Microsoft Dynamics 365 Sandbox: Neue Partner-Funktionen für NCE verfügbar
Die Dynamics 365 Partner Sandbox Operation Application (NCE) stellt Partner vor erhebliche Herausforderungen bei gleichzeitig enormem Potenzial. Laut Community-Berichten fehlt es an klarer Dokumentation zu diesem Angebot, was bei vielen Partnern für Verwirrung sorgt. Trotz dieser Unklarheiten bietet die Plattform eine robuste Umgebung für Tests, Entwicklung und Bereitstellung innovativer betrieblicher Lösungen.
Die dynamics 365 operations application partner sandbox ermöglicht den Zugriff auf Echtzeit-Daten und Analysen, wodurch Partner Lösungen erstellen und testen können, die Geschäftsprozesse optimieren.
Partner kritisieren fehlende Informationen zu neuen Sandbox-Funktionen
Seit der Einführung der neuen Sandbox-Funktionen für Dynamics 365 im Rahmen des New Commerce Experience (NCE) Programms äußern zahlreiche Partner ihre Unzufriedenheit über mangelnde Transparenz und fehlende Dokumentation. Die Kritik richtet sich hauptsächlich gegen die unzureichende Kommunikation seitens Microsoft bezüglich der Funktionsweise und Einschränkungen der Testumgebungen.
Was sagen Community-Mitglieder zur neuen Lizenzstruktur?
Die Rückmeldungen aus der Partner-Community zeigen deutliche Frustration über die unklare Lizenzsituation. Bisher verlief die Lizenzierung für Dynamics 365-Komponenten wie Finance und Supply Chain Management ohne strikte technische Prüfung, ob Benutzer im System tatsächlich eine Lizenz zugewiesen hatten oder nicht. Dies ändert sich nun grundlegend, was viele Partner vor erhebliche Herausforderungen stellt.
Ein wesentlicher Kritikpunkt betrifft die Ankündigung von Microsoft, dass ab dem 1. November 2025 jedem Benutzer, der sich in Dynamics 365 Finance und SCM anmeldet, zwingend eine entsprechende Lizenz zugewiesen werden muss. Bereits ab dem 1. September werden Systembenutzer durch Infomeldungen darauf hingewiesen, dass sie eine zugewiesene Lizenz benötigen und sich an ihre Administratoren wenden sollen.
Viele Partner bemängeln insbesondere, dass sie zwar verstehen, dass Änderungen kommen, jedoch nicht ausreichend darüber informiert wurden, wie diese konkret in Sandbox-Umgebungen umgesetzt werden. Die Community zeigt sich besorgt darüber, dass die Sandbox-Funktionalitäten möglicherweise eingeschränkt werden könnten, ohne dass alternative Testmöglichkeiten bereitgestellt werden.
Welche Fragen bleiben derzeit unbeantwortet?
Trotz der angekündigten Änderungen bleiben zahlreiche Fragen offen, die Microsoft bisher nicht zufriedenstellend beantwortet hat:
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Wie genau werden Teammitglieder, Betriebsaktivitätslizenzen und gerätebasierte Rollen wie Scanner in der Sandbox-Umgebung gesperrt? Diese Frage wurde noch nicht vollständig geklärt.
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Wann genau werden die Sandbox- oder Testumgebungen von den neuen Lizenzmaßnahmen betroffen sein? Microsoft konzentriert sich zunächst auf Produktionsumgebungen; Nicht-Produktionsumgebungen sollen voraussichtlich später folgen.
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Welche konkreten Unterschiede bestehen zwischen den Produkt- und Sandbox-Funktionen? Die vorhandene Dokumentation weist darauf hin, dass es Unterschiede gibt, erläutert diese jedoch nicht detailliert.
Darüber hinaus besteht Unsicherheit darüber, wie Partner ihre bestehenden Sandbox-Umgebungen an die neuen Anforderungen anpassen müssen. Systemverantwortliche und Administratoren sind dazu angehalten, sich in nächster Zukunft intensiv mit dem Thema Lizenzmanagement und Rollenzuweisungen zu beschäftigen. Allerdings fehlen präzise Anleitungen, wie dies in der Praxis umzusetzen ist.
