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Microsoft System Center 2025 Datacenter

Microsoft System Center 2025: Was Sie vor dem Upgrade wissen müssen

Microsoft System Center 2025 ist kürzlich allgemein verfügbar geworden und markiert einen wichtigen Meilenstein in Microsofts Administrationsoftware-Angebot. Die Veröffentlichung erfolgte gleichzeitig mit dem neuen Windows Server 2025, was die enge Integration beider Lösungen unterstreicht.

Die Aktualisierungen des Microsoft System Center 2025 teilen sich hauptsächlich in drei Bereiche auf: Infrastrukturmanagement, Sicherheit und Modernisierung. Während das Microsoft System Center Configuration Manager 2025 verbesserte Verwaltungsfunktionen für verschiedene Systeme bietet, können Nutzer nach dem Microsoft System Center 2025 Download von erheblichen Sicherheitsverbesserungen profitieren. Besonders das Microsoft System Center Virtual Machine Manager 2025 wurde mit neuen Funktionen ausgestattet, die die IT-Landschaft moderner Unternehmen unterstützen.

Die Preisstruktur bleibt dabei unverändert mit zwei Editionen: Standard ab 1323 US-Dollar und Datacenter ab 3607 US-Dollar. Für Organisationen mit unterschiedlichen Virtualisierungsanforderungen bietet die Datacenter-Edition unbegrenzte OSEs pro Lizenz, während die Standard-Edition begrenzte Nutzungsrechte umfasst. In diesem Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte vor einem möglichen Upgrade auf Microsoft System Center 2025 – von neuen Funktionen und Sicherheitsverbesserungen bis hin zu Lizenzierungsoptionen und Azure-Integration.

Was ist neu in Microsoft System Center 2025?

System Center 2025 wurde von Microsoft für den Herbst 2024 angekündigt und bringt zahlreiche Neuerungen mit sich. Diese Version wurde entwickelt, um moderne IT-Anforderungen besser zu unterstützen und bietet verbesserte Funktionen in mehreren Kernbereichen.

Überblick über die wichtigsten Änderungen

Die neue Version des Microsoft System Center 2025 kommt mit vollständiger Unterstützung für Windows Server 2025 direkt ab dem ersten Tag. Besonders hervorzuheben ist die Umstellung auf TLS 1.3, wobei die Abhängigkeit von veralteten Authentifizierungsprotokollen wie NTLM und CredSSP deutlich reduziert wurde. Das System Center Virtual Machine Manager 2025 ermöglicht nun auch die Verwaltung virtueller Computer, die auf lokalen Azure-Instanzen ausgeführt werden.

Darüber hinaus bietet Microsoft System Center Configuration Manager 2025 verbesserte Funktionen für heterogene Umgebungen. Die Integration mit Azure Stack HCI 23H2 wurde optimiert, was eine einheitliche Kontrolle über verschiedene Infrastrukturen ermöglicht.

Aktualisierte Unterstützung für Linux-Distributionen

Mit der neuesten Version von Microsoft System Center Virtual Machine Manager 2025 wurde die Linux-Unterstützung erheblich erweitert. Das System unterstützt nun:

  • Ubuntu Linux 24.04
  • Red Hat Enterprise Linux 9
  • Debian 13 und 12
  • Oracle Linux 9
  • Rocky Linux 9 und 8

Außerdem wurde die Unterstützung für ältere Versionen wie CentOS 7 und 8 eingestellt. Bei Operations Manager 2025 werden zusätzlich auch RHEL 10, Oracle Linux 10, Alma 10 und Rocky Linux 10 unterstützt.

Verbesserte Migration von VMware-VMs

Eine zentrale Verbesserung ist die optimierte Konvertierung von VMware-VMs zu Hyper-V. System Center 2025 bietet standardmäßig eine schnellere ESXi-zu-Hyper-V-VM-Konvertierungsleistung. Dies erleichtert die Migration und Integration in bestehende Umgebungen erheblich.

Zusätzlich enthält der Data Protection Manager 2025 eine verbesserte Unterstützung für virtuelle Trusted Platform Module (vTPM) in VMware-Umgebungen, was Organisationen mit sensiblen Daten eine zusätzliche Sicherheitsebene bietet.

