das Veröffentlichungsdialogfeld ist bereits mit der letzten Projekt-ID vorausgefüllt, zu der die RP-Datei hochgeladen wurde. Mit einem weiteren Klick auf "Update" wird die aktuelle Version veröffentlicht. Axure Cloud bildet somit das Rückgrat der Teamarbeit und ermöglicht eine effiziente Zusammenarbeit mit gemeinsamer Bearbeitung von Diagrammen, UX-Prototypen und Designs.

Kommentarfunktion mit Benachrichtigungen

Ein wesentlicher Fortschritt in der Team-Kommunikation ist das erweiterte Benachrichtigungssystem. Nutzer können sich über Diskussionsaktivitäten bei ihren Axure Cloud-Projekten sowie über Änderungen informieren lassen, die bei Teamprojekten eingecheckt werden. Die Häufigkeit und Art der Benachrichtigungen sind dabei frei anpassbar.

Die Benachrichtigungsoptionen umfassen:

  • All: Benachrichtigung über alle Aktivitäten bei allen Projekten innerhalb der Arbeitsbereiche

  • Some: Tägliche Zusammenfassungen sowie Benachrichtigungen über @-Erwähnungen und Antworten auf eigene Kommentare

  • None: Keine E-Mails über Kommentare

Darüber hinaus unterstützt Axure RP 10.x die Integration von Slack und Microsoft Teams für Benachrichtigungen. Dies ermöglicht Teams, Feedback direkt auf dem Bildschirm mit Kontext zu sammeln und als "erledigt" zu markieren.

Versionskontrolle und gleichzeitiges Arbeiten

Die Teamarbeit erhält mit Axure RP 10.x eine völlig neue Dimension durch fortschrittliche Kollaborationsfunktionen. Das System basiert auf einem Team-Verzeichnis - einer zentralen, auf Axure Cloud gespeicherten Kopie des Projekts. Jedes Teammitglied arbeitet mit einer lokalen Kopie und kann Änderungen erst dann mit dem Team teilen, wenn sie bereit sind.

Allerdings können mehrere Personen nicht gleichzeitig an derselben Seite arbeiten. Stattdessen funktioniert die Zusammenarbeit über ein Check-out/Check-in-System: Teammitglieder können Seiten, Komponenten oder Generatoren für die Bearbeitung auschecken, wodurch diese Elemente für andere Nutzer gesperrt werden, bis sie wieder eingecheckt sind.

Die Versionskontrolle speichert bei jedem Einchecken eine neue Revision des Projekts und erzeugt dadurch einen vollständigen Verlauf aller Änderungen mit Informationen darüber, wer was geändert hat. Dies ermöglicht Teams:

  • Vergangene Designs zu überprüfen oder wiederherzustellen

  • Den Fortschritt des Projekts zu verfolgen

  • Selbst zu entscheiden, wann sie Updates vom Team importieren möchten

Welche Features verbessern die technische Umsetzung im Team?

Die technischen Verbesserungen in Axure RP 10.x bieten Teams erweiterte Möglichkeiten für die präzise Prototypenerstellung. Besonders im Bereich datenbasierter Designs und dynamischer Layouts wurden zahlreiche Funktionen optimiert.

Datengetriebene Prototypen mit Repeaters

Axure RP 10.x bringt entscheidende Neuerungen für Repeater-Komponenten, die das Erstellen datengetriebener Prototypen erheblich vereinfachen. Nutzer können nun Widgets auswählen und diese automatisch in einen Repeater umwandeln. Darüber hinaus wurde eine intuitive Verbindung zwischen Widgets und Datenspalten eingeführt, die den Aufbau komplexer Datenvisualisierungen beschleunigt.

