TeamCity Cloud Features 2025: Neue Build-Agenten für Deutsche Entwicklerteams
TeamCity Cloud Features haben mit der Version 2025.03 einen bedeutenden Meilenstein erreicht. JetBrains hat am 7. April 2025 diese aktualisierte Version veröffentlicht, die umfangreiche UI-Verbesserungen und erweiterte Build-Konfigurationseinstellungen bietet.
Entwicklerteams profitieren nun von TeamCity Cloud als vollständig verwalteter CI/CD-Plattform, die zahlreiche Funktionen von TeamCity On-Premises als Service bereitstellt. Besonders bemerkenswert sind die neuen TeamCity Features wie "Rezepte", mit denen Benutzer benutzerdefinierte Build-Schritte in XML oder YAML definieren können. Darüber hinaus unterstützt die Plattform verschiedene Build-Tools wie Maven, Ant, Gradle und MSBuild und integriert sich nahtlos mit Versionskontrollsystemen wie Git, Perforce und Mercurial ohne zusätzliche Plugins. Die Team City Features umfassen außerdem einen eingebauten Artefaktspeicher, der die Verwaltung von Build-Artefakten für Entwickler erheblich vereinfacht.
Für cloud-native Organisationen, die SaaS-Modelle bevorzugen, bietet TeamCity Cloud die Möglichkeit, für Build-Zeit mit unbegrenzter Parallelität zu bezahlen – ein entscheidender Vorteil für regelmäßige Nutzer und Unternehmenskunden, die hohe Kontrolle über ihre Build-Prozesse benötigen, ohne sich um Infrastrukturmanagement kümmern zu müssen.
JetBrains veröffentlicht TeamCity Cloud 2025 mit neuen Build-Agenten
Mit der Veröffentlichung von TeamCity Cloud 2025 erweitert JetBrains das Angebot an Build-Agenten erheblich. Die neue Version stellt eine Vielzahl leistungsstarker, sofort einsatzbereiter Build-Agenten für unterschiedliche Entwicklungsanforderungen bereit.
Das Agentenangebot umfasst nun verschiedene Konfigurationen für Linux-, Windows- und macOS-Umgebungen. Besonders bemerkenswert ist die Einführung neuer ARM64-Agenten, die auf der AWS Graviton3-Architektur basieren. Diese bieten verbesserte Leistung und Effizienz für plattformspezifische Anforderungen.
Für Linux-Umgebungen stehen Ubuntu-20.04-Agenten in vier Größen zur Verfügung:
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Small: 2 vCPU, 4 GB RAM, 50 GB SSD
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Medium: 4 vCPU, 8 GB RAM, 100 GB SSD
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Large: 8 vCPU, 16 GB RAM, 200 GB SSD
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XLarge: 16 vCPU, 32 GB RAM, 400 GB SSD
Windows-Server-2022-Agenten bieten ähnliche Abstufungen, während macOS-Agenten mit 6 vCPU und 15 GB RAM konfiguriert sind. Jeder JetBrains-gehostete Agent verfügt über vorinstallierte Software, die sofort einsatzbereit ist.
Zusätzlich zur Erweiterung des Agentenangebots hat JetBrains den Prozess zur Integration selbst gehosteter Agenten vereinfacht. Entwicklerteams können nun problemlos eigene Build-Agenten mit ihren TeamCity Cloud-Instanzen verbinden. Dies ermöglicht die Nutzung spezialisierter Hardware oder interner Netzwerke für bestimmte Build-Anforderungen.
Die Cloud-Agenten skalieren automatisch je nach aktueller Arbeitslast. Bei wartenden Builds versucht TeamCity zunächst, diese auf selbst gehosteten Agenten zu starten. Sind keine verfügbar, findet das System ein passendes Cloud-Image mit einem kompatiblen Agenten und startet eine neue Instanz.
Das Preismodell für TeamCity Cloud wurde ebenfalls optimiert. Nutzer können zwischen verschiedenen Zahlungsmodellen wählen: Bezahlung für Build-Zeit mit unbegrenzter Parallelität für regelmäßige Nutzer oder vorausbezahlte monatliche Build-Agenten für intensive Nutzung.
Ein wesentlicher Vorteil der TeamCity Cloud ist, dass JetBrains die Server-Infrastruktur verwaltet. Updates werden automatisch durchgeführt, wobei die Instanz kurzzeitig nicht verfügbar ist. Nutzer werden vorab per E-Mail über bevorstehende Updates informiert.
TeamCity Cloud führt Output-Parameter und Rezepte ein
Die Version 2025.03 bringt zwei bedeutende Neuerungen für TeamCity Cloud: Output-Parameter und Rezepte, die den Build-Prozess erheblich vereinfachen und flexibler gestalten.
JetBrains hat die Parameterverwaltung grundlegend überarbeitet. In der Registerkarte "Parameters" der Build-Konfiguration werden nun Input- und Output-Parameter klar voneinander getrennt. Während Input-Parameter die regulären Build-Parameter darstellen, verfügen Output-Parameter über explizite Zugriffsberechtigungen. Diese können von abhängigen Konfigurationen über die Syntax dep. gelesen werden.
Vor Version 2025.03 konnten abhängige Konfigurationen auf jeden nicht passwortgeschützten Parameter zugreifen. Nun werden jedoch ausschließlich neu erstellte Output-Parameter freigegeben – es sei denn, Nutzer entscheiden sich dafür, alle existierenden Parameter automatisch verfügbar zu machen. Diese explizite Trennung bietet mehrere Vorteile:
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Konfigurationsentwickler können Input-Parameter nach Bedarf anpassen, ohne Auswirkungen auf externe Konfigurationen befürchten zu müssen
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Höhere Sicherheit durch kontrollierte Freigabe von Parametern
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Bessere Übersichtlichkeit durch klare Trennung der Parametertypen
Darüber hinaus entwickeln sich Meta-Runner mit der Version 2025.03 zu sogenannten "Rezepten" weiter. Diese stellen wiederverwendbare YAML-basierte Aktionen dar, die die Build-Konfiguration deutlich vereinfachen. Mit Rezepten lassen sich wiederkehrende Aufgaben wie das Einrichten von Tools, Durchführen von Tests oder Validieren von Quelldateien effizienter gestalten.
Bei der Erstellung eines Build-Schritts können Entwickler nach passenden Aktionen suchen, wobei TeamCity entsprechende Vorschläge anbietet. Anschließend wählt der Nutzer die gewünschte Aktion aus und wendet sie an. Obwohl das Grundkonzept dem der Meta-Runner ähnelt, bieten Rezepte zahlreiche Verbesserungen:
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Definition in XML oder (in zukünftigen Versionen) YAML möglich
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Nutzung vorgefertigter Rezepte des TeamCity-Teams
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Vereinfachung der Build-Konfiguration
Zudem funktionieren bestehende Meta-Runner weiterhin und bleiben über die aktualisierte "Build Step hinzufügen"-Seite zugänglich. Die Einführung von Rezepten stellt einen wichtigen Schritt dar, um den Build-Konfigurationsprozess schneller, flexibler und leichter teilbar zu gestalten, da JetBrains plant, Rezepte künftig auch untereinander austauschbar zu machen.
Docker- und Perforce-Integration wird deutlich erweitert
JetBrains erweitert in der neuen Version 2025.03 die Docker- und Perforce-Integration erheblich, um Entwicklern mehr Flexibilität und Funktionalität zu bieten.
Im Bereich der Docker-Integration führt TeamCity Cloud mehrere bedeutende Verbesserungen ein. Zunächst bietet das neue "Run in Docker" Build-Feature die Möglichkeit, alle Konfigurationsschritte innerhalb eines einzigen Containers auszuführen. Dadurch müssen Entwickler die Container-Einstellungen nur einmal festlegen, anstatt sie für jeden einzelnen Schritt zu wiederholen. Darüber hinaus unterstützen Kotlin Script Build-Schritte nun den Container Wrapper, sodass diese Schritte in Docker- und Podman-Containern ausgeführt werden können.
Eine weitere wichtige Änderung betrifft die Umbenennung des "Docker Support"-Features in "Docker Registry Connections". Diese Umbenennung spiegelt die tatsächliche Funktionalität besser wider, nämlich die Verwaltung von Anmeldungen bei privaten Container-Registries und die Bereinigung von Images. Folglich wurde auch die Kotlin DSL-Syntax entsprechend angepasst:
// Version 2025.03 und neuer
features {
dockerRegistryConnections {
loginToRegistry = on {
dockerRegistryId = "PROJECT_EXT_11,PROJECT_EXT_13"
}
cleanupPushedImages = true
}
}
Ebenso umfangreich sind die Verbesserungen bei der Perforce-Integration. TeamCity unterstützt nun das Zusammenführen von Code-Änderungen zwischen verschiedenen Perforce-Streams. Besonders hervorzuheben sind:
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Die Automatic Merge-Funktion unterstützt jetzt Build-Konfigurationen mit Perforce VCS-Roots
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Das Actions-Build-Menü enthält eine Option zum manuellen Zusammenführen von Änderungen in einen Ziel-Perforce-Stream
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Verbesserte Integration mit Perforce Helix Swarm, wobei TeamCity bestehende Workflows und Tests nutzen kann
Allgemein integriert sich TeamCity nahtlos mit allen führenden Versionskontrollsystemen wie Git, Mercurial, Perforce, Subversion und Team Foundation (TFVC). Dies ermöglicht flexible, leistungsstarke Workflows zum automatischen Erstellen, Testen und Bereitstellen von Software. Die TeamCity Cloud Features unterstützen jeden erdenklichen Entwicklungsworkflow und ermöglichen präzises Bauen nach Bedarf – sei es bei jedem Pull-Request, bei Commits in bestimmten Branches oder wenn bestimmte Benutzer Dateien in spezifischen Verzeichnissen ändern.
Systemanforderungen
Für einen reibungslosen Betrieb stellt TeamCity Cloud 2025 bestimmte Systemanforderungen an Nutzer, insbesondere für selbst gehostete Build-Agenten. Die technischen Voraussetzungen unterscheiden sich je nach Einsatzszenario.
TeamCity Cloud unterstützt zwei Arten von Build-Agenten: Von JetBrains gehostete Agenten und vom Kunden selbst gehostete Agenten. Die JetBrains-gehosteten Agenten werden automatisch vom Unternehmen gewartet und erfordern keine Installation oder Konfiguration durch den Kunden. Allerdings benötigen selbst gehostete Agenten spezifische Systemvoraussetzungen.
Da Build-Agenten Java-Anwendungen sind, ist für selbst gehostete Agenten eine Java SE JRE-Installation erforderlich. Unterstützt werden OpenJDK und Oracle Java in den Versionen 11 bis 21. JetBrains empfiehlt die Verwendung der neuesten verfügbaren JDK-Version.
Bezüglich der Betriebssysteme wurde TeamCity Agent auf folgenden Plattformen getestet:
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Linux
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macOS
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Windows 7/7x64, Windows 10
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Windows Server 2003/2008, 2012, 2016, 2019, 2022
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Server Core-Installation von Windows Server 2016
Die Weboberfläche von TeamCity ist weitgehend W3C-konform, sodass alle modernen Browser problemlos funktionieren sollten. Speziell getestet wurden aktuelle Versionen von Google Chrome, Mozilla Firefox, Safari unter macOS, Microsoft Edge und Opera.
Die Hardwareanforderungen für Agenten werden hauptsächlich durch die auszuführenden Builds bestimmt. Der TeamCity Agent selbst benötigt zusätzliche CPU-Zeit und etwa 500 MB Arbeitsspeicher. Der erforderliche Festplattenspeicher entspricht der Nutzung durch die auf dem Agenten laufenden Builds.
Obwohl es möglich ist, einen Build-Agenten auf demselben Computer wie den TeamCity-Server zu betreiben, empfiehlt JetBrains, für jeden Build-Agenten einen separaten Computer (physisch oder virtuell) zu verwenden. Falls mehrere Agenten auf demselben Rechner installiert werden, sollten potenzielle CPU-, Festplatten-, Arbeitsspeicher- oder Netzwerk-Engpässe berücksichtigt werden.
Für selbst gehostete Agenten muss außerdem ein gleichzeitiger Build-Slot für jeden Agenten erworben werden.
Jetbrains TeamCity Cloud
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