Standardmäßige Erstellung von Generation-2-VMs

Eine wichtige Änderung ist, dass alle mit VMM 2025 erstellten virtuellen Computer standardmäßig auf Generation 2 eingestellt sind. Diese Generation-2-VMs verwenden UEFI-Firmware anstelle der BIOS-Firmware von Generation-1-VMs, was eine sicherere Umgebung schafft.

Durch die Nutzung von UEFI wird ein geschützter Boot-Prozess ermöglicht, während virtuelle SCSI-Controller für schnellere Leistung sorgen. Diese Änderung entspricht der Entscheidung von Microsoft, Generation 2 zur Standardoption in Windows Server 2025 Hyper-V zu machen und unterstreicht das Bestreben, die Sicherheit in Virtualisierungsumgebungen zu verbessern.

Sicherheits- und Compliance-Verbesserungen

Angesichts zunehmender Cyberbedrohungen legt Microsoft im System Center 2025 besonderen Wert auf umfassende Sicherheitsverbesserungen. Die neueste Version bringt zahlreiche Funktionen mit sich, die Unternehmen dabei unterstützen, ihre IT-Infrastruktur besser zu schützen.

TLS 1.3 und moderne Verschlüsselung

System Center 2025 implementiert vollständige Unterstützung für Transport Layer Security (TLS) 1.3, was einen bedeutenden Fortschritt in der Verschlüsselungstechnologie darstellt. Diese aktualisierte Protokollversion bietet nicht nur verbesserte Sicherheit, sondern auch eine erhebliche Leistungssteigerung. Insbesondere reduziert TLS 1.3 die Handshake-Latenz, was zu schnelleren Verbindungsaufbauzeiten führt und gleichzeitig das Zeitfenster für potenzielle Angriffe während der Verbindungsherstellung verkleinert.

Die Implementierung erfordert die Verwendung starker Hash-Algorithmen. Selbstsignierte Zertifikate müssen mit einem SHA-2 oder neueren Hash-Algorithmus generiert werden, beispielsweise SHA256, SHA384 oder SHA512. Für die Konfiguration sind entsprechende Änderungen im Windows-Betriebssystem sowie in der .NET-Umgebung erforderlich.

Reduzierung von CredSSP und NTLM

Microsoft hat in System Center 2025 die Verwendung veralteter Authentifizierungsmechanismen deutlich eingeschränkt. Die Anzahl der Szenarien, die das Credential Security Support Provider-Protokoll (CredSSP) und NTLM nutzen, wurde signifikant reduziert. Diese Änderung verbessert die allgemeine Sicherheitslage erheblich, da beide Protokolle bekannte Schwachstellen aufweisen.

Durch die Eliminierung dieser veralteten Mechanismen wird das Risiko von Credential-Theft-Angriffen minimiert und die Sicherheitsarchitektur des gesamten Systems verstärkt.

Integration von Azure Key Vault für Passwörter

Eine besonders wichtige Neuerung im Data Protection Manager (DPM) 2025 ist die Möglichkeit, Anmeldeinformationen und Passphrasen sicher im Azure Key Vault zu speichern. Dies gilt sowohl für Cloud- als auch für lokale On-Premises-Umgebungen. Durch diese Integration wird ein zusätzlicher Schutz für sensible Daten geschaffen.

Die Azure Key Vault-Integration bietet mehrere entscheidende Vorteile:

  • Trennung sensibler Anmeldeinformationen von Backup-Daten, was das Risiko unbefugter Zugriffe reduziert
  • Zusätzliche Sicherheitsebene durch Nutzung von Azure's robusten Sicherheitsfunktionen, einschließlich Hardware-Sicherheitsmodulen (HSMs)
  • Vereinfachung des Schlüsselverwaltungsprozesses bei gleichzeitiger Verbesserung der Einhaltung verschiedener Datenschutzbestimmungen

Diese Funktion vermeidet einen Single Point of Failure, falls ein Angreifer oder böswilliger Administrator Zugriff auf die Passphrasen erhält, um die Backups des Unternehmens zu entschlüsseln.

vTPM-Unterstützung für VMware-Umgebungen

Der Data Protection Manager 2025 fügt außerdem Unterstützung für virtuelle Trusted Platform Module (vTPM) in VMware-Umgebungen hinzu. Diese Erweiterung bietet Organisationen, die mit sensiblen Daten arbeiten, eine zusätzliche Ebene hardwarebasierter Sicherheit.

