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Microsoft SQL Server 2025 Enterprise 2 Core

SQL Server 2025: Die wichtigsten neuen Features im Überblick

SQL Server 2025 features stellen die bedeutendste Weiterentwicklung in Microsofts Datenbanktechnologie dar und positionieren das Produkt als führende KI-bereite Datenbanklösung für Unternehmen. Mit bahnbrechenden Verbesserungen und innovativen Funktionen bietet die neueste Version außergewöhnliche Möglichkeiten für moderne datengesteuerte Anwendungen.

Besonders beeindruckend ist die enorme Skalierbarkeit, die SQL Server 2025 new features mit sich bringen - mit einer maximalen relationalen Datenbankgröße von beachtlichen 524 PB und unbegrenzten Kernen in der Enterprise Edition. Darüber hinaus unterstützt SQL Server 2025 unter Linux das SQL Server-Datenbankmodul und bietet eine kostenlose Evaluierungsbereitstellung der Enterprise Edition für 180 Tage.

In diesem Artikel betrachten wir die wichtigsten Neuerungen von SQL Server 2025, darunter die bahnbrechenden Vector-Datentypen, erweiterte Cloud-Integrationsfunktionen und erhebliche Leistungsverbesserungen. Wir erläutern, warum diese Version einen Meilenstein darstellt und wie Unternehmen von den neuen Funktionen profitieren können.

Was ist neu in SQL Server 2025?

Die neue Version von SQL Server bringt zahlreiche innovative Funktionen mit sich, die das Datenbanksystem in die KI-Ära katapultieren. Microsoft bezeichnet SQL Server 2025 als "AI-ready Enterprise Database", die Unternehmen befähigt, moderne KI-Anwendungen sicher mit ihren Daten zu entwickeln.

Überblick über die wichtigsten Neuerungen

Eines der herausragendsten Merkmale von SQL Server 2025 ist die direkte Integration von künstlicher Intelligenz in die Datenbank-Engine. Der SQL Server 2025 beinhaltet erstmals einen nativen Vektor-Datentyp und eingebaute Vektor-Suchfunktionen. Dies ermöglicht semantische Suchen über eigene Daten, um Übereinstimmungen basierend auf Ähnlichkeit zu finden. Zusätzlich wurde Unterstützung für Gleitkommawerte mit halber Genauigkeit (2 Byte) im Vektordatentyp implementiert, wodurch bis zu 3996 Dimensionen in einem einzigen Vektor gespeichert werden können.

Im Bereich der Entwicklerproduktivität bietet SQL Server 2025 ebenfalls beachtliche Verbesserungen:

  • Native JSON-Unterstützung: Entwickler können JSON-Dokumente nun nativ verarbeiten, was die Komplexität des Codes reduziert.
  • Change Event Streaming: Ermöglicht die Erfassung und Veröffentlichung inkrementeller DML-Änderungen an Daten in Echtzeit.
  • REST-API-Integration: Mit dem neuen Systemgespeicherten Verfahren sp_invoke_external_rest_endpoint können Entwickler externe REST/GraphQL-Endpunkte aufrufen.

Darüber hinaus wurden bemerkenswerte Performance-Optimierungen vorgenommen. SQL Server 2025 führt verbesserte Sperrmechanismen ein, die die Anwendungsnebenläufigkeit steigern, ohne dass Änderungen am Anwendungscode erforderlich sind. Außerdem wurden Batchmodus-Optimierungen für integrierte Funktionen implementiert, die erhebliche Leistungsverbesserungen bieten.

Die Integration mit Microsoft Fabric ist ein weiterer Meilenstein dieser Version. SQL Server 2025 unterstützt das Datenbankspiegeln in Fabric, was eine nahezu Echtzeit-Analyse ohne ETL-Prozesse ermöglicht und die Auslagerung analytischer Workloads auf Fabric erlaubt.

Warum dieses Release besonders ist

SQL Server 2025 markiert den bedeutendsten Release für SQL-Entwickler seit der Einführung von SQL Server 2016 vor fast einem Jahrzehnt. Es ist mehr als nur ein Datenbanksystem – es repräsentiert eine umfassende Plattform für KI, hybride Cloud-Nutzung und moderne Datenarchitekturen.

Besonders die KI-Integration hebt dieses Release hervor. SQL Server 2025 verwendet Disk Approximate Nearest Neighbor (DiskANN) als Vektorindex für schnellere, ressourceneffiziente und präzise Ergebnisse. Zudem bietet es eine nahtlose Integration mit populären KI-Frameworks wie LangChain, Semantic Kernel und Entity Framework Core.

Die Sicherheitsverbesserungen folgen dem Zero-Trust-Prinzip und integrieren sich mit Microsoft Entra, einer Identitäts- und Zugriffsverwaltungslösung mit Mehrfaktor-Authentifizierung, rollenbasierter Zugriffssteuerung (RBAC) und bedingungsbasierten Richtlinien. Außerdem ermöglicht SQL Server 2025 Organisationen, verwaltete Identitäten sowohl für eingehende als auch ausgehende Verbindungen zu Azure-Diensten zu verwenden.

Im Gegensatz zu früheren Versionen vereint SQL Server 2025 klassische Datenbankstärken mit zukunftsweisenden Technologien. Es handelt sich nicht nur um eine Evolution, sondern um eine strategisch neu gedachte Datenplattform, die speziell für moderne, datengetriebene und KI-gestützte Anwendungen optimiert wurde. Die Kombination aus erstklassiger Sicherheit, verbesserter Leistung und hoher Verfügbarkeit macht SQL Server 2025 zu einer idealen Wahl für Unternehmen, die in zukunftsfähige Datenprozesse investieren möchten.

Folglich positioniert sich SQL Server 2025 als eine Plattform, die klassische Stabilität mit modernster Innovation verbindet und nicht nur mit NoSQL- und Speziallösungen mithalten kann, sondern diese in vielen Fällen sogar übertrifft.

AI- und Datenintelligenz-Funktionen

Mit der Einführung leistungsfähiger KI-Funktionen in SQL Server 2025 gestaltet Microsoft die Datenbanklandschaft neu. Diese Version integriert fortschrittliche Datenintelligenz-Werkzeuge direkt in die Datenbank-Engine und beseitigt damit die Notwendigkeit für komplexe externe Integrationen.