Von dem Zwang zur Zuweisung einer persönlichen Lizenz sind aktuell noch On-Premises sowie Sandbox- und Entwicklungssysteme ausgenommen. Dennoch bleibt unklar, wie lange diese Ausnahme bestehen bleibt und wie der Übergang gestaltet werden soll.
Microsoft reagiert mit klareren NCE-Funktionen für Dynamics 365 Sandbox
Als Reaktion auf die anhaltende Kritik hat Microsoft umfassende Verbesserungen für die Dynamics 365 Partner Sandbox Operation Application (NCE) eingeführt. Diese Aktualisierungen zielen darauf ab, die bisherigen Unklarheiten zu beseitigen und Partnern mehr Transparenz zu bieten.
Welche Funktionen wurden konkret eingeführt?
Microsoft hat die digitale Messaging-Funktionalität in der Sandbox-Umgebung deutlich erweitert. Insbesondere wurde eine spezialisierte Testumgebung für Partner eingeführt, die sich auf digitale Messaging-Funktionen konzentriert. Die Plattform ermöglicht nun das Testen von Kommunikationskanälen wie SMS, E-Mail und Social-Media-Messaging in einer kontrollierten Umgebung. Darüber hinaus bietet die Sandbox Echtzeit-Analysen während der Testphase, wodurch Partner die Leistung verfolgen und Engpässe identifizieren können.
Ein wesentlicher Fortschritt ist das neue Skalierungsmodell für Sandbox-Umgebungen:
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5 Partner-Sandbox-Lizenzen = 1 Produktions- + 3 Sandbox-Umgebungen
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10 Partner-Sandbox-Lizenzen = 1 Produktions- + 6 Sandbox-Umgebungen
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15 Partner-Sandbox-Lizenzen = 1 Produktions- + 9 Sandbox-Umgebungen
Zusätzlich können Partner nun Sandbox-Umgebungen auf Vorschauversionen aktualisieren, was bisher nicht möglich war. Diese Funktion erlaubt das Testen mit eigenen Daten und installierten Erweiterungen, wodurch die Risiken reduziert und die Testgenauigkeit verbessert wird.
Wie adressiert Microsoft die bisherigen Unklarheiten?
Microsoft begegnet den Bedenken der Partner durch verbesserte Isolationsoptionen. Die Sandbox-Umgebung bietet vollständige Trennung von Produktionsdaten, sodass Partner experimentieren können, ohne betriebliche Abläufe zu gefährden. Ferner können Administratoren diese Testumgebungen über das Administration Center verwalten und bei Bedarf dedizierte Umgebungen für spezifische Anforderungen erstellen.
Außerdem hat Microsoft den Zugang zu Sandbox-Lizenzen transparenter gestaltet. Die Berechtigung für kostenlose Sandbox-Lizenzen basiert nun auf klaren Kriterien: Partner müssen im ISV Connect-Programm eingeschrieben sein und über registrierte Deals gegen ein aktives Dynamics 365 Dataverse oder Operations-Angebot verfügen.
Welche Dokumentationen wurden nachgereicht?
Microsoft hat umfangreiche Dokumentationen zu den technischen Voraussetzungen bereitgestellt. Die Sandbox erfordert Microsoft .NET Framework in Version 4.8 oder höher und unterstützt die aktuellsten Versionen gängiger Browser, wobei Microsoft Edge empfohlen wird. Für optimale Leistung werden mindestens 4 GB RAM und 4 Prozessorkerne empfohlen, während für umfangreichere Entwicklungsumgebungen bis zu 24 GB RAM notwendig sein können.
Zusätzlich wurden detaillierte Anleitungen für die Beantragung einer Partner Sandbox-Lizenz veröffentlicht, die den Zugriff auf das offizielle Antragsportal und den Überprüfungsprozess erläutern.