Die vTPM-Funktionalität ermöglicht eine nahtlose Integration mit der SharePoint Subscription Edition und erweitert den Schutz virtueller Maschinen in heterogenen Umgebungen. Diese Verbesserung unterstreicht Microsofts Engagement für umfassenden Datenschutz in virtuellen Infrastrukturen und hybrid Cloud-Szenarien.

Azure-Integration und Hybrid-Management

Die Hybrid-Cloud-Strategie erhält in Microsoft System Center 2025 einen deutlichen Schub durch die Verzahnung mit Azure-Diensten. Diese Integration ermöglicht eine einheitliche Verwaltung von lokalen und Cloud-Ressourcen.

Was ist Azure Arc und wie funktioniert es?

Azure Arc erweitert die Azure-Plattform über Rechenzentren, Edge und Multi-Cloud-Umgebungen hinweg. Als zentrale Brückentechnologie projiziert Azure Arc bestehende On-Premises-Ressourcen in den Azure Resource Manager, wodurch eine einheitliche Kontrollebene für die Verwaltung von VMs, Datenbanken und Kubernetes-Clustern entsteht. Diese Technologie funktioniert, indem sie lokale Ressourcen mit Azure verbindet und dabei virtuelle Repräsentationen dieser Ressourcen in Azure erstellt. Dadurch können Administratoren diese Ressourcen so verwalten, als würden sie direkt in Azure laufen.

System Center Virtual Machine Manager 2025 mit Azure Arc

Der Microsoft System Center Virtual Machine Manager 2025 profitiert besonders von der Azure-Arc-Integration, die seit November 2023 allgemein verfügbar ist. Diese Funktionalität ermöglicht die Nutzung von Azure-Verwaltungsdiensten wie Microsoft Defender for Cloud, Azure Monitor und Azure Update Manager zur Absicherung und Überwachung von VMM-verwalteten virtuellen Maschinen. Außerdem bietet sie Day-0-Unterstützung für Windows Server 2025-Funktionen wie Hotpatching für Arc-fähige SCVMM-VMs.

Besonders nützlich: Durch Azure Arc können auch End-of-Life Windows Server 2012/R2-VMs mit Extended Security Updates (ESUs) weiterhin in einem unterstützten Zustand bleiben.

Verwaltung lokaler VMs über das Azure-Portal

Azure Arc-fähiges SCVMM ermöglicht verschiedene VM-Lebenszyklusoperationen direkt aus dem Azure-Portal, darunter:

  • Starten, Stoppen, Anhalten und Löschen von VMs
  • Erstellen, Skalieren und Größenanpassung von VMs
  • Anzeigen von VM-Ressourcen wie Vorlagen, virtuelle Netzwerke und Speicher

Alle diese Aktivitäten werden durch Azure Role Based Access Control (RBAC) gesteuert, was Teams ermöglicht, VM-Operationen im Self-Service-Modus durchzuführen. Durch die Integration von Azure Arc fungiert das Azure-Portal nun als zentrale Verwaltungsschnittstelle für sowohl Azure- als auch lokale VMs.

Entfernung von Azure-Profilen und SPF

Mit Microsoft System Center 2025 werden die Azure-Profile-Funktion und die System Center Service Provider Foundation (SPF) eingestellt. Microsoft hat diese Funktionen direkt in das Azure Arc-fähige VMM integriert, wodurch eine separate Komponente überflüssig wird. Diese Änderung dient als effektiver Ersatz für das sich dem Lebensende nähernde Windows Azure Pack.

Die Arc-Funktionalität bietet zudem erweiterte Möglichkeiten für die Automatisierung und Self-Service-Pipelines unter Verwendung verschiedener Technologien wie Python, Java, JavaScript, .NET SDKs, Terraform, ARM und Bicep-Templates.

Lizenzierung und Upgrade-Überlegungen

Bei der Planung eines Upgrades auf Microsoft System Center 2025 spielt die Lizenzierung eine entscheidende Rolle für Budget und Betriebskosten. Das Lizenzierungsmodell folgt einem klaren Ansatz, der eng mit den Windows Server-Lizenzierungsregeln verknüpft ist.