Der neue schwebende Dateneditor bietet mehr Raum zum Anzeigen und Bearbeiten von Daten, während Repeater-Elemente jetzt automatisch an den Inhalt angepasst werden können – einschließlich Widgets, die sich an Text anpassen. Außerdem wurden die Filtermöglichkeiten erweitert:

  • Vereinfachte Option zur Auswahl von Spalten und Definition von Filterkriterien

  • Filterung nach "BELIEBIGEN" statt nur nach "ALLEN" hinzugefügten Filtern

  • Smart-Filter-Option für mehrschichtige Filterungen

Fehlermeldungen und Bedingungslogik in Formularen

Mit Axure RP 10.x wird die Erstellung realistischer Formulare deutlich effizienter. Ein neuer Effekt für Fehlerstile und eingebaute gängige Bedingungen unterstützen bei der Implementierung von Validierungen. Der verbesserte Bedingungsgenerator bietet eine einfachere Methode, Bedingungen vor Aktionen hinzuzufügen, beispielsweise "wenn Feld leer ist" oder "wenn Feld @ enthält". Zudem können Nutzer nun prüfen, ob sich ein Widget in einem Fehlerzustand befindet.

Push/Pull-Mechanik für dynamische Layouts

Dynamische Layouts profitieren von der überarbeiteten Push/Pull-Funktionalität, die nun deutlich flexibler einsetzbar ist. Entwickler können jetzt Push/Pull-Abstände individuell anpassen und Widgets basierend auf Größenänderungen eines Panels verschieben. Besonders nützlich für Teams: Statt einzelner Widgets können nun ganze Gruppen verschoben werden.

Bei der Arbeit mit komplexen Layouts, etwa bei Seitenpanels im Visual-Studio-Stil, ermöglichen diese Verbesserungen ein realistischeres Verhalten. Beispielsweise können Nutzer nun Seitenbereiche erweitern oder verkleinern und dabei andere Elemente automatisch anpassen. Die neuen Move-Aktionen können außerdem alle Widgets unterhalb oder rechts eines Elements verschieben, was die Erstellung responsiver Designs wesentlich vereinfacht.

Zusammen bilden diese technischen Verbesserungen ein solides Fundament für Teams, die an datengetriebenen, interaktiven Prototypen mit realistischem Verhalten arbeiten.

Wie integriert sich Axure RP 10.x in bestehende Workflows?

Für eine nahtlose Einbindung in moderne Designprozesse bietet Axure RP 10.x zahlreiche Integrationsmöglichkeiten, die den täglichen Arbeitsablauf erheblich vereinfachen.

Figma-, Sketch- und Adobe XD-Importe

Axure RP 10.x ermöglicht den schnellen Import von Designs aus führenden Design-Tools. Mit dem Axure-Plugin für Sketch können Nutzer Artboards kopieren und als einzelne, bearbeitbare Widgets nach Axure RP übertragen. Ebenso funktioniert dies bei Adobe XD, wo Nutzer Ebenen kopieren oder Artboards direkt zu Axure Cloud veröffentlichen können. Für Figma-Nutzer steht gleichfalls ein Plugin bereit, das das Kopieren von Frames erleichtert. Bei allen drei Tools bleibt die Schichtenstruktur erhalten, sodass Designs problemlos mit Axures leistungsstarken Prototyping-Funktionen angereichert werden können.

Jira- und Confluence

Besonders wertvoll für Entwicklerteams ist die direkte Einbettung von Axure-Prototypen in Jira-Tickets und Confluence-Seiten. Nach der Installation der entsprechenden Plugins aus dem Atlassian Marketplace können Nutzer Prototypen einfach über eine URL einfügen. Die eingebetteten Prototypen bleiben vollständig interaktiv und ermöglichen Kommentare direkt im Ticket, was die Zusammenarbeit zwischen Design- und Entwicklungsteams deutlich verbessert.

Systemanforderungen

Axure RP 10.x läuft zuverlässig unter Windows 10 und 11. Die Mindestanforderungen umfassen 2 GB RAM (empfohlen: 4 GB), einen 1-GHz-Prozessor und 5 GB Festplattenspeicher. Für die HTML-Prototypen werden Edge, Firefox oder Chrome benötigt. Word-Spezifikationen erfordern Microsoft Office Word 2013 oder neuer bzw. eine alternative Anwendung, die .docx-Dateien öffnen kann.

  • Plattform: Windows / Mac

  • Sprache: Englisch

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