Sandbox-Umgebung wird zur Innovationsplattform für Partner
Die Sandbox-Umgebung hat sich für Microsoft Dynamics 365 Partner zu einem entscheidenden Instrument für Innovation und Entwicklung entwickelt. Diese sichere Testumgebung ermöglicht es Partnern, ohne Risiko zu experimentieren und dabei gleichzeitig wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen.
Wie nutzen Partner die Sandbox für Tests und Entwicklung?
Die Dynamics 365 Partner Sandbox Operation Application (NCE) wurde speziell konzipiert, um vollständig unterstützte Nicht-Produktionsumgebungen bereitzustellen. Partner nutzen diese Umgebungen für verschiedene Anwendungsfälle:
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Entwicklung und Tests: Anpassungen und Integrationen können sicher getestet werden, ohne die Produktionsumgebung zu beeinträchtigen
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Vorschau neuer Funktionen: Partner können neue Funktionen aus Microsofts Release-Wellen testen, bevor diese in der Produktion aktiviert werden
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Teamschulung: Mitarbeiter können in einer risikofreien Umgebung ihre Dynamics 365-Kenntnisse erweitern
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Kundendemonstrationen: End-to-End-Demos mit eigenen Lösungen können erstellt und präsentiert werden
Darüber hinaus ermöglicht die Sandbox die plattformübergreifende Nutzung - Partner können auch andere Power Platform-Komponenten wie Power Automate für Workflow-Tests oder Power Pages für die Portalentwicklung einsetzen.
Welche Vorteile bietet die risikofreie Umgebung?
Die Sandbox-Umgebung bietet zahlreiche Vorteile durch ihre isolierte Natur. Sie ist ein sicherer Raum, in dem Entwickler und Tester bauen, experimentieren und testen können, ohne Auswirkungen auf das Produktionssystem. Diese vollständige Trennung von der Produktion ermöglicht es Partnern, den Dienst sicher zu erkunden, zu testen und zu entwickeln.
Insbesondere der Umgang mit Fehlern wird erheblich vereinfacht: Falls etwas schiefgeht, kann die Sandbox einfach gelöscht und neu begonnen werden. Dies ist besonders wertvoll bei gewagten Änderungen, die ohne Konsequenzen für Echtdaten durchgeführt werden können.
Zusätzlich unterstützt die Sandbox-Umgebung erweiterte Benutzeroberflächen und Designfunktionen, die in Produktionsumgebungen nicht verfügbar sind.
Wie lassen sich reale Geschäftsszenarien simulieren?
Die Simulation echter Geschäftsszenarien ist ein zentraler Vorteil der Dynamics 365 Sandbox-Umgebung. Mithilfe der Copy-Funktion können Partner eine exakte Replik ihrer Produktionsumgebung in der Sandbox erstellen, einschließlich Daten, Einstellungen und Anpassungen. Dies ermöglicht realitätsnahe Tests ohne Risiko für das Live-System.
Außerdem können spezifische Geschäftsprozesse detailliert simuliert werden. Beispielsweise lässt sich die End-to-End-Zahlungsabwicklung in der Microsoft Dynamics 365 Business Central-Sandbox vollständig testen. Dabei können Partner sowohl die Finanzierung eines Vertrags als auch die Zahlung an einen Lieferanten unter realistischen Bedingungen durchführen.
Für größere Projekte bietet die Sandbox-Umgebung zudem Skalierbarkeit: Bei den ersten fünf Partner Sandbox-Lizenzen erhalten Partner ein Basispaket mit einer Produktions- und drei Sandbox-Umgebungen, wobei sich das Kontingent für je weitere fünf Lizenzen um drei zusätzliche Sandbox-Umgebungen erhöht.
Neue Lizenzmodelle und Supportangebote schaffen Klarheit
Mit der Einführung neuer Lizenzmodelle für die Dynamics 365 Partner Sandbox schafft Microsoft endlich Klarheit für Partner im Cloud-Ökosystem. Ab Januar 2025 treten bedeutende Änderungen in Kraft, die besonders für Partner im Microsoft Cloud Partner Program (MCPP) relevant sind.
Was ist neu an der NCE-Lizenzierung für Sandbox?