Unterschiede zwischen Standard- und Datacenter-Edition

Das Microsoft System Center 2025 wird in zwei Editionen angeboten, die sich hauptsächlich durch ihre Virtualisierungsrechte unterscheiden. Beide Editionen bieten identische Komponenten wie Configuration Manager, Virtual Machine Manager, Operations Manager und Data Protection Manager.

Die Datacenter-Edition (ca. 3.786€) ermöglicht die Verwaltung unbegrenzter Betriebssystemumgebungen pro Server, während die Standard-Edition (ca. 1.388€) nur zwei virtuelle Maschinen pro Lizenz erlaubt. Für jede zwei zusätzlichen VMs muss bei der Standard-Edition der komplette Server erneut lizenziert werden.

Core-basierte Lizenzierung erklärt

Die Lizenzierung basiert auf den physischen Prozessorkernen des Servers. Jeder Server benötigt mindestens 16 Kern-Lizenzen, wobei mindestens 8 Kerne pro Prozessor lizenziert werden müssen. Lizenzen werden in 2-Kern-Paketen verkauft, sodass mindestens 8 Pakete pro Server erforderlich sind.

Dieses Modell schafft Konsistenz mit Windows Server und vereinfacht die Verwaltung.

Wann lohnt sich welche Edition?

Für Umgebungen mit hoher VM-Dichte (ab etwa 8 VMs pro Server) ist die Datacenter-Edition wirtschaftlicher. Bei physischen Servern oder wenigen virtuellen Maschinen bietet hingegen die Standard-Edition eine kostengünstigere Alternative.

Insbesondere für dynamische Umgebungen mit häufigen VM-Änderungen erleichtert die Datacenter-Edition die Verwaltung, da keine zusätzlichen Lizenzen bei Erweiterung nötig sind.

Häufige Lizenzierungsfehler vermeiden

Folgende Fehler sollten vermieden werden:

  • Unterzählung physischer Kerne, was zu Compliance-Risiken führt
  • Missverständnis der Virtualisierungsrechte, besonders bei der Standard-Edition
  • Unsachgemäße Lizenzzuweisung ohne klare Dokumentation
  • Vernachlässigung von Client-Management-Lizenzen
  • Verlust von Software-Assurance-Vorteilen durch verspätete Erneuerung

Regelmäßige Lizenzüberprüfungen helfen, diese Fallstricke zu vermeiden und Compliance sicherzustellen.

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Microsoft System Center 2025: Was Sie vor dem Upgrade wissen müssen

Microsoft System Center 2025 ist kürzlich allgemein verfügbar geworden und markiert einen wichtigen Meilenstein in Microsofts Administrationsoftware-Angebot. Die Veröffentlichung erfolgte gleichzeitig mit dem neuen Windows Server 2025, was die enge Integration beider Lösungen unterstreicht.

Die Aktualisierungen des Microsoft System Center 2025 teilen sich hauptsächlich in drei Bereiche auf: Infrastrukturmanagement, Sicherheit und Modernisierung. Während das Microsoft System Center Configuration Manager 2025 verbesserte Verwaltungsfunktionen für verschiedene Systeme bietet, können Nutzer nach dem Microsoft System Center 2025 Download von erheblichen Sicherheitsverbesserungen profitieren. Besonders das Microsoft System Center Virtual Machine Manager 2025 wurde mit neuen Funktionen ausgestattet, die die IT-Landschaft moderner Unternehmen unterstützen.

Die Preisstruktur bleibt dabei unverändert mit zwei Editionen: Standard ab 1323 US-Dollar und Datacenter ab 3607 US-Dollar. Für Organisationen mit unterschiedlichen Virtualisierungsanforderungen bietet die Datacenter-Edition unbegrenzte OSEs pro Lizenz, während die Standard-Edition begrenzte Nutzungsrechte umfasst. In diesem Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte vor einem möglichen Upgrade auf Microsoft System Center 2025 – von neuen Funktionen und Sicherheitsverbesserungen bis hin zu Lizenzierungsoptionen und Azure-Integration.

Was ist neu in Microsoft System Center 2025?