Vector-Datentypen und -Indizes

Der native vector-Datentyp ist eine bahnbrechende Innovation im SQL Server 2025, die speziell für KI- und Machine-Learning-Anwendungen optimiert wurde. Vektoren werden in einem optimierten binären Format gespeichert, aber für Entwickler bequem als JSON-Arrays dargestellt. Standardmäßig verwendet SQL Server single-precision (4-Byte) Gleitkommawerte für die Speicherung von Vektorelementen, wobei die Vorschauversion von SQL Server 2025 zusätzlich half-precision (2-Byte) Gleitkommawerte unterstützt. Diese Erweiterung ermöglicht die Speicherung von bis zu 3996 Dimensionen in einem einzigen Vektor.

Die Syntax für die Verwendung des Vektor-Datentyps ist ähnlich zu anderen SQL Server-Datentypen:

CREATE TABLE Embeddings ( ID INT PRIMARY KEY, TextEmbedding VECTOR(1536) );

Für Vektorähnlichkeitssuchen implementiert SQL Server 2025 den DiskANN-Algorithmus (Disk Approximate Nearest Neighbor). Dieser Algorithmus erstellt eine navigierbare Graphstruktur über den Vektorraum, wodurch schnelle und speichereffiziente Durchquerungen zur Findung ähnlicher Vektoren ermöglicht werden. Die Ähnlichkeit zwischen Vektoren kann mit verschiedenen Distanzmetriken gemessen werden, einschließlich Cosine-, Euclidean-Distanz und Dot-Product, jede mit eigenen spezifischen Anwendungsfällen.

Integration externer KI-Modelle

SQL Server 2025 führt erweitertes Modellmanagement durch die direkte Integration von Modelldefinitionen in T-SQL ein. Der neue Befehl CREATE EXTERNAL MODEL erzeugt ein externes Modelobjekt, das den Standort, die Authentifizierungsmethode und den Zweck eines KI-Modell-Inferenz-Endpunkts enthält.

Die Syntax für diese neue Funktionalität ist wie folgt:

CREATE EXTERNAL MODEL model_name WITH ( LOCATION = '://[:]', API_FORMAT = '', MODEL_TYPE = EMBEDDINGS, MODEL = 'text-embedding-model-name' );

Diese Integration unterstützt verschiedene KI-Dienste wie Azure AI Foundry, Azure OpenAI Service, OpenAI und Ollama. Ein entscheidender Vorteil ist, dass alle Modelle über REST-APIs zugänglich sind, wodurch sie von der SQL Server-Engine sicher isoliert bleiben können. Zudem können Entwickler zwischen verschiedenen Modellen wechseln, ohne den Code ändern zu müssen, was die Flexibilität bei Tests und Produktionseinsätzen erhöht.

Fuzzy String Matching und reguläre Ausdrücke

SQL Server 2025 führt zwei leistungsstarke Textverarbeitungsfunktionen ein: Fuzzy String Matching und Unterstützung für reguläre Ausdrücke (RegEx).

Der Fuzzy-Zeichenfolgenabgleich verwendet Algorithmen, um ähnlich klingende Zeichenfolgen zu erkennen. Diese Funktionalität ist besonders wertvoll für:

  • Datenbereinigung und Duplikatserkennung
  • Korrektur von Rechtschreibfehlern oder abgekürzten Einträgen
  • Implementierung intelligenter Suchfunktionen

SQL Server 2025 bietet vier Hauptfunktionen für Fuzzy String Matching:

  • EDIT_DISTANCE: Berechnet die Anzahl der Einfügungen, Löschungen und Ersetzungen, die erforderlich sind, um eine Zeichenkette in eine andere umzuwandeln
  • EDIT_DISTANCE_SIMILARITY: Berechnet einen Ähnlichkeitswert zwischen 0 und 100 basierend auf der Editierdistanz
  • JARO_WINKLER_DISTANCE: Bewertet Ähnlichkeit unter Berücksichtigung übereinstimmender Zeichen und deren Transpositionen
  • JARO_WINKLER_SIMILARITY: Ähnlich zur Jaro-Winkler-Distanz, liefert jedoch einen normalisierten Ähnlichkeitswert

Darüber hinaus führt SQL Server 2025 native RegEx-Funktionen ein, darunter REGEXP_LIKE, REGEXP_COUNT, REGEXP_INSTR, REGEXP_REPLACE, REGEXP_SUBSTR, REGEXP_MATCHES und REGEXP_SPLIT_TO_TABLE. Diese Funktionen folgen dem POSIX-Standard gemäß RE2 und unterstützen PCRE/PCRE2-Syntax, wodurch sie mit den meisten modernen RegEx-Engines kompatibel sind.

Besonders nützlich ist die REGEXP_REPLACE-Funktion, die eine modifizierte Quellzeichenfolge zurückgibt, bei der das Vorkommen des regulären Ausdrucksmusters durch eine Ersatzzeichenfolge ersetzt wurde. Falls keine Übereinstimmungen gefunden werden, gibt die Funktion die ursprüngliche Zeichenfolge zurück.

Bei der Verwendung dieser neuen Textfunktionen sollten Entwickler allerdings beachten, dass die Funktionen derzeit nicht die durch Sortiereinstellungen definierte Vergleichssemantik wie Groß-/Kleinschreibung und andere sortierungsspezifische Regeln einhalten. Diese Unterstützung wird in zukünftigen Versionen implementiert werden.

Cloud- und Hybridfunktionen

SQL Server 2025 erweitert seine Hybridfähigkeiten erheblich und bietet neue Möglichkeiten für nahtlose Integrationen zwischen lokalen Datenbankumgebungen und Cloud-Diensten. Diese neuen Funktionen ermöglichen Unternehmen, ihre Dateninfrastrukturen flexibler und reaktionsfähiger zu gestalten.

Fabric Mirroring

Fabric Mirroring ist eine revolutionäre Funktion in SQL Server 2025, die eine kontinuierliche Replikation von Daten aus einer SQL Server-Datenbank in Microsoft Fabric ermöglicht. Diese Integration funktioniert sowohl für On-Premises-Installationen als auch für virtuelle Maschinen. Sobald eingerichtet, wird eine gespiegelte Datenbank als schreibgeschützte, kontinuierlich replizierte Kopie der SQL Server-Daten in OneLake erstellt.