Die NCE-Lizenzierung bietet nun drei klar definierte Laufzeitoptionen: monatliche, jährliche oder dreijährige Abonnements. Bemerkenswert dabei: Jahres- und Dreijahresabonnements sind um 20% günstiger als die monatlichen Optionen und garantieren Preissicherheit über den gesamten Zeitraum. Eine wichtige Regelung bleibt allerdings bestehen: Partner Sandbox-Lizenzen sind ausschließlich für Partner-Tenants bestimmt und dürfen niemals in Kunden-Tenants verwendet werden.
Wie funktioniert die Aktivierung und Laufzeit?
Die Partner Sandbox-Lizenz muss für mindestens fünf Benutzer pro Tenant erworben werden. Nach der Genehmigung des Antrags können die Lizenzen über das Microsoft 365 Admin Center zugewiesen werden. Für Partner ist besonders relevant: Mit den ersten fünf Lizenzen erhalten sie ein Basiskontingent von einer Produktions- und drei Sandbox-Umgebungen. Jede weitere Fünfergruppe von Lizenzen erhöht das Kontingent um drei zusätzliche Sandbox-Umgebungen.
Welche Ansprechpartner stehen Partnern zur Verfügung?
Der Antragsprozess erfolgt über ein spezialisiertes Antragsportal, das für Partner im MCPP entwickelt wurde. Nach Einreichung des Antrags beginnt Microsoft umgehend mit der Überprüfung der Berechtigung. Partner erhalten innerhalb von drei Werktagen eine E-Mail mit dem Status ihres Antrags. Darüber hinaus stehen für direkte Rechnungspartner und indirekte Anbieter spezielle Supportkanäle zur Verfügung, die bei der Einrichtung und Verwaltung der Beziehungen zu Kunden unterstützen.
Die Microsoft Dynamics 365 Partner Sandbox Operation Application (NCE) entwickelt sich zweifellos zu einem unverzichtbaren Werkzeug für Partner im Microsoft-Ökosystem. Trotz anfänglicher Kritik bezüglich fehlender Dokumentation hat Microsoft schließlich reagiert und umfassende Verbesserungen eingeführt. Besonders hervorzuheben sind hierbei die erweiterte digitale Messaging-Funktionalität sowie das transparentere Skalierungsmodell für Sandbox-Umgebungen.
Gleichzeitig bleiben dennoch einige Fragen offen, vor allem hinsichtlich der konkreten Umsetzung von Lizenzmaßnahmen in Nicht-Produktionsumgebungen. Daher sollten Systemverantwortliche sich intensiv mit dem Thema Lizenzmanagement auseinandersetzen, um für zukünftige Änderungen gewappnet zu sein.
Die Vorteile der Sandbox-Umgebung liegen auf der Hand. Partner können ohne Risiko experimentieren, neue Funktionen testen und realitätsnahe Geschäftsszenarien simulieren. Dies gilt insbesondere für die Entwicklung und das Testen von Anpassungen, die Vorschau neuer Funktionen sowie die Schulung von Teammitgliedern.
Ab Januar 2025 treten zudem bedeutende Änderungen im Lizenzmodell in Kraft. Die neuen NCE-Lizenzierungsoptionen bieten drei klar definierte Laufzeitoptionen mit Preisvorteilen bei längerer Bindung. Allerdings müssen Partner stets beachten, dass diese Lizenzen ausschließlich für Partner-Tenants bestimmt sind.
Abschließend lässt sich feststellen, dass Microsoft mit den neuen Sandbox-Funktionen für Dynamics 365 im NCE-Programm wichtige Schritte unternommen hat, um den Bedürfnissen seiner Partner entgegenzukommen. Obwohl der Weg nicht ohne Hindernisse war, zeigt sich deutlich das Bestreben, ein robustes und transparentes Ökosystem für Partner zu schaffen. Die Zukunft der Dynamics 365 Sandbox verspricht somit weitere positive Entwicklungen für alle Beteiligten.
Dynamics 365 Partner Sandbox Operation Application (NCE)
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