System Center 2025 wurde von Microsoft für den Herbst 2024 angekündigt und bringt zahlreiche Neuerungen mit sich. Diese Version wurde entwickelt, um moderne IT-Anforderungen besser zu unterstützen und bietet verbesserte Funktionen in mehreren Kernbereichen.

Überblick über die wichtigsten Änderungen

Die neue Version des Microsoft System Center 2025 kommt mit vollständiger Unterstützung für Windows Server 2025 direkt ab dem ersten Tag. Besonders hervorzuheben ist die Umstellung auf TLS 1.3, wobei die Abhängigkeit von veralteten Authentifizierungsprotokollen wie NTLM und CredSSP deutlich reduziert wurde. Das System Center Virtual Machine Manager 2025 ermöglicht nun auch die Verwaltung virtueller Computer, die auf lokalen Azure-Instanzen ausgeführt werden.

Darüber hinaus bietet Microsoft System Center Configuration Manager 2025 verbesserte Funktionen für heterogene Umgebungen. Die Integration mit Azure Stack HCI 23H2 wurde optimiert, was eine einheitliche Kontrolle über verschiedene Infrastrukturen ermöglicht.

Aktualisierte Unterstützung für Linux-Distributionen

Mit der neuesten Version von Microsoft System Center Virtual Machine Manager 2025 wurde die Linux-Unterstützung erheblich erweitert. Das System unterstützt nun:

  • Ubuntu Linux 24.04
  • Red Hat Enterprise Linux 9
  • Debian 13 und 12
  • Oracle Linux 9
  • Rocky Linux 9 und 8

Außerdem wurde die Unterstützung für ältere Versionen wie CentOS 7 und 8 eingestellt. Bei Operations Manager 2025 werden zusätzlich auch RHEL 10, Oracle Linux 10, Alma 10 und Rocky Linux 10 unterstützt.

Verbesserte Migration von VMware-VMs

Eine zentrale Verbesserung ist die optimierte Konvertierung von VMware-VMs zu Hyper-V. System Center 2025 bietet standardmäßig eine schnellere ESXi-zu-Hyper-V-VM-Konvertierungsleistung. Dies erleichtert die Migration und Integration in bestehende Umgebungen erheblich.

Zusätzlich enthält der Data Protection Manager 2025 eine verbesserte Unterstützung für virtuelle Trusted Platform Module (vTPM) in VMware-Umgebungen, was Organisationen mit sensiblen Daten eine zusätzliche Sicherheitsebene bietet.

Standardmäßige Erstellung von Generation-2-VMs

Eine wichtige Änderung ist, dass alle mit VMM 2025 erstellten virtuellen Computer standardmäßig auf Generation 2 eingestellt sind. Diese Generation-2-VMs verwenden UEFI-Firmware anstelle der BIOS-Firmware von Generation-1-VMs, was eine sicherere Umgebung schafft.

Durch die Nutzung von UEFI wird ein geschützter Boot-Prozess ermöglicht, während virtuelle SCSI-Controller für schnellere Leistung sorgen. Diese Änderung entspricht der Entscheidung von Microsoft, Generation 2 zur Standardoption in Windows Server 2025 Hyper-V zu machen und unterstreicht das Bestreben, die Sicherheit in Virtualisierungsumgebungen zu verbessern.

Sicherheits- und Compliance-Verbesserungen

Angesichts zunehmender Cyberbedrohungen legt Microsoft im System Center 2025 besonderen Wert auf umfassende Sicherheitsverbesserungen. Die neueste Version bringt zahlreiche Funktionen mit sich, die Unternehmen dabei unterstützen, ihre IT-Infrastruktur besser zu schützen.

TLS 1.3 und moderne Verschlüsselung

System Center 2025 implementiert vollständige Unterstützung für Transport Layer Security (TLS) 1.3, was einen bedeutenden Fortschritt in der Verschlüsselungstechnologie darstellt. Diese aktualisierte Protokollversion bietet nicht nur verbesserte Sicherheit, sondern auch eine erhebliche Leistungssteigerung. Insbesondere reduziert TLS 1.3 die Handshake-Latenz, was zu schnelleren Verbindungsaufbauzeiten führt und gleichzeitig das Zeitfenster für potenzielle Angriffe während der Verbindungsherstellung verkleinert.