Im Gegensatz zu herkömmlichen ETL-Prozessen bietet Fabric Mirroring einen unkomplizierten Ansatz zur Datenintegration. Anstatt verschiedene Dienste von mehreren Anbietern zusammenzufügen, können Unternehmen nun eine hochgradig integrierte, benutzerfreundliche Lösung nutzen. Diese ist speziell für Analyseanforderungen konzipiert und unterstützt das Open-Source-Delta-Lake-Tabellenformat.

Bei der Spiegelung werden zwei wesentliche Elemente im Fabric-Arbeitsbereich erzeugt:

  • Das gespiegelte Datenbankelement, das die Datenreplikation in OneLake verwaltet
  • Ein automatisch generierter SQL-Analyseendpunkt, der umfassende Analysefunktionen über den Delta-Tabellen bereitstellt

Beachtenswert ist, dass die für die Replikation verwendete Fabric-Rechenleistung kostenfrei ist. Lediglich der Speicherplatz in OneLake wird basierend auf der Kapazitätsgröße berechnet.

Change Event Streaming

Change Event Streaming (CES) stellt eine moderne Datenintegrationsfunktion dar, die in SQL Server 2025 eingeführt wurde. CES ermöglicht es, Datenänderungen in Echtzeit direkt von SQL Server an Azure Event Hubs – einen Event-Streaming-Dienst – zu streamen.

Diese Funktion erfasst und veröffentlicht inkrementelle Datenänderungen wie Einfügungen, Aktualisierungen und Löschungen (DML) nahezu in Echtzeit. Die Details der Datenänderungen, einschließlich Schema, vorherige Werte und neue Werte, werden als CloudEvent an Azure Event Hubs gesendet. Dieser CloudEvent wird in JSON oder Avro Binary serialisiert.

Um CES zu verwenden, erstellt man eine Streaming-Gruppe, die festlegt, welche Tabellen verfolgt werden sollen und wie auf das Streaming-Ziel zugegriffen wird. Die Streaming-Gruppe bestimmt den Endpunkt, bietet Authentifizierungsdetails und definiert, welche Tabellen überwacht werden sollen.

Allerdings gibt es einige Einschränkungen zu beachten: CES wird derzeit nicht auf Datenbanken unterstützt, die mit Change Data Capture (CDC), transaktionaler Replikation oder Fabric Mirrored Databases konfiguriert sind. Zudem werden bestimmte Datentypen wie jsonimagetextxml und der neue vector-Typ nicht unterstützt.

REST-Endpunkte für externe Systeme

Eine der bemerkenswertesten sql server 2025 new features ist die gespeicherte Prozedur sp_invoke_external_rest_endpoint, die es ermöglicht, HTTPS-REST-Endpunkte direkt aus T-SQL aufzurufen. Dies öffnet eine Vielzahl neuer Integrationsmöglichkeiten für SQL Server-Entwickler.

Mit dieser Funktion können Entwickler:

  • Daten über eine Azure-Funktion verarbeiten lassen
  • Ein Power BI-Dashboard aktualisieren
  • Lokale Unternehmens-REST-Endpunkte aufrufen
  • Mit Azure OpenAI-Diensten kommunizieren

Die Prozedur ist in SQL Server 2025 Preview und Azure SQL Managed Instance verfügbar, allerdings standardmäßig deaktiviert. Um sie zu aktivieren, muss folgende T-SQL-Anweisung ausgeführt werden:

EXECUTE sp_configure 'external rest endpoint enabled', 1; RECONFIGURE WITH OVERRIDE;

Aus Sicherheitsgründen benötigt die Ausführung die EXECUTE ANY EXTERNAL ENDPOINT-Datenbankberechtigung. Außerdem werden nur Endpunkte unterstützt, die für die Verwendung von HTTPS mit TLS-Verschlüsselungsprotokoll konfiguriert sind.

Die Nutzung dieser Funktion erfordert Aufmerksamkeit bezüglich Datenübertragung an externe Entitäten. Zur Risikominimierung können Datenbankberechtigungen verwendet werden, um den Zugriff zu kontrollieren, und DATABASE SCOPED CREDENTIAL zur sicheren Speicherung von Authentifizierungsdaten wie Bearer-Token.

Performance- und Skalierungsverbesserungen

SQL Server 2025 bietet erhebliche Leistungsverbesserungen, die sowohl die Abfrageausführung als auch die Datenbankadministration optimieren. Diese neuen sql server 2025 features steigern nicht nur die Geschwindigkeit, sondern verbessern auch die Skalierbarkeit für Unternehmen jeder Größe.

Optimierungen bei sp_executesql

Eine bahnbrechende Neuerung in SQL Server 2025 ist die Einführung von OPTIMIZED_SP_EXECUTESQL. Diese datenbankspezifische Konfigurationsoption reduziert effektiv die Auswirkungen von Kompilierungsstürmen – Situationen, in denen zahlreiche Abfragen gleichzeitig kompiliert werden, was zu erheblichen Leistungsproblemen führt. Bei aktivierter Option wird nur die erste Sitzung, die eine dynamische SQL-Anweisung ausführt, den Kompilierungsprozess durchlaufen, während nachfolgende identische Aufrufe den bereits erstellten Ausführungsplan wiederverwenden.

Durch diese Optimierung verhält sich sp_executesql ähnlich wie gespeicherte Prozeduren, wodurch der Kompilierungsprozess serialisiert wird. Die Vorteile sind beeindruckend:

  • Erhebliche Reduzierung der CPU-Auslastung
  • Vermeidung der Plan-Cache-Verschmutzung
  • Stabilere Antwortzeiten unter Last

Diese Funktion lässt sich optimal mit ASYNC_STATS_UPDATE_WAIT_AT_LOW_PRIORITY kombinieren, wodurch Statistikaktualisierungen asynchron und mit niedriger Priorität durchgeführt werden, ohne die Abfrageausführung zu blockieren.

Batch Mode für mehr Abfragen

SQL Server 2025 erweitert die Batch-Modus-Verarbeitung auf weitere Abfragetypen. Ursprünglich in SQL Server 2019 mit der Kompatibilitätsebene 150 eingeführt, ermöglicht der "Batch Mode on Rowstore" die Batch-Verarbeitung für CPU-intensive relationale Data-Warehouse-Workloads, ohne dass Columnstore-Indizes erforderlich sind.

Darüber hinaus umfassen die Leistungsverbesserungen:

  • Memory Grant Feedback: Sowohl im Batch-Modus (seit Kompatibilitätsebene 140) als auch im Zeilen-Modus (seit Kompatibilitätsebene 150) passt SQL Server die Speicherzuweisung für aufeinanderfolgende Ausführungen automatisch an. Wenn eine Abfrage mehr als 50% des zugewiesenen Speichers verschwendet, wird die Speicherzuweisung für nachfolgende Ausführungen reduziert.

  • Parameter Sensitive Plan Optimization: Diese Funktion, die mit der Kompatibilitätsebene 160 eingeführt wurde, löst Probleme, bei denen ein einzelner zwischengespeicherter Plan für eine parametrisierte Abfrage nicht für alle möglichen eingehenden Parameterwerte optimal ist, insbesondere bei nicht einheitlichen Datenverteilungen.

  • Scalar UDF Inlining: Skalare benutzerdefinierte Funktionen werden in äquivalente relationale Ausdrücke umgewandelt und in die aufrufende Abfrage "eingebettet", was oft zu erheblichen Leistungsverbesserungen führt.

Verbesserte Always-On-Verfügbarkeitsgruppen

Für Hochverfügbarkeitsszenarien bietet SQL Server 2025 bedeutende Verbesserungen bei Always-On-Verfügbarkeitsgruppen:

Zunächst erlaubt SQL Server 2025 erstmals die Durchführung aller Arten von Sicherungen – vollständig, differenziell und Transaktionsprotokolle – auf einem sekundären Replikat. Dies entlastet das primäre Replikat erheblich und verbessert die Ressourcennutzung.

Eine weitere wichtige Neuerung ist die Konfigurierbarkeit der "Availability Group Commit Time". In früheren Versionen war dieser Wert auf 10 Millisekunden festgelegt. In SQL Server 2025 kann dieser Wert durch die Serverkonfiguration angepasst werden, was die Latenz zwischen primären und sekundären Replikaten in synchronen Modi reduziert.

Zusätzlich wurden folgende Verbesserungen implementiert:

  • Optimiertes Dispatching asynchroner Seitenanforderungen während der Failover-Wiederherstellung, was standardmäßig aktiviert ist
  • Möglichkeit, RestartThreshold für eine Verfügbarkeitsgruppe auf 0 zu setzen, um bei Erkennung eines anhaltenden Gesundheitsproblems sofort ein Failover der Verfügbarkeitsgruppen-Ressource auszulösen
  • Verbesserte Synchronisierungsleistung durch Reduzierung der Netzwerksättigung, wenn sich die globalen primären und Forwarder-Replikate im asynchronen Commit-Modus befinden

Durch diese umfassenden Optimierungen stellt SQL Server 2025 eine deutliche Verbesserung in Bezug auf Leistung und Skalierbarkeit dar und bietet Unternehmen die nötige Flexibilität für moderne Datenbankumgebungen.

Editionen und Lizenzierungsoptionen

Microsoft bietet SQL Server 2025 in verschiedenen Editionen an, die unterschiedliche Anforderungen und Budgets bedienen. Die Wahl der richtigen Edition und des Lizenzierungsmodells ist entscheidend für eine kosteneffiziente Nutzung der sql server 2025 features.

Vergleich: Enterprise, Standard, Express, Developer

Die Enterprise Edition stellt das Premium-Angebot mit umfassenden Rechenzentrum-Funktionen dar. Sie bietet blitzschnelle Leistung, unbegrenzte Virtualisierung und umfassende Business-Intelligence-Funktionen für geschäftskritische Workloads. Im Gegensatz dazu liefert die Standard Edition grundlegende Datenverwaltungs- und BI-Funktionen für kleinere Organisationen mit begrenzten IT-Ressourcen und ist auf 24 Kerne beschränkt.

Für kleinere Anwendungen bietet Microsoft die kostenlose Express Edition, die ideal für Lern- und kleine serverbasierte Anwendungen ist, jedoch auf 4 Kerne und 1,4 GB Arbeitsspeicher sowie 10 GB Datenbankgröße begrenzt ist. Die Developer Editionen (Enterprise Developer und Standard Developer) enthalten alle Funktionen der entsprechenden kostenpflichtigen Editionen, sind jedoch nur für Entwicklungs- und Testumgebungen lizenziert, nicht für Produktionsserver.

Core-basiert vs. Server + CAL

SQL Server 2025 bietet zwei Lizenzierungsmodelle:

Das Core-basierte Modell lizenziert die physische Verarbeitungsleistung der Server und erfordert mindestens vier Core-Lizenzen pro Prozessor und 16 pro Server. Die Lizenzen werden in 2-Core-Paketen verkauft. Dieses Modell erlaubt unbegrenzte Benutzer und eignet sich besonders für Internet-Anwendungen.

Das Server + CAL-Modell erfordert sowohl eine Serverlizenz pro SQL Server-Instanz als auch Client-Zugriffslizenzen (CALs) für jeden Benutzer oder jedes Gerät. Diese Option ist kostengünstiger für Organisationen mit klar definierter und begrenzter Benutzerbasis, unterstützt allerdings keine Internet-Anwendungen und ist nur für die Standard Edition verfügbar.

Virtualisierungsrechte und Azure Hybrid Benefit

Die Virtualisierungsrechte variieren erheblich zwischen den Editionen. Die Enterprise Edition mit Software Assurance ermöglicht unbegrenzte virtuelle Maschinen auf lizenzierten Servern. Ohne Software Assurance erlaubt sie nur eine VM pro Kern. Die Standard Edition beschränkt sich auf zwei VMs pro Server, unabhängig vom Lizenzierungsmodell.

Der Azure Hybrid Benefit (AHB) ermöglicht die Verwendung bestehender lokaler SQL Server-Lizenzen mit aktiver Software Assurance in Azure. Dies bietet erhebliche Kosteneinsparungen:

  • SQL Server Enterprise Edition: 1 Kern = 4 vCores in General Purpose
  • SQL Server Standard Edition: 1 Kern = 1 vCore in General Purpose

Außerdem gewährt AHB eine 180-tägige duale Nutzung während der Migration, wodurch ein reibungsloser Übergang zur Cloud ermöglicht wird.

Microsoft SQL Server 2025 Enterprise 2 Core

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SQL Server 2025: Die wichtigsten neuen Features im Überblick

SQL Server 2025 features stellen die bedeutendste Weiterentwicklung in Microsofts Datenbanktechnologie dar und positionieren das Produkt als führende KI-bereite Datenbanklösung für Unternehmen. Mit bahnbrechenden Verbesserungen und innovativen Funktionen bietet die neueste Version außergewöhnliche Möglichkeiten für moderne datengesteuerte Anwendungen.

Besonders beeindruckend ist die enorme Skalierbarkeit, die SQL Server 2025 new features mit sich bringen - mit einer maximalen relationalen Datenbankgröße von beachtlichen 524 PB und unbegrenzten Kernen in der Enterprise Edition. Darüber hinaus unterstützt SQL Server 2025 unter Linux das SQL Server-Datenbankmodul und bietet eine kostenlose Evaluierungsbereitstellung der Enterprise Edition für 180 Tage.

In diesem Artikel betrachten wir die wichtigsten Neuerungen von SQL Server 2025, darunter die bahnbrechenden Vector-Datentypen, erweiterte Cloud-Integrationsfunktionen und erhebliche Leistungsverbesserungen. Wir erläutern, warum diese Version einen Meilenstein darstellt und wie Unternehmen von den neuen Funktionen profitieren können.

Was ist neu in SQL Server 2025?

Die neue Version von SQL Server bringt zahlreiche innovative Funktionen mit sich, die das Datenbanksystem in die KI-Ära katapultieren. Microsoft bezeichnet SQL Server 2025 als "AI-ready Enterprise Database", die Unternehmen befähigt, moderne KI-Anwendungen sicher mit ihren Daten zu entwickeln.

Überblick über die wichtigsten Neuerungen

Eines der herausragendsten Merkmale von SQL Server 2025 ist die direkte Integration von künstlicher Intelligenz in die Datenbank-Engine. Der SQL Server 2025 beinhaltet erstmals einen nativen Vektor-Datentyp und eingebaute Vektor-Suchfunktionen. Dies ermöglicht semantische Suchen über eigene Daten, um Übereinstimmungen basierend auf Ähnlichkeit zu finden. Zusätzlich wurde Unterstützung für Gleitkommawerte mit halber Genauigkeit (2 Byte) im Vektordatentyp implementiert, wodurch bis zu 3996 Dimensionen in einem einzigen Vektor gespeichert werden können.

Im Bereich der Entwicklerproduktivität bietet SQL Server 2025 ebenfalls beachtliche Verbesserungen:

  • Native JSON-Unterstützung: Entwickler können JSON-Dokumente nun nativ verarbeiten, was die Komplexität des Codes reduziert.
  • Change Event Streaming: Ermöglicht die Erfassung und Veröffentlichung inkrementeller DML-Änderungen an Daten in Echtzeit.
  • REST-API-Integration: Mit dem neuen Systemgespeicherten Verfahren sp_invoke_external_rest_endpoint können Entwickler externe REST/GraphQL-Endpunkte aufrufen.

Darüber hinaus wurden bemerkenswerte Performance-Optimierungen vorgenommen. SQL Server 2025 führt verbesserte Sperrmechanismen ein, die die Anwendungsnebenläufigkeit steigern, ohne dass Änderungen am Anwendungscode erforderlich sind. Außerdem wurden Batchmodus-Optimierungen für integrierte Funktionen implementiert, die erhebliche Leistungsverbesserungen bieten.

Die Integration mit Microsoft Fabric ist ein weiterer Meilenstein dieser Version. SQL Server 2025 unterstützt das Datenbankspiegeln in Fabric, was eine nahezu Echtzeit-Analyse ohne ETL-Prozesse ermöglicht und die Auslagerung analytischer Workloads auf Fabric erlaubt.

Warum dieses Release besonders ist

SQL Server 2025 markiert den bedeutendsten Release für SQL-Entwickler seit der Einführung von SQL Server 2016 vor fast einem Jahrzehnt. Es ist mehr als nur ein Datenbanksystem – es repräsentiert eine umfassende Plattform für KI, hybride Cloud-Nutzung und moderne Datenarchitekturen.

Besonders die KI-Integration hebt dieses Release hervor. SQL Server 2025 verwendet Disk Approximate Nearest Neighbor (DiskANN) als Vektorindex für schnellere, ressourceneffiziente und präzise Ergebnisse. Zudem bietet es eine nahtlose Integration mit populären KI-Frameworks wie LangChain, Semantic Kernel und Entity Framework Core.

Die Sicherheitsverbesserungen folgen dem Zero-Trust-Prinzip und integrieren sich mit Microsoft Entra, einer Identitäts- und Zugriffsverwaltungslösung mit Mehrfaktor-Authentifizierung, rollenbasierter Zugriffssteuerung (RBAC) und bedingungsbasierten Richtlinien. Außerdem ermöglicht SQL Server 2025 Organisationen, verwaltete Identitäten sowohl für eingehende als auch ausgehende Verbindungen zu Azure-Diensten zu verwenden.

Im Gegensatz zu früheren Versionen vereint SQL Server 2025 klassische Datenbankstärken mit zukunftsweisenden Technologien. Es handelt sich nicht nur um eine Evolution, sondern um eine strategisch neu gedachte Datenplattform, die speziell für moderne, datengetriebene und KI-gestützte Anwendungen optimiert wurde. Die Kombination aus erstklassiger Sicherheit, verbesserter Leistung und hoher Verfügbarkeit macht SQL Server 2025 zu einer idealen Wahl für Unternehmen, die in zukunftsfähige Datenprozesse investieren möchten.

Folglich positioniert sich SQL Server 2025 als eine Plattform, die klassische Stabilität mit modernster Innovation verbindet und nicht nur mit NoSQL- und Speziallösungen mithalten kann, sondern diese in vielen Fällen sogar übertrifft.

AI- und Datenintelligenz-Funktionen

Mit der Einführung leistungsfähiger KI-Funktionen in SQL Server 2025 gestaltet Microsoft die Datenbanklandschaft neu. Diese Version integriert fortschrittliche Datenintelligenz-Werkzeuge direkt in die Datenbank-Engine und beseitigt damit die Notwendigkeit für komplexe externe Integrationen.

Vector-Datentypen und -Indizes

Der native vector-Datentyp ist eine bahnbrechende Innovation im SQL Server 2025, die speziell für KI- und Machine-Learning-Anwendungen optimiert wurde. Vektoren werden in einem optimierten binären Format gespeichert, aber für Entwickler bequem als JSON-Arrays dargestellt. Standardmäßig verwendet SQL Server single-precision (4-Byte) Gleitkommawerte für die Speicherung von Vektorelementen, wobei die Vorschauversion von SQL Server 2025 zusätzlich half-precision (2-Byte) Gleitkommawerte unterstützt. Diese Erweiterung ermöglicht die Speicherung von bis zu 3996 Dimensionen in einem einzigen Vektor.

Die Syntax für die Verwendung des Vektor-Datentyps ist ähnlich zu anderen SQL Server-Datentypen:

CREATE TABLE Embeddings ( ID INT PRIMARY KEY, TextEmbedding VECTOR(1536) );

Für Vektorähnlichkeitssuchen implementiert SQL Server 2025 den DiskANN-Algorithmus (Disk Approximate Nearest Neighbor). Dieser Algorithmus erstellt eine navigierbare Graphstruktur über den Vektorraum, wodurch schnelle und speichereffiziente Durchquerungen zur Findung ähnlicher Vektoren ermöglicht werden. Die Ähnlichkeit zwischen Vektoren kann mit verschiedenen Distanzmetriken gemessen werden, einschließlich Cosine-, Euclidean-Distanz und Dot-Product, jede mit eigenen spezifischen Anwendungsfällen.

Integration externer KI-Modelle

SQL Server 2025 führt erweitertes Modellmanagement durch die direkte Integration von Modelldefinitionen in T-SQL ein. Der neue Befehl CREATE EXTERNAL MODEL erzeugt ein externes Modelobjekt, das den Standort, die Authentifizierungsmethode und den Zweck eines KI-Modell-Inferenz-Endpunkts enthält.

Die Syntax für diese neue Funktionalität ist wie folgt:

CREATE EXTERNAL MODEL model_name WITH ( LOCATION = '://[:]', API_FORMAT = '', MODEL_TYPE = EMBEDDINGS, MODEL = 'text-embedding-model-name' );

Diese Integration unterstützt verschiedene KI-Dienste wie Azure AI Foundry, Azure OpenAI Service, OpenAI und Ollama. Ein entscheidender Vorteil ist, dass alle Modelle über REST-APIs zugänglich sind, wodurch sie von der SQL Server-Engine sicher isoliert bleiben können. Zudem können Entwickler zwischen verschiedenen Modellen wechseln, ohne den Code ändern zu müssen, was die Flexibilität bei Tests und Produktionseinsätzen erhöht.

Fuzzy String Matching und reguläre Ausdrücke

SQL Server 2025 führt zwei leistungsstarke Textverarbeitungsfunktionen ein: Fuzzy String Matching und Unterstützung für reguläre Ausdrücke (RegEx).

Der Fuzzy-Zeichenfolgenabgleich verwendet Algorithmen, um ähnlich klingende Zeichenfolgen zu erkennen. Diese Funktionalität ist besonders wertvoll für:

  • Datenbereinigung und Duplikatserkennung
  • Korrektur von Rechtschreibfehlern oder abgekürzten Einträgen
  • Implementierung intelligenter Suchfunktionen

SQL Server 2025 bietet vier Hauptfunktionen für Fuzzy String Matching:

  • EDIT_DISTANCE: Berechnet die Anzahl der Einfügungen, Löschungen und Ersetzungen, die erforderlich sind, um eine Zeichenkette in eine andere umzuwandeln
  • EDIT_DISTANCE_SIMILARITY: Berechnet einen Ähnlichkeitswert zwischen 0 und 100 basierend auf der Editierdistanz
  • JARO_WINKLER_DISTANCE: Bewertet Ähnlichkeit unter Berücksichtigung übereinstimmender Zeichen und deren Transpositionen
  • JARO_WINKLER_SIMILARITY: Ähnlich zur Jaro-Winkler-Distanz, liefert jedoch einen normalisierten Ähnlichkeitswert

Darüber hinaus führt SQL Server 2025 native RegEx-Funktionen ein, darunter REGEXP_LIKE, REGEXP_COUNT, REGEXP_INSTR, REGEXP_REPLACE, REGEXP_SUBSTR, REGEXP_MATCHES und REGEXP_SPLIT_TO_TABLE. Diese Funktionen folgen dem POSIX-Standard gemäß RE2 und unterstützen PCRE/PCRE2-Syntax, wodurch sie mit den meisten modernen RegEx-Engines kompatibel sind.

Besonders nützlich ist die REGEXP_REPLACE-Funktion, die eine modifizierte Quellzeichenfolge zurückgibt, bei der das Vorkommen des regulären Ausdrucksmusters durch eine Ersatzzeichenfolge ersetzt wurde. Falls keine Übereinstimmungen gefunden werden, gibt die Funktion die ursprüngliche Zeichenfolge zurück.

Bei der Verwendung dieser neuen Textfunktionen sollten Entwickler allerdings beachten, dass die Funktionen derzeit nicht die durch Sortiereinstellungen definierte Vergleichssemantik wie Groß-/Kleinschreibung und andere sortierungsspezifische Regeln einhalten. Diese Unterstützung wird in zukünftigen Versionen implementiert werden.

Cloud- und Hybridfunktionen

SQL Server 2025 erweitert seine Hybridfähigkeiten erheblich und bietet neue Möglichkeiten für nahtlose Integrationen zwischen lokalen Datenbankumgebungen und Cloud-Diensten. Diese neuen Funktionen ermöglichen Unternehmen, ihre Dateninfrastrukturen flexibler und reaktionsfähiger zu gestalten.

Fabric Mirroring

Fabric Mirroring ist eine revolutionäre Funktion in SQL Server 2025, die eine kontinuierliche Replikation von Daten aus einer SQL Server-Datenbank in Microsoft Fabric ermöglicht. Diese Integration funktioniert sowohl für On-Premises-Installationen als auch für virtuelle Maschinen. Sobald eingerichtet, wird eine gespiegelte Datenbank als schreibgeschützte, kontinuierlich replizierte Kopie der SQL Server-Daten in OneLake erstellt.

Im Gegensatz zu herkömmlichen ETL-Prozessen bietet Fabric Mirroring einen unkomplizierten Ansatz zur Datenintegration. Anstatt verschiedene Dienste von mehreren Anbietern zusammenzufügen, können Unternehmen nun eine hochgradig integrierte, benutzerfreundliche Lösung nutzen. Diese ist speziell für Analyseanforderungen konzipiert und unterstützt das Open-Source-Delta-Lake-Tabellenformat.

Bei der Spiegelung werden zwei wesentliche Elemente im Fabric-Arbeitsbereich erzeugt:

  • Das gespiegelte Datenbankelement, das die Datenreplikation in OneLake verwaltet
  • Ein automatisch generierter SQL-Analyseendpunkt, der umfassende Analysefunktionen über den Delta-Tabellen bereitstellt

Beachtenswert ist, dass die für die Replikation verwendete Fabric-Rechenleistung kostenfrei ist. Lediglich der Speicherplatz in OneLake wird basierend auf der Kapazitätsgröße berechnet.

Change Event Streaming

Change Event Streaming (CES) stellt eine moderne Datenintegrationsfunktion dar, die in SQL Server 2025 eingeführt wurde. CES ermöglicht es, Datenänderungen in Echtzeit direkt von SQL Server an Azure Event Hubs – einen Event-Streaming-Dienst – zu streamen.

Diese Funktion erfasst und veröffentlicht inkrementelle Datenänderungen wie Einfügungen, Aktualisierungen und Löschungen (DML) nahezu in Echtzeit. Die Details der Datenänderungen, einschließlich Schema, vorherige Werte und neue Werte, werden als CloudEvent an Azure Event Hubs gesendet. Dieser CloudEvent wird in JSON oder Avro Binary serialisiert.

Um CES zu verwenden, erstellt man eine Streaming-Gruppe, die festlegt, welche Tabellen verfolgt werden sollen und wie auf das Streaming-Ziel zugegriffen wird. Die Streaming-Gruppe bestimmt den Endpunkt, bietet Authentifizierungsdetails und definiert, welche Tabellen überwacht werden sollen.

Allerdings gibt es einige Einschränkungen zu beachten: CES wird derzeit nicht auf Datenbanken unterstützt, die mit Change Data Capture (CDC), transaktionaler Replikation oder Fabric Mirrored Databases konfiguriert sind. Zudem werden bestimmte Datentypen wie jsonimagetextxml und der neue vector-Typ nicht unterstützt.

REST-Endpunkte für externe Systeme

Eine der bemerkenswertesten sql server 2025 new features ist die gespeicherte Prozedur sp_invoke_external_rest_endpoint, die es ermöglicht, HTTPS-REST-Endpunkte direkt aus T-SQL aufzurufen. Dies öffnet eine Vielzahl neuer Integrationsmöglichkeiten für SQL Server-Entwickler.

Mit dieser Funktion können Entwickler:

  • Daten über eine Azure-Funktion verarbeiten lassen
  • Ein Power BI-Dashboard aktualisieren
  • Lokale Unternehmens-REST-Endpunkte aufrufen
  • Mit Azure OpenAI-Diensten kommunizieren

Die Prozedur ist in SQL Server 2025 Preview und Azure SQL Managed Instance verfügbar, allerdings standardmäßig deaktiviert. Um sie zu aktivieren, muss folgende T-SQL-Anweisung ausgeführt werden:

EXECUTE sp_configure 'external rest endpoint enabled', 1; RECONFIGURE WITH OVERRIDE;

Aus Sicherheitsgründen benötigt die Ausführung die EXECUTE ANY EXTERNAL ENDPOINT-Datenbankberechtigung. Außerdem werden nur Endpunkte unterstützt, die für die Verwendung von HTTPS mit TLS-Verschlüsselungsprotokoll konfiguriert sind.

Die Nutzung dieser Funktion erfordert Aufmerksamkeit bezüglich Datenübertragung an externe Entitäten. Zur Risikominimierung können Datenbankberechtigungen verwendet werden, um den Zugriff zu kontrollieren, und DATABASE SCOPED CREDENTIAL zur sicheren Speicherung von Authentifizierungsdaten wie Bearer-Token.

Performance- und Skalierungsverbesserungen

SQL Server 2025 bietet erhebliche Leistungsverbesserungen, die sowohl die Abfrageausführung als auch die Datenbankadministration optimieren. Diese neuen sql server 2025 features steigern nicht nur die Geschwindigkeit, sondern verbessern auch die Skalierbarkeit für Unternehmen jeder Größe.

Optimierungen bei sp_executesql

Eine bahnbrechende Neuerung in SQL Server 2025 ist die Einführung von OPTIMIZED_SP_EXECUTESQL. Diese datenbankspezifische Konfigurationsoption reduziert effektiv die Auswirkungen von Kompilierungsstürmen – Situationen, in denen zahlreiche Abfragen gleichzeitig kompiliert werden, was zu erheblichen Leistungsproblemen führt. Bei aktivierter Option wird nur die erste Sitzung, die eine dynamische SQL-Anweisung ausführt, den Kompilierungsprozess durchlaufen, während nachfolgende identische Aufrufe den bereits erstellten Ausführungsplan wiederverwenden.

Durch diese Optimierung verhält sich sp_executesql ähnlich wie gespeicherte Prozeduren, wodurch der Kompilierungsprozess serialisiert wird. Die Vorteile sind beeindruckend:

  • Erhebliche Reduzierung der CPU-Auslastung
  • Vermeidung der Plan-Cache-Verschmutzung
  • Stabilere Antwortzeiten unter Last

Diese Funktion lässt sich optimal mit ASYNC_STATS_UPDATE_WAIT_AT_LOW_PRIORITY kombinieren, wodurch Statistikaktualisierungen asynchron und mit niedriger Priorität durchgeführt werden, ohne die Abfrageausführung zu blockieren.

Batch Mode für mehr Abfragen

SQL Server 2025 erweitert die Batch-Modus-Verarbeitung auf weitere Abfragetypen. Ursprünglich in SQL Server 2019 mit der Kompatibilitätsebene 150 eingeführt, ermöglicht der "Batch Mode on Rowstore" die Batch-Verarbeitung für CPU-intensive relationale Data-Warehouse-Workloads, ohne dass Columnstore-Indizes erforderlich sind.

Darüber hinaus umfassen die Leistungsverbesserungen:

  • Memory Grant Feedback: Sowohl im Batch-Modus (seit Kompatibilitätsebene 140) als auch im Zeilen-Modus (seit Kompatibilitätsebene 150) passt SQL Server die Speicherzuweisung für aufeinanderfolgende Ausführungen automatisch an. Wenn eine Abfrage mehr als 50% des zugewiesenen Speichers verschwendet, wird die Speicherzuweisung für nachfolgende Ausführungen reduziert.

  • Parameter Sensitive Plan Optimization: Diese Funktion, die mit der Kompatibilitätsebene 160 eingeführt wurde, löst Probleme, bei denen ein einzelner zwischengespeicherter Plan für eine parametrisierte Abfrage nicht für alle möglichen eingehenden Parameterwerte optimal ist, insbesondere bei nicht einheitlichen Datenverteilungen.

  • Scalar UDF Inlining: Skalare benutzerdefinierte Funktionen werden in äquivalente relationale Ausdrücke umgewandelt und in die aufrufende Abfrage "eingebettet", was oft zu erheblichen Leistungsverbesserungen führt.

Verbesserte Always-On-Verfügbarkeitsgruppen

Für Hochverfügbarkeitsszenarien bietet SQL Server 2025 bedeutende Verbesserungen bei Always-On-Verfügbarkeitsgruppen:

Zunächst erlaubt SQL Server 2025 erstmals die Durchführung aller Arten von Sicherungen – vollständig, differenziell und Transaktionsprotokolle – auf einem sekundären Replikat. Dies entlastet das primäre Replikat erheblich und verbessert die Ressourcennutzung.

Eine weitere wichtige Neuerung ist die Konfigurierbarkeit der "Availability Group Commit Time". In früheren Versionen war dieser Wert auf 10 Millisekunden festgelegt. In SQL Server 2025 kann dieser Wert durch die Serverkonfiguration angepasst werden, was die Latenz zwischen primären und sekundären Replikaten in synchronen Modi reduziert.

Zusätzlich wurden folgende Verbesserungen implementiert:

  • Optimiertes Dispatching asynchroner Seitenanforderungen während der Failover-Wiederherstellung, was standardmäßig aktiviert ist
  • Möglichkeit, RestartThreshold für eine Verfügbarkeitsgruppe auf 0 zu setzen, um bei Erkennung eines anhaltenden Gesundheitsproblems sofort ein Failover der Verfügbarkeitsgruppen-Ressource auszulösen
  • Verbesserte Synchronisierungsleistung durch Reduzierung der Netzwerksättigung, wenn sich die globalen primären und Forwarder-Replikate im asynchronen Commit-Modus befinden

Durch diese umfassenden Optimierungen stellt SQL Server 2025 eine deutliche Verbesserung in Bezug auf Leistung und Skalierbarkeit dar und bietet Unternehmen die nötige Flexibilität für moderne Datenbankumgebungen.

Editionen und Lizenzierungsoptionen

Microsoft bietet SQL Server 2025 in verschiedenen Editionen an, die unterschiedliche Anforderungen und Budgets bedienen. Die Wahl der richtigen Edition und des Lizenzierungsmodells ist entscheidend für eine kosteneffiziente Nutzung der sql server 2025 features.

Vergleich: Enterprise, Standard, Express, Developer

Die Enterprise Edition stellt das Premium-Angebot mit umfassenden Rechenzentrum-Funktionen dar. Sie bietet blitzschnelle Leistung, unbegrenzte Virtualisierung und umfassende Business-Intelligence-Funktionen für geschäftskritische Workloads. Im Gegensatz dazu liefert die Standard Edition grundlegende Datenverwaltungs- und BI-Funktionen für kleinere Organisationen mit begrenzten IT-Ressourcen und ist auf 24 Kerne beschränkt.

Für kleinere Anwendungen bietet Microsoft die kostenlose Express Edition, die ideal für Lern- und kleine serverbasierte Anwendungen ist, jedoch auf 4 Kerne und 1,4 GB Arbeitsspeicher sowie 10 GB Datenbankgröße begrenzt ist. Die Developer Editionen (Enterprise Developer und Standard Developer) enthalten alle Funktionen der entsprechenden kostenpflichtigen Editionen, sind jedoch nur für Entwicklungs- und Testumgebungen lizenziert, nicht für Produktionsserver.

Core-basiert vs. Server + CAL

SQL Server 2025 bietet zwei Lizenzierungsmodelle:

Das Core-basierte Modell lizenziert die physische Verarbeitungsleistung der Server und erfordert mindestens vier Core-Lizenzen pro Prozessor und 16 pro Server. Die Lizenzen werden in 2-Core-Paketen verkauft. Dieses Modell erlaubt unbegrenzte Benutzer und eignet sich besonders für Internet-Anwendungen.

Das Server + CAL-Modell erfordert sowohl eine Serverlizenz pro SQL Server-Instanz als auch Client-Zugriffslizenzen (CALs) für jeden Benutzer oder jedes Gerät. Diese Option ist kostengünstiger für Organisationen mit klar definierter und begrenzter Benutzerbasis, unterstützt allerdings keine Internet-Anwendungen und ist nur für die Standard Edition verfügbar.

Virtualisierungsrechte und Azure Hybrid Benefit

Die Virtualisierungsrechte variieren erheblich zwischen den Editionen. Die Enterprise Edition mit Software Assurance ermöglicht unbegrenzte virtuelle Maschinen auf lizenzierten Servern. Ohne Software Assurance erlaubt sie nur eine VM pro Kern. Die Standard Edition beschränkt sich auf zwei VMs pro Server, unabhängig vom Lizenzierungsmodell.

Der Azure Hybrid Benefit (AHB) ermöglicht die Verwendung bestehender lokaler SQL Server-Lizenzen mit aktiver Software Assurance in Azure. Dies bietet erhebliche Kosteneinsparungen:

  • SQL Server Enterprise Edition: 1 Kern = 4 vCores in General Purpose
  • SQL Server Standard Edition: 1 Kern = 1 vCore in General Purpose

Außerdem gewährt AHB eine 180-tägige duale Nutzung während der Migration, wodurch ein reibungsloser Übergang zur Cloud ermöglicht wird.

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