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Macrium Reflect Server

Macrium Reflect Server: Der ultimative Backup-Guide für Unternehmen 2025

Macrium Reflect erfreut sich bei Unternehmen aufgrund seiner beeindruckenden Leistung einer perfekten Bewertung von 5,0. Besonders der Macrium Reflect Server bietet umfassende Backup-Lösungen für kritische Unternehmensdaten.

Unternehmen schätzen diese Software jedoch nicht nur wegen des günstigen Preises. Macrium Reflect Server unterstützt alle aktuellen Windows Server-Plattformen, sowohl physisch als auch virtuell, und ermöglicht Systemabbilder während des laufenden Betriebs. Darüber hinaus bietet die Macrium Software fortschrittliche Funktionen wie Rapid Delta Restore, hohe Kompressionsraten und die Möglichkeit, Backups auf unterschiedlicher Hardware wiederherzustellen. Diese Flexibilität macht den Macrium Reflect Download für IT-Verantwortliche besonders wertvoll.

In diesem umfassenden Guide erfahren Sie alles, was Sie über Macrium Reflect Server wissen müssen, um Ihre Unternehmensdaten im Jahr 2025 optimal zu schützen.

Was ist Macrium Reflect Server und wofür wird es genutzt?

Macrium Reflect Server stellt eine professionelle Backup-Lösung dar, die speziell für Unternehmen mit Windows-Serverumgebungen entwickelt wurde. Die Software ermöglicht das Erstellen von Festplatten-Images sowie das Klonen von Festplatten, was für die Datensicherung in Unternehmensumgebungen essentiell ist.

Backup-Lösungen für Unternehmen

Macrium Reflect Server bietet umfassende Funktionen, die auf die Anforderungen von Unternehmen zugeschnitten sind. Das Programm unterstützt imagebasierendes Backup für physische und virtuelle Windows-Betriebssysteme und nutzt dabei den Volume Shadow Copy Service (VSS), um die Datei- und Transaktionskonsistenz aufrechtzuerhalten. Dadurch können Sicherungen erstellt werden, ohne den laufenden Betrieb zu unterbrechen.

Besonders bemerkenswert ist die Rapid Delta Restore-Technologie, die die Wiederherstellungszeit mit einem Image um bis zu 90% reduziert. Diese Funktion ist für Unternehmen von entscheidender Bedeutung, da sie Ausfallzeiten minimiert und die Geschäftskontinuität sicherstellt.

Darüber hinaus bietet Macrium Reflect Server:

  • Granulares Backup und Wiederherstellung von Partitionen, Ordnern und Dateien
  • Komprimierte Archivdateien für effiziente Speichernutzung
  • Protokollierung im Windows Ereignislog für Audit-Zwecke
  • Vorlagen für Backup-Strategien zur einfachen Administration
  • Unterstützung für synthetische Vollbackups
  • Server ReDeploy für die Wiederherstellung auf abweichender Hardware

Für Unternehmen, die neben Windows-Servern auch Exchange- und SQL-Server betreiben, bietet Macrium die Server Plus-Version an. Diese erweitert die Funktionalität um spezielle Features für Microsoft Exchange und SQL Server. Insbesondere die Wiederherstellung auf Elementebene für Exchange (einzelne E-Mails, Kontakte) und SQL Server stellt einen erheblichen Mehrwert dar.

Die Software unterstützt alle aktuellen Microsoft-Plattformen, darunter Windows Server 2003 SP2/2008/R2/2012/R2/2016/2019/2022 sowie Microsoft SQL Server 2005 bis 2022 und Microsoft Exchange Server 2003 bis 2019.

Unterschiede zu Home- und Workstation-Versionen

Macrium Software bietet verschiedene Versionen seiner Backup-Lösung an, die sich in Funktionsumfang und Einsatzbereich unterscheiden. Der wesentliche Unterschied zwischen der Home- und der Workstation-Version liegt in der Verwaltbarkeit: Die Home-Version lässt sich zentral für maximal vier PCs verwalten, während die Workstation-Version für größere Netzwerke konzipiert ist.

Im Vergleich dazu bietet die Server-Version zusätzliche Funktionen, die speziell auf Serverumgebungen zugeschnitten sind:

  • Unterstützung für Windows Server-Betriebssysteme
  • Sicherung von Exchange- und SQL-Servern (in der Plus-Version)
  • Erweiterte Funktionen für Hyper-V und virtuelle Maschinen
  • Umfassendere Wiederherstellungsoptionen

Für die zentrale Verwaltung mehrerer Macrium-Reflect-Installationen stellt der Hersteller den Site-Manager zur Verfügung. Dieses Tool kann kostenfrei heruntergeladen werden und integriert sich ins Active Directory. Für die Installation ist kein Serverbetriebssystem erforderlich – ein PC mit Windows 10 im LAN genügt, obwohl eine Installation auf einem Windows Server in größeren Umgebungen sinnvoll ist.

Ein weiterer bedeutender Vorteil der Server-Version ist die Möglichkeit, komplexe Unternehmensumgebungen zu verwalten. So können IT-Abteilungen von einem einzigen PC bis hin zu einem Netzwerk mit Hunderten von Computern alle Backup-Prozesse überwachen und steuern. Diese zentrale Verwaltung vereinfacht die Installation von Agents, die Lizenzierung und die Backup-Richtlinien über mehrere Computer hinweg.

Macrium Reflect Server eignet sich somit besonders für Unternehmensumgebungen, Dienstleister und multinationale Unternehmen, die ihre kritischen Infrastrukturen schützen müssen und eine zuverlässige Wiederherstellung und Klonfunktionalität für die Geschäftskontinuität benötigen.

Wichtige Funktionen für den Unternehmenseinsatz

Für den erfolgreichen Einsatz in Unternehmensumgebungen bietet Macrium Reflect Server zahlreiche spezialisierte Funktionen, die weit über einfache Backup-Lösungen hinausgehen. Diese Features ermöglichen effiziente Datensicherung und schnelle Wiederherstellung auch in komplexen IT-Infrastrukturen.

Image-Backup und Dateisicherung

Die Kern-Funktionalität von Macrium Reflect Server liegt im Erstellen vollständiger Festplatten-Images. Unternehmen können sowohl komplette Festplatten als auch einzelne Partitionen sichern und dadurch Betriebssysteme oder Daten ohne aufwändige Neuinstallation wiederherstellen. Besonders wertvoll ist hierbei die Unterstützung für inkrementelle und differentielle Backups, die den Speicherbedarf reduzieren und die Backup-Geschwindigkeit erhöhen.

Neben den Image-Backups bietet Macrium Reflect Server auch granulare Sicherungsmöglichkeiten für einzelne Dateien und Ordner. Diese werden unabhängig von ihrer Größe in komprimierte Archivdateien gespeichert. Bemerkenswert ist dabei, dass die Software auch NTFS-Berechtigungen und Zugriffsteuerungslisten sichert und bei der Wiederherstellung erhält, was für Unternehmensumgebungen mit differenzierten Zugriffsrechten essentiell ist.

Rapid Delta Restore und Cloning

Die Rapid Delta Restore (RDR) Technologie gehört zu den herausragenden Funktionen von Macrium Reflect Server. Sie verkürzt die Wiederherstellungszeit um bis zu 90% im Vergleich zu herkömmlichen Methoden. Anders als konkurrierende Lösungen ist RDR nicht von Microsoft VSS abhängig und kann auf beliebigen Zielfestplatten eingesetzt werden, unabhängig vom aktuellen Zustand des Dateisystems.

Ähnlich funktioniert Rapid Delta Clone (RDC), das nur die Unterschiede zwischen Quell- und Zielfestplatte kopiert. Dadurch werden regelmäßige Klonvorgänge zu einer praktikablen und schnellen Disaster-Recovery-Lösung. Allerdings arbeiten beide Technologien ausschließlich mit NTFS-Dateisystemen und sind nicht verfügbar, wenn Partitionen während des Wiederherstellungs- oder Klonvorgangs verkleinert werden.

Hyper-V Boot und virtuelle Maschinen

Mit Macrium viBoot können Administratoren sofort virtuelle Maschinen unter Microsoft Hyper-V oder VirtualBox erstellen, starten und verwalten. Hierbei dienen eine oder mehrere Macrium Reflect-Image-Dateien als Basis für das Speichersubsystem der VM. Diese Funktion ermöglicht mindestens die Überprüfung von Images oder die selektive Wiederherstellung von Daten.

Auf Unternehmensebene bietet viBoot jedoch noch mehr: Eine komplette Netzwerkumgebung kann innerhalb weniger Minuten wiederhergestellt werden. Die Software erstellt die virtuellen Festplatten im Microsoft VHDX- oder VirtualBox VMDK-Format, wobei der Typ der virtuellen Maschine automatisch anhand der installierten Virtualisierungssoftware erkannt wird.

Darüber hinaus unterstützt Macrium Reflect Server sowohl die Sicherung von Host-Systemen als auch virtuellen Maschinen. Bei der Sicherung auf Host-Ebene werden mehrere VMs gleichzeitig gesichert, während bei der Sicherung auf Gast-Ebene mehr Granularität bei der Wiederherstellung geboten wird.

ReDeploy für unterschiedliche Hardware

Eine besonders wertvolle Funktion für Unternehmen ist Macrium ReDeploy. Dieses Tool modifiziert ein bestehendes Betriebssystem, damit es auf neuer Hardware oder in einer virtuellen Umgebung funktioniert. ReDeploy überwindet Probleme mit Windows-Bootprozessen und ermöglicht die Ausführung einer Windows-Installation auf unterschiedlicher Hardware.

Dadurch können Administratoren beispielsweise bei Hardwareausfällen oder geplanten Server-Migrationen schnell reagieren, ohne das Betriebssystem neu installieren und konfigurieren zu müssen. Diese Funktion spart nicht nur Zeit, sondern reduziert auch das Risiko von Konfigurationsfehlern und Datenverlust.

Zentrale Verwaltung mehrerer Server

Für größere Umgebungen stellt Macrium den Site Manager bereit, den Nachfolger der Central Management Console (CMC). Diese kostenlose Verwaltungskonsole muss nicht auf einem Windows Server installiert werden, sondern kann auch auf einer Workstation laufen und lässt sich in Active Directory integrieren.

Der Site Manager verwaltet Einzelprodukte und Macrium Agent Lizenzen (MAL) der Bundles. Allerdings können Agenten aus den Bundles nicht manuell installiert, sondern nur über den Site Manager ausgebracht werden. Das vereinfacht die Verwaltung großer Netzwerke erheblich, da Administratoren alle Sicherungsvorgänge zentral überwachen und steuern können.

Beachtenswert ist jedoch, dass nicht alle Macrium-Produkte mit dem Site Manager kompatibel sind. So kann beispielsweise das Deployment Kit nicht zentral verwaltet werden.

Backup-Strategien mit Macrium Reflect Server

Eine effektive Backup-Strategie bildet das Fundament jeder soliden Datensicherung in Unternehmensumgebungen. Macrium Reflect Server bietet verschiedene Möglichkeiten, um individuell angepasste Sicherungskonzepte zu implementieren und zu automatisieren.

Inkrementelle Backups und Synthetic Full

Die "Incrementals Forever"-Strategie stellt einen besonders effizienten Ansatz für Unternehmen dar. Bei dieser Methode wird zunächst ein vollständiges Backup erstellt, gefolgt von ausschließlich inkrementellen Sicherungen. Diese enthalten lediglich die Änderungen seit dem letzten inkrementellen Backup. Dadurch wird nicht nur die Backup-Geschwindigkeit maximiert, sondern auch der Speicherplatzbedarf erheblich reduziert.

Ein wichtiger Aspekt dieser Strategie ist die Möglichkeit, synthetische Vollbackups zu erstellen. Hierbei werden die Daten aus verworfenen inkrementellen Backups in das älteste beizubehaltende inkrementelle Backup oder direkt in das Vollbackup integriert. Dies geschieht ohne erneutes Auslesen der Quelldaten, was besonders bei großen Datenmengen Zeit spart. Standardmäßig definiert Macrium Reflect in den Aufbewahrungsregeln, dass nach 30 Backups automatisch ein Vollbackup synthetisiert wird.

Allerdings ist zu beachten, dass bei Verwendung entfernter Netzwerk-Synchronisation die Option "Synthetic Full" möglicherweise nicht optimal ist, sofern die Uplink-Bandbreite begrenzt ist. Der Grund: Nach jedem Backup-Punkt muss das neue synthetische Vollbackup hochgeladen werden. Zudem können inkrementelle Backups für Bandsicherungen oder Einmal-Medien ungeeignet sein, da bei einer Wiederherstellung alle Backup-Dateien in der Kette gefunden werden müssen.

Zeitplanung und Automatisierung

Macrium Reflect Server nutzt den Windows Task Scheduler für die Automatisierung von Backups. Die Software bietet mehrere vorgefertigte Zeitplanvorlagen, die sich an bewährten Backup-Strategien orientieren:

  • Großvater-Vater-Sohn (GFS): Kombiniert monatliche Vollbackups mit wöchentlichen differentiellen und täglichen inkrementellen Backups. Standardmäßig werden monatliche Vollbackups für 26 Wochen aufbewahrt, differentielle für 4 Wochen und inkrementelle für 14 Tage.
  • Differentieller Backupsatz: Besteht aus monatlichen Vollbackups und täglichen differentiellen Backups. Vollbackups werden 26 Wochen und differentielle Backups 30 Tage aufbewahrt.
  • Inkrementeller Backupsatz: Umfasst monatliche Vollbackups mit täglichen inkrementellen Backups. Vollbackups werden 26 Wochen und inkrementelle Backups 30 Tage vorgehalten.
  • Incrementals Forever: Nutzt ausschließlich inkrementelle Sicherungen mit automatischer Synthetisierung eines Vollbackups nach definierten Regeln.

Bei der Planung können Administratoren wählen, ob Backups täglich, wöchentlich, monatlich, einmalig, beim Systemstart oder bei der Anmeldung ausgeführt werden sollen. Zusätzlich lässt sich definieren, ob ein Backup als vollständig, inkrementell oder differentiell durchgeführt wird.

Speicherorte: lokal, Netzwerk, Cloud

Die Wahl des richtigen Speicherorts ist entscheidend für eine robuste Backup-Strategie. Macrium Reflect Server unterstützt hierbei verschiedene Optionen, um dem bewährten 3-2-1-Prinzip zu folgen: drei Kopien der Daten, auf zwei verschiedenen Speichermedien, mit einer Kopie außerhalb des Standorts.

Für lokale Speicherung bietet Macrium Reflect Server die Möglichkeit des direkten Disk-to-Disk-Klonens. Hierbei wird eine Festplatte direkt auf eine andere kopiert, ohne vorher ein Image zu erstellen. Partitionen können während dieses Prozesses zudem sortiert und verändert werden.

Netzwerkspeicher wird hauptsächlich über Repositories definiert. Die zentrale Verwaltungskonsole erwartet dabei eine Dateifreigabe als UNC-Pfad, für den auch Authentifizierungsinformationen hinterlegt werden können. Als Ziel eignet sich jeder PC im Netzwerk, typischerweise jedoch ein NAS-System. Allerdings können bei der Übertragung großer Backup-Dateien über Netzwerkverbindungen Probleme auftreten, insbesondere wenn die Verbindung instabil ist. In solchen Fällen empfiehlt sich die Nutzung von Protokollen wie rsync, die nur Änderungen übertragen.

Für die Optimierung der Speichernutzung unterstützt Macrium Reflect Server zudem die Rotation von Backup-Zielen. Diese Funktion ermöglicht eine einfache Verwaltung alternativer Speicherorte und verbessert damit die Flexibilität und Sicherheit des Backup-Konzepts.

Obwohl Cloud-Speicher nicht direkt unterstützt wird, können über gemountete Netzlaufwerke oder Synchronisations-Tools auch Cloud-Dienste in die Backup-Strategie eingebunden werden. Dies ist besonders für die Umsetzung der externen Kopie im 3-2-1-Konzept relevant.

Sicherheit, Support und Lizenzierung

Bei der Entscheidung für eine Backup-Lösung spielen neben den technischen Funktionen auch Support-Optionen und Lizenzmodelle eine entscheidende Rolle. Die Macrium Software bietet hier verschiedene Möglichkeiten, die auf unterschiedliche Unternehmensanforderungen zugeschnitten sind.

Support-Optionen und Updates

Der Support für Macrium Reflect Server gliedert sich in zwei Hauptkategorien: Standard und Premium. Beide Varianten umfassen wesentliche Unterstützungsleistungen, unterscheiden sich jedoch in wichtigen Details:

LeistungPremium Support
Verfügbarkeit 24/7 Support (Ticket, Telefon, Remote)
Reaktionszeit 12 Stunden garantiert
Updates Kostenlos enthalten
Betreuung Dedizierter Fallmanager

Besonders hervorzuheben ist, dass alle aktiven Abonnements automatisch Support-Leistungen beinhalten. Allerdings gilt für Dauerlizenzen eine andere Regelung: Hier muss der Support separat erworben werden. Diese Unterscheidung ist beim Vergleich der Gesamtkosten zu berücksichtigen.

Für die Überprüfung des Support-Status und möglicher Verlängerungsoptionen bietet Macrium einen praktischen Renewal-Wizard an. Nach der Anmeldung mit dem Konto, das für den Kauf verwendet wurde, informiert das System über den aktuellen Support-Status, Upgrade-Möglichkeiten und verfügbare Verlängerungsoptionen. Die generierten Verlängerungsanfragen bleiben für 14 Tage gültig.

Ein besonderer Vorteil des Supports ist die kontinuierliche Aktualisierung für alle aktuellen Microsoft Server-Versionen. Dies gewährleistet, dass der Macrium Reflect Server auch mit neuen Betriebssystem-Updates kompatibel bleibt und stets den aktuellen Sicherheitsstandards entspricht.

Lizenzmodelle und Laufzeiten

Die Lizenzierung von Macrium Reflect Server erfolgt nach einem klaren Prinzip: Jedes zu sichernde physische oder virtuelle System benötigt eine entsprechende Lizenz. Dabei ist zu beachten, dass Workstation-Lizenzen nicht auf Servern installiert werden dürfen. Dies unterstreicht die zielgerichtete Entwicklung der verschiedenen Produktvarianten.

Hinsichtlich der Lizenztypen bietet Macrium zwei grundlegende Modelle:

Abonnements (Subscriptions):

  • Immer inklusive Support und Update-Berechtigung
  • Verfügbar mit Laufzeiten von 1, 3 oder 5 Jahren
  • Macrium Reflect X Einzellizenzen ausschließlich als Subscription erhältlich

Dauerlizenzen (Perpetual):

  • Einmalige Zahlung für unbegrenzte Nutzungsdauer
  • Drei Jahre Maintenance standardmäßig enthalten
  • Support muss optional dazugebucht werden
  • Verfügbar als Macrium Reflect LTSC 2024 Lizenzen

Darüber hinaus bietet Macrium auch Bundle-Pakete an, die besonders für größere Umgebungen interessant sind. Diese werden in Paketen von 5, 10, 50 oder mehr Lizenzen angeboten. Ein wesentlicher Vorteil: Statt einzelner Lizenzschlüssel erhalten Kunden einen einzigen Volumenlizenzschlüssel für alle Bundle-Lizenzen, was die Administration erheblich vereinfacht. Zudem ist die zentrale Verwaltung über den Macrium Site Manager in den Bundle-Paketen bereits inklusive.

Für spezielle Anwendungsfälle existiert die Macrium Reflect Technicians License. Diese ermöglicht eine portable Installation und enthält eine Macrium Server Dauerlizenz. Sie ist allerdings ausschließlich als Subscription verfügbar und richtet sich an IT-Dienstleister mit wechselnden Einsatzorten.

Während die "Single Site" Lizenzierung den Manager plus die Anzahl der Endpunkte umfasst, basiert die "System Builder" Lizenzierung auf dem Manager plus der Anzahl der Deployments. Diese Flexibilität ermöglicht eine kosteneffiziente Anpassung an unterschiedliche Unternehmensszenarien.

Systemanforderungen

Die erfolgreiche Implementierung von Macrium Reflect Server setzt bestimmte Mindestanforderungen an die Hardware und Softwareumgebung voraus. Für Unternehmen, die diese leistungsstarke Backup-Lösung einsetzen möchten, ist das Verständnis dieser Anforderungen entscheidend für eine reibungslose Funktion.

Zunächst benötigt Macrium Reflect Server mindestens 512 MB RAM, wobei allerdings mindestens 1 GB empfohlen wird, um optimale Leistung zu gewährleisten. Bezüglich des Betriebssystems unterstützt die Software Windows Server 2003 SP2 oder höher für die Serverversionen. Die Installation der Server-Edition ist ausschließlich auf Windows Server-Betriebssystemen möglich, während Workstation-Editionen nicht auf Servern installiert werden dürfen.

Darüber hinaus benötigen Administratoren eine Tastatur und Maus zur Bedienung sowie ein CD/DVD-Laufwerk oder einen USB-Stick für die Erstellung von Rettungsmedien. Diese Rettungsmedien sind besonders wichtig für Notfallwiederherstellungen, wenn das Hauptsystem nicht mehr bootfähig ist.

Bei den Dateisystemen bietet Macrium Reflect Server umfassende Unterstützung. Die intelligente Sektor-Kopie (Imaging von genutzten und veränderten Clustern) funktioniert mit FAT16, FAT32, NTFS, exFAT, ReFS (ausschließlich in Server-Editionen) sowie Ext 2, 3 und 4 Dateisystemen. Alle anderen Dateisysteme und nicht formatierte Partitionen werden sektor-für-sektor gesichert, was bedeutet, dass jeder Sektor der Partition kopiert wird, nicht nur die belegten Sektoren.

Bemerkenswert ist, dass inkrementelle und differentielle Images keine Dateisystemabhängigkeiten aufweisen. Diese können sogar für nicht formatierte Partitionen erstellt werden. Hingegen sind Rapid Delta Restore (RDR) und Rapid Delta Clone (RDC) ausschließlich für NTFS-Dateisysteme verfügbar. Bei allen anderen Dateisystemen wird eine vollständige Wiederherstellung oder Klonierung durchgeführt.

Für die Windows PE-Umgebung, in die Macrium Reflect eingebunden ist, wird je nach Bedarf eine Version für Windows 11, 10, 8, 8.1 oder Windows 7 generiert. Das Notfallsystem unterstützt wichtige Funktionen wie UEFI, Secure Boot und USB 3.0 und kann wahlweise als 32-Bit- oder 64-Bit-Variante angelegt werden.

Macrium Reflect Server Plus LTSC unterstützt zusätzlich die granulare Sicherung und Wiederherstellung von SQL-Datenbanken ab SQL Server 2005. Ältere Versionen wie SQL Server 2000 werden nicht unterstützt. Sowohl Microsoft SQL Server als auch Microsoft SQL Server Express werden unterstützt.

Insgesamt sind die Systemanforderungen für Macrium Reflect Server moderat, was die Implementierung in den meisten Unternehmensumgebungen ohne größere Infrastrukturänderungen ermöglicht.

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Macrium Reflect Server: Der ultimative Backup-Guide für Unternehmen 2025

Macrium Reflect erfreut sich bei Unternehmen aufgrund seiner beeindruckenden Leistung einer perfekten Bewertung von 5,0. Besonders der Macrium Reflect Server bietet umfassende Backup-Lösungen für kritische Unternehmensdaten.

Unternehmen schätzen diese Software jedoch nicht nur wegen des günstigen Preises. Macrium Reflect Server unterstützt alle aktuellen Windows Server-Plattformen, sowohl physisch als auch virtuell, und ermöglicht Systemabbilder während des laufenden Betriebs. Darüber hinaus bietet die Macrium Software fortschrittliche Funktionen wie Rapid Delta Restore, hohe Kompressionsraten und die Möglichkeit, Backups auf unterschiedlicher Hardware wiederherzustellen. Diese Flexibilität macht den Macrium Reflect Download für IT-Verantwortliche besonders wertvoll.

In diesem umfassenden Guide erfahren Sie alles, was Sie über Macrium Reflect Server wissen müssen, um Ihre Unternehmensdaten im Jahr 2025 optimal zu schützen.

Was ist Macrium Reflect Server und wofür wird es genutzt?

Macrium Reflect Server stellt eine professionelle Backup-Lösung dar, die speziell für Unternehmen mit Windows-Serverumgebungen entwickelt wurde. Die Software ermöglicht das Erstellen von Festplatten-Images sowie das Klonen von Festplatten, was für die Datensicherung in Unternehmensumgebungen essentiell ist.

Backup-Lösungen für Unternehmen

Macrium Reflect Server bietet umfassende Funktionen, die auf die Anforderungen von Unternehmen zugeschnitten sind. Das Programm unterstützt imagebasierendes Backup für physische und virtuelle Windows-Betriebssysteme und nutzt dabei den Volume Shadow Copy Service (VSS), um die Datei- und Transaktionskonsistenz aufrechtzuerhalten. Dadurch können Sicherungen erstellt werden, ohne den laufenden Betrieb zu unterbrechen.

Besonders bemerkenswert ist die Rapid Delta Restore-Technologie, die die Wiederherstellungszeit mit einem Image um bis zu 90% reduziert. Diese Funktion ist für Unternehmen von entscheidender Bedeutung, da sie Ausfallzeiten minimiert und die Geschäftskontinuität sicherstellt.

Darüber hinaus bietet Macrium Reflect Server:

  • Granulares Backup und Wiederherstellung von Partitionen, Ordnern und Dateien
  • Komprimierte Archivdateien für effiziente Speichernutzung
  • Protokollierung im Windows Ereignislog für Audit-Zwecke
  • Vorlagen für Backup-Strategien zur einfachen Administration
  • Unterstützung für synthetische Vollbackups
  • Server ReDeploy für die Wiederherstellung auf abweichender Hardware

Für Unternehmen, die neben Windows-Servern auch Exchange- und SQL-Server betreiben, bietet Macrium die Server Plus-Version an. Diese erweitert die Funktionalität um spezielle Features für Microsoft Exchange und SQL Server. Insbesondere die Wiederherstellung auf Elementebene für Exchange (einzelne E-Mails, Kontakte) und SQL Server stellt einen erheblichen Mehrwert dar.

Die Software unterstützt alle aktuellen Microsoft-Plattformen, darunter Windows Server 2003 SP2/2008/R2/2012/R2/2016/2019/2022 sowie Microsoft SQL Server 2005 bis 2022 und Microsoft Exchange Server 2003 bis 2019.

Unterschiede zu Home- und Workstation-Versionen

Macrium Software bietet verschiedene Versionen seiner Backup-Lösung an, die sich in Funktionsumfang und Einsatzbereich unterscheiden. Der wesentliche Unterschied zwischen der Home- und der Workstation-Version liegt in der Verwaltbarkeit: Die Home-Version lässt sich zentral für maximal vier PCs verwalten, während die Workstation-Version für größere Netzwerke konzipiert ist.

Im Vergleich dazu bietet die Server-Version zusätzliche Funktionen, die speziell auf Serverumgebungen zugeschnitten sind:

  • Unterstützung für Windows Server-Betriebssysteme
  • Sicherung von Exchange- und SQL-Servern (in der Plus-Version)
  • Erweiterte Funktionen für Hyper-V und virtuelle Maschinen
  • Umfassendere Wiederherstellungsoptionen

Für die zentrale Verwaltung mehrerer Macrium-Reflect-Installationen stellt der Hersteller den Site-Manager zur Verfügung. Dieses Tool kann kostenfrei heruntergeladen werden und integriert sich ins Active Directory. Für die Installation ist kein Serverbetriebssystem erforderlich – ein PC mit Windows 10 im LAN genügt, obwohl eine Installation auf einem Windows Server in größeren Umgebungen sinnvoll ist.

Ein weiterer bedeutender Vorteil der Server-Version ist die Möglichkeit, komplexe Unternehmensumgebungen zu verwalten. So können IT-Abteilungen von einem einzigen PC bis hin zu einem Netzwerk mit Hunderten von Computern alle Backup-Prozesse überwachen und steuern. Diese zentrale Verwaltung vereinfacht die Installation von Agents, die Lizenzierung und die Backup-Richtlinien über mehrere Computer hinweg.

Macrium Reflect Server eignet sich somit besonders für Unternehmensumgebungen, Dienstleister und multinationale Unternehmen, die ihre kritischen Infrastrukturen schützen müssen und eine zuverlässige Wiederherstellung und Klonfunktionalität für die Geschäftskontinuität benötigen.

Wichtige Funktionen für den Unternehmenseinsatz

Für den erfolgreichen Einsatz in Unternehmensumgebungen bietet Macrium Reflect Server zahlreiche spezialisierte Funktionen, die weit über einfache Backup-Lösungen hinausgehen. Diese Features ermöglichen effiziente Datensicherung und schnelle Wiederherstellung auch in komplexen IT-Infrastrukturen.

Image-Backup und Dateisicherung

Die Kern-Funktionalität von Macrium Reflect Server liegt im Erstellen vollständiger Festplatten-Images. Unternehmen können sowohl komplette Festplatten als auch einzelne Partitionen sichern und dadurch Betriebssysteme oder Daten ohne aufwändige Neuinstallation wiederherstellen. Besonders wertvoll ist hierbei die Unterstützung für inkrementelle und differentielle Backups, die den Speicherbedarf reduzieren und die Backup-Geschwindigkeit erhöhen.

Neben den Image-Backups bietet Macrium Reflect Server auch granulare Sicherungsmöglichkeiten für einzelne Dateien und Ordner. Diese werden unabhängig von ihrer Größe in komprimierte Archivdateien gespeichert. Bemerkenswert ist dabei, dass die Software auch NTFS-Berechtigungen und Zugriffsteuerungslisten sichert und bei der Wiederherstellung erhält, was für Unternehmensumgebungen mit differenzierten Zugriffsrechten essentiell ist.

Rapid Delta Restore und Cloning

Die Rapid Delta Restore (RDR) Technologie gehört zu den herausragenden Funktionen von Macrium Reflect Server. Sie verkürzt die Wiederherstellungszeit um bis zu 90% im Vergleich zu herkömmlichen Methoden. Anders als konkurrierende Lösungen ist RDR nicht von Microsoft VSS abhängig und kann auf beliebigen Zielfestplatten eingesetzt werden, unabhängig vom aktuellen Zustand des Dateisystems.

Ähnlich funktioniert Rapid Delta Clone (RDC), das nur die Unterschiede zwischen Quell- und Zielfestplatte kopiert. Dadurch werden regelmäßige Klonvorgänge zu einer praktikablen und schnellen Disaster-Recovery-Lösung. Allerdings arbeiten beide Technologien ausschließlich mit NTFS-Dateisystemen und sind nicht verfügbar, wenn Partitionen während des Wiederherstellungs- oder Klonvorgangs verkleinert werden.

Hyper-V Boot und virtuelle Maschinen

Mit Macrium viBoot können Administratoren sofort virtuelle Maschinen unter Microsoft Hyper-V oder VirtualBox erstellen, starten und verwalten. Hierbei dienen eine oder mehrere Macrium Reflect-Image-Dateien als Basis für das Speichersubsystem der VM. Diese Funktion ermöglicht mindestens die Überprüfung von Images oder die selektive Wiederherstellung von Daten.

Auf Unternehmensebene bietet viBoot jedoch noch mehr: Eine komplette Netzwerkumgebung kann innerhalb weniger Minuten wiederhergestellt werden. Die Software erstellt die virtuellen Festplatten im Microsoft VHDX- oder VirtualBox VMDK-Format, wobei der Typ der virtuellen Maschine automatisch anhand der installierten Virtualisierungssoftware erkannt wird.

Darüber hinaus unterstützt Macrium Reflect Server sowohl die Sicherung von Host-Systemen als auch virtuellen Maschinen. Bei der Sicherung auf Host-Ebene werden mehrere VMs gleichzeitig gesichert, während bei der Sicherung auf Gast-Ebene mehr Granularität bei der Wiederherstellung geboten wird.

ReDeploy für unterschiedliche Hardware

Eine besonders wertvolle Funktion für Unternehmen ist Macrium ReDeploy. Dieses Tool modifiziert ein bestehendes Betriebssystem, damit es auf neuer Hardware oder in einer virtuellen Umgebung funktioniert. ReDeploy überwindet Probleme mit Windows-Bootprozessen und ermöglicht die Ausführung einer Windows-Installation auf unterschiedlicher Hardware.

Dadurch können Administratoren beispielsweise bei Hardwareausfällen oder geplanten Server-Migrationen schnell reagieren, ohne das Betriebssystem neu installieren und konfigurieren zu müssen. Diese Funktion spart nicht nur Zeit, sondern reduziert auch das Risiko von Konfigurationsfehlern und Datenverlust.

Zentrale Verwaltung mehrerer Server

Für größere Umgebungen stellt Macrium den Site Manager bereit, den Nachfolger der Central Management Console (CMC). Diese kostenlose Verwaltungskonsole muss nicht auf einem Windows Server installiert werden, sondern kann auch auf einer Workstation laufen und lässt sich in Active Directory integrieren.

Der Site Manager verwaltet Einzelprodukte und Macrium Agent Lizenzen (MAL) der Bundles. Allerdings können Agenten aus den Bundles nicht manuell installiert, sondern nur über den Site Manager ausgebracht werden. Das vereinfacht die Verwaltung großer Netzwerke erheblich, da Administratoren alle Sicherungsvorgänge zentral überwachen und steuern können.

Beachtenswert ist jedoch, dass nicht alle Macrium-Produkte mit dem Site Manager kompatibel sind. So kann beispielsweise das Deployment Kit nicht zentral verwaltet werden.

Backup-Strategien mit Macrium Reflect Server

Eine effektive Backup-Strategie bildet das Fundament jeder soliden Datensicherung in Unternehmensumgebungen. Macrium Reflect Server bietet verschiedene Möglichkeiten, um individuell angepasste Sicherungskonzepte zu implementieren und zu automatisieren.

Inkrementelle Backups und Synthetic Full

Die "Incrementals Forever"-Strategie stellt einen besonders effizienten Ansatz für Unternehmen dar. Bei dieser Methode wird zunächst ein vollständiges Backup erstellt, gefolgt von ausschließlich inkrementellen Sicherungen. Diese enthalten lediglich die Änderungen seit dem letzten inkrementellen Backup. Dadurch wird nicht nur die Backup-Geschwindigkeit maximiert, sondern auch der Speicherplatzbedarf erheblich reduziert.

Ein wichtiger Aspekt dieser Strategie ist die Möglichkeit, synthetische Vollbackups zu erstellen. Hierbei werden die Daten aus verworfenen inkrementellen Backups in das älteste beizubehaltende inkrementelle Backup oder direkt in das Vollbackup integriert. Dies geschieht ohne erneutes Auslesen der Quelldaten, was besonders bei großen Datenmengen Zeit spart. Standardmäßig definiert Macrium Reflect in den Aufbewahrungsregeln, dass nach 30 Backups automatisch ein Vollbackup synthetisiert wird.

Allerdings ist zu beachten, dass bei Verwendung entfernter Netzwerk-Synchronisation die Option "Synthetic Full" möglicherweise nicht optimal ist, sofern die Uplink-Bandbreite begrenzt ist. Der Grund: Nach jedem Backup-Punkt muss das neue synthetische Vollbackup hochgeladen werden. Zudem können inkrementelle Backups für Bandsicherungen oder Einmal-Medien ungeeignet sein, da bei einer Wiederherstellung alle Backup-Dateien in der Kette gefunden werden müssen.

Zeitplanung und Automatisierung

Macrium Reflect Server nutzt den Windows Task Scheduler für die Automatisierung von Backups. Die Software bietet mehrere vorgefertigte Zeitplanvorlagen, die sich an bewährten Backup-Strategien orientieren:

  • Großvater-Vater-Sohn (GFS): Kombiniert monatliche Vollbackups mit wöchentlichen differentiellen und täglichen inkrementellen Backups. Standardmäßig werden monatliche Vollbackups für 26 Wochen aufbewahrt, differentielle für 4 Wochen und inkrementelle für 14 Tage.
  • Differentieller Backupsatz: Besteht aus monatlichen Vollbackups und täglichen differentiellen Backups. Vollbackups werden 26 Wochen und differentielle Backups 30 Tage aufbewahrt.
  • Inkrementeller Backupsatz: Umfasst monatliche Vollbackups mit täglichen inkrementellen Backups. Vollbackups werden 26 Wochen und inkrementelle Backups 30 Tage vorgehalten.
  • Incrementals Forever: Nutzt ausschließlich inkrementelle Sicherungen mit automatischer Synthetisierung eines Vollbackups nach definierten Regeln.

Bei der Planung können Administratoren wählen, ob Backups täglich, wöchentlich, monatlich, einmalig, beim Systemstart oder bei der Anmeldung ausgeführt werden sollen. Zusätzlich lässt sich definieren, ob ein Backup als vollständig, inkrementell oder differentiell durchgeführt wird.

Speicherorte: lokal, Netzwerk, Cloud

Die Wahl des richtigen Speicherorts ist entscheidend für eine robuste Backup-Strategie. Macrium Reflect Server unterstützt hierbei verschiedene Optionen, um dem bewährten 3-2-1-Prinzip zu folgen: drei Kopien der Daten, auf zwei verschiedenen Speichermedien, mit einer Kopie außerhalb des Standorts.

Für lokale Speicherung bietet Macrium Reflect Server die Möglichkeit des direkten Disk-to-Disk-Klonens. Hierbei wird eine Festplatte direkt auf eine andere kopiert, ohne vorher ein Image zu erstellen. Partitionen können während dieses Prozesses zudem sortiert und verändert werden.

Netzwerkspeicher wird hauptsächlich über Repositories definiert. Die zentrale Verwaltungskonsole erwartet dabei eine Dateifreigabe als UNC-Pfad, für den auch Authentifizierungsinformationen hinterlegt werden können. Als Ziel eignet sich jeder PC im Netzwerk, typischerweise jedoch ein NAS-System. Allerdings können bei der Übertragung großer Backup-Dateien über Netzwerkverbindungen Probleme auftreten, insbesondere wenn die Verbindung instabil ist. In solchen Fällen empfiehlt sich die Nutzung von Protokollen wie rsync, die nur Änderungen übertragen.

Für die Optimierung der Speichernutzung unterstützt Macrium Reflect Server zudem die Rotation von Backup-Zielen. Diese Funktion ermöglicht eine einfache Verwaltung alternativer Speicherorte und verbessert damit die Flexibilität und Sicherheit des Backup-Konzepts.

Obwohl Cloud-Speicher nicht direkt unterstützt wird, können über gemountete Netzlaufwerke oder Synchronisations-Tools auch Cloud-Dienste in die Backup-Strategie eingebunden werden. Dies ist besonders für die Umsetzung der externen Kopie im 3-2-1-Konzept relevant.

Sicherheit, Support und Lizenzierung

Bei der Entscheidung für eine Backup-Lösung spielen neben den technischen Funktionen auch Support-Optionen und Lizenzmodelle eine entscheidende Rolle. Die Macrium Software bietet hier verschiedene Möglichkeiten, die auf unterschiedliche Unternehmensanforderungen zugeschnitten sind.

Support-Optionen und Updates

Der Support für Macrium Reflect Server gliedert sich in zwei Hauptkategorien: Standard und Premium. Beide Varianten umfassen wesentliche Unterstützungsleistungen, unterscheiden sich jedoch in wichtigen Details:

LeistungPremium Support
Verfügbarkeit 24/7 Support (Ticket, Telefon, Remote)
Reaktionszeit 12 Stunden garantiert
Updates Kostenlos enthalten
Betreuung Dedizierter Fallmanager

Besonders hervorzuheben ist, dass alle aktiven Abonnements automatisch Support-Leistungen beinhalten. Allerdings gilt für Dauerlizenzen eine andere Regelung: Hier muss der Support separat erworben werden. Diese Unterscheidung ist beim Vergleich der Gesamtkosten zu berücksichtigen.

Für die Überprüfung des Support-Status und möglicher Verlängerungsoptionen bietet Macrium einen praktischen Renewal-Wizard an. Nach der Anmeldung mit dem Konto, das für den Kauf verwendet wurde, informiert das System über den aktuellen Support-Status, Upgrade-Möglichkeiten und verfügbare Verlängerungsoptionen. Die generierten Verlängerungsanfragen bleiben für 14 Tage gültig.

Ein besonderer Vorteil des Supports ist die kontinuierliche Aktualisierung für alle aktuellen Microsoft Server-Versionen. Dies gewährleistet, dass der Macrium Reflect Server auch mit neuen Betriebssystem-Updates kompatibel bleibt und stets den aktuellen Sicherheitsstandards entspricht.

Lizenzmodelle und Laufzeiten

Die Lizenzierung von Macrium Reflect Server erfolgt nach einem klaren Prinzip: Jedes zu sichernde physische oder virtuelle System benötigt eine entsprechende Lizenz. Dabei ist zu beachten, dass Workstation-Lizenzen nicht auf Servern installiert werden dürfen. Dies unterstreicht die zielgerichtete Entwicklung der verschiedenen Produktvarianten.

Hinsichtlich der Lizenztypen bietet Macrium zwei grundlegende Modelle:

Abonnements (Subscriptions):

  • Immer inklusive Support und Update-Berechtigung
  • Verfügbar mit Laufzeiten von 1, 3 oder 5 Jahren
  • Macrium Reflect X Einzellizenzen ausschließlich als Subscription erhältlich

Dauerlizenzen (Perpetual):

  • Einmalige Zahlung für unbegrenzte Nutzungsdauer
  • Drei Jahre Maintenance standardmäßig enthalten
  • Support muss optional dazugebucht werden
  • Verfügbar als Macrium Reflect LTSC 2024 Lizenzen

Darüber hinaus bietet Macrium auch Bundle-Pakete an, die besonders für größere Umgebungen interessant sind. Diese werden in Paketen von 5, 10, 50 oder mehr Lizenzen angeboten. Ein wesentlicher Vorteil: Statt einzelner Lizenzschlüssel erhalten Kunden einen einzigen Volumenlizenzschlüssel für alle Bundle-Lizenzen, was die Administration erheblich vereinfacht. Zudem ist die zentrale Verwaltung über den Macrium Site Manager in den Bundle-Paketen bereits inklusive.

Für spezielle Anwendungsfälle existiert die Macrium Reflect Technicians License. Diese ermöglicht eine portable Installation und enthält eine Macrium Server Dauerlizenz. Sie ist allerdings ausschließlich als Subscription verfügbar und richtet sich an IT-Dienstleister mit wechselnden Einsatzorten.

Während die "Single Site" Lizenzierung den Manager plus die Anzahl der Endpunkte umfasst, basiert die "System Builder" Lizenzierung auf dem Manager plus der Anzahl der Deployments. Diese Flexibilität ermöglicht eine kosteneffiziente Anpassung an unterschiedliche Unternehmensszenarien.

Systemanforderungen

Die erfolgreiche Implementierung von Macrium Reflect Server setzt bestimmte Mindestanforderungen an die Hardware und Softwareumgebung voraus. Für Unternehmen, die diese leistungsstarke Backup-Lösung einsetzen möchten, ist das Verständnis dieser Anforderungen entscheidend für eine reibungslose Funktion.

Zunächst benötigt Macrium Reflect Server mindestens 512 MB RAM, wobei allerdings mindestens 1 GB empfohlen wird, um optimale Leistung zu gewährleisten. Bezüglich des Betriebssystems unterstützt die Software Windows Server 2003 SP2 oder höher für die Serverversionen. Die Installation der Server-Edition ist ausschließlich auf Windows Server-Betriebssystemen möglich, während Workstation-Editionen nicht auf Servern installiert werden dürfen.

Darüber hinaus benötigen Administratoren eine Tastatur und Maus zur Bedienung sowie ein CD/DVD-Laufwerk oder einen USB-Stick für die Erstellung von Rettungsmedien. Diese Rettungsmedien sind besonders wichtig für Notfallwiederherstellungen, wenn das Hauptsystem nicht mehr bootfähig ist.

Bei den Dateisystemen bietet Macrium Reflect Server umfassende Unterstützung. Die intelligente Sektor-Kopie (Imaging von genutzten und veränderten Clustern) funktioniert mit FAT16, FAT32, NTFS, exFAT, ReFS (ausschließlich in Server-Editionen) sowie Ext 2, 3 und 4 Dateisystemen. Alle anderen Dateisysteme und nicht formatierte Partitionen werden sektor-für-sektor gesichert, was bedeutet, dass jeder Sektor der Partition kopiert wird, nicht nur die belegten Sektoren.

Bemerkenswert ist, dass inkrementelle und differentielle Images keine Dateisystemabhängigkeiten aufweisen. Diese können sogar für nicht formatierte Partitionen erstellt werden. Hingegen sind Rapid Delta Restore (RDR) und Rapid Delta Clone (RDC) ausschließlich für NTFS-Dateisysteme verfügbar. Bei allen anderen Dateisystemen wird eine vollständige Wiederherstellung oder Klonierung durchgeführt.

Für die Windows PE-Umgebung, in die Macrium Reflect eingebunden ist, wird je nach Bedarf eine Version für Windows 11, 10, 8, 8.1 oder Windows 7 generiert. Das Notfallsystem unterstützt wichtige Funktionen wie UEFI, Secure Boot und USB 3.0 und kann wahlweise als 32-Bit- oder 64-Bit-Variante angelegt werden.

Macrium Reflect Server Plus LTSC unterstützt zusätzlich die granulare Sicherung und Wiederherstellung von SQL-Datenbanken ab SQL Server 2005. Ältere Versionen wie SQL Server 2000 werden nicht unterstützt. Sowohl Microsoft SQL Server als auch Microsoft SQL Server Express werden unterstützt.

Insgesamt sind die Systemanforderungen für Macrium Reflect Server moderat, was die Implementierung in den meisten Unternehmensumgebungen ohne größere Infrastrukturänderungen ermöglicht.

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