Die Implementierung erfordert die Verwendung starker Hash-Algorithmen. Selbstsignierte Zertifikate müssen mit einem SHA-2 oder neueren Hash-Algorithmus generiert werden, beispielsweise SHA256, SHA384 oder SHA512. Für die Konfiguration sind entsprechende Änderungen im Windows-Betriebssystem sowie in der .NET-Umgebung erforderlich.

Reduzierung von CredSSP und NTLM

Microsoft hat in System Center 2025 die Verwendung veralteter Authentifizierungsmechanismen deutlich eingeschränkt. Die Anzahl der Szenarien, die das Credential Security Support Provider-Protokoll (CredSSP) und NTLM nutzen, wurde signifikant reduziert. Diese Änderung verbessert die allgemeine Sicherheitslage erheblich, da beide Protokolle bekannte Schwachstellen aufweisen.

Durch die Eliminierung dieser veralteten Mechanismen wird das Risiko von Credential-Theft-Angriffen minimiert und die Sicherheitsarchitektur des gesamten Systems verstärkt.

Integration von Azure Key Vault für Passwörter

Eine besonders wichtige Neuerung im Data Protection Manager (DPM) 2025 ist die Möglichkeit, Anmeldeinformationen und Passphrasen sicher im Azure Key Vault zu speichern. Dies gilt sowohl für Cloud- als auch für lokale On-Premises-Umgebungen. Durch diese Integration wird ein zusätzlicher Schutz für sensible Daten geschaffen.

Die Azure Key Vault-Integration bietet mehrere entscheidende Vorteile:

  • Trennung sensibler Anmeldeinformationen von Backup-Daten, was das Risiko unbefugter Zugriffe reduziert
  • Zusätzliche Sicherheitsebene durch Nutzung von Azure's robusten Sicherheitsfunktionen, einschließlich Hardware-Sicherheitsmodulen (HSMs)
  • Vereinfachung des Schlüsselverwaltungsprozesses bei gleichzeitiger Verbesserung der Einhaltung verschiedener Datenschutzbestimmungen

Diese Funktion vermeidet einen Single Point of Failure, falls ein Angreifer oder böswilliger Administrator Zugriff auf die Passphrasen erhält, um die Backups des Unternehmens zu entschlüsseln.

vTPM-Unterstützung für VMware-Umgebungen

Der Data Protection Manager 2025 fügt außerdem Unterstützung für virtuelle Trusted Platform Module (vTPM) in VMware-Umgebungen hinzu. Diese Erweiterung bietet Organisationen, die mit sensiblen Daten arbeiten, eine zusätzliche Ebene hardwarebasierter Sicherheit.

Die vTPM-Funktionalität ermöglicht eine nahtlose Integration mit der SharePoint Subscription Edition und erweitert den Schutz virtueller Maschinen in heterogenen Umgebungen. Diese Verbesserung unterstreicht Microsofts Engagement für umfassenden Datenschutz in virtuellen Infrastrukturen und hybrid Cloud-Szenarien.

Azure-Integration und Hybrid-Management

Die Hybrid-Cloud-Strategie erhält in Microsoft System Center 2025 einen deutlichen Schub durch die Verzahnung mit Azure-Diensten. Diese Integration ermöglicht eine einheitliche Verwaltung von lokalen und Cloud-Ressourcen.

Was ist Azure Arc und wie funktioniert es?

Azure Arc erweitert die Azure-Plattform über Rechenzentren, Edge und Multi-Cloud-Umgebungen hinweg. Als zentrale Brückentechnologie projiziert Azure Arc bestehende On-Premises-Ressourcen in den Azure Resource Manager, wodurch eine einheitliche Kontrollebene für die Verwaltung von VMs, Datenbanken und Kubernetes-Clustern entsteht. Diese Technologie funktioniert, indem sie lokale Ressourcen mit Azure verbindet und dabei virtuelle Repräsentationen dieser Ressourcen in Azure erstellt. Dadurch können Administratoren diese Ressourcen so verwalten, als würden sie direkt in Azure laufen.

System Center Virtual Machine Manager 2025 mit Azure Arc

Der Microsoft System Center Virtual Machine Manager 2025 profitiert besonders von der Azure-Arc-Integration, die seit November 2023 allgemein verfügbar ist. Diese Funktionalität ermöglicht die Nutzung von Azure-Verwaltungsdiensten wie Microsoft Defender for Cloud, Azure Monitor und Azure Update Manager zur Absicherung und Überwachung von VMM-verwalteten virtuellen Maschinen. Außerdem bietet sie Day-0-Unterstützung für Windows Server 2025-Funktionen wie Hotpatching für Arc-fähige SCVMM-VMs.

Besonders nützlich: Durch Azure Arc können auch End-of-Life Windows Server 2012/R2-VMs mit Extended Security Updates (ESUs) weiterhin in einem unterstützten Zustand bleiben.

Verwaltung lokaler VMs über das Azure-Portal

Azure Arc-fähiges SCVMM ermöglicht verschiedene VM-Lebenszyklusoperationen direkt aus dem Azure-Portal, darunter:

  • Starten, Stoppen, Anhalten und Löschen von VMs
  • Erstellen, Skalieren und Größenanpassung von VMs
  • Anzeigen von VM-Ressourcen wie Vorlagen, virtuelle Netzwerke und Speicher

Alle diese Aktivitäten werden durch Azure Role Based Access Control (RBAC) gesteuert, was Teams ermöglicht, VM-Operationen im Self-Service-Modus durchzuführen. Durch die Integration von Azure Arc fungiert das Azure-Portal nun als zentrale Verwaltungsschnittstelle für sowohl Azure- als auch lokale VMs.

Entfernung von Azure-Profilen und SPF

Mit Microsoft System Center 2025 werden die Azure-Profile-Funktion und die System Center Service Provider Foundation (SPF) eingestellt. Microsoft hat diese Funktionen direkt in das Azure Arc-fähige VMM integriert, wodurch eine separate Komponente überflüssig wird. Diese Änderung dient als effektiver Ersatz für das sich dem Lebensende nähernde Windows Azure Pack.

Die Arc-Funktionalität bietet zudem erweiterte Möglichkeiten für die Automatisierung und Self-Service-Pipelines unter Verwendung verschiedener Technologien wie Python, Java, JavaScript, .NET SDKs, Terraform, ARM und Bicep-Templates.

Lizenzierung und Upgrade-Überlegungen

Bei der Planung eines Upgrades auf Microsoft System Center 2025 spielt die Lizenzierung eine entscheidende Rolle für Budget und Betriebskosten. Das Lizenzierungsmodell folgt einem klaren Ansatz, der eng mit den Windows Server-Lizenzierungsregeln verknüpft ist.

Unterschiede zwischen Standard- und Datacenter-Edition

Das Microsoft System Center 2025 wird in zwei Editionen angeboten, die sich hauptsächlich durch ihre Virtualisierungsrechte unterscheiden. Beide Editionen bieten identische Komponenten wie Configuration Manager, Virtual Machine Manager, Operations Manager und Data Protection Manager.

Die Datacenter-Edition (ca. 3.786€) ermöglicht die Verwaltung unbegrenzter Betriebssystemumgebungen pro Server, während die Standard-Edition (ca. 1.388€) nur zwei virtuelle Maschinen pro Lizenz erlaubt. Für jede zwei zusätzlichen VMs muss bei der Standard-Edition der komplette Server erneut lizenziert werden.

Core-basierte Lizenzierung erklärt

Die Lizenzierung basiert auf den physischen Prozessorkernen des Servers. Jeder Server benötigt mindestens 16 Kern-Lizenzen, wobei mindestens 8 Kerne pro Prozessor lizenziert werden müssen. Lizenzen werden in 2-Kern-Paketen verkauft, sodass mindestens 8 Pakete pro Server erforderlich sind.

Dieses Modell schafft Konsistenz mit Windows Server und vereinfacht die Verwaltung.

Wann lohnt sich welche Edition?

Für Umgebungen mit hoher VM-Dichte (ab etwa 8 VMs pro Server) ist die Datacenter-Edition wirtschaftlicher. Bei physischen Servern oder wenigen virtuellen Maschinen bietet hingegen die Standard-Edition eine kostengünstigere Alternative.

Insbesondere für dynamische Umgebungen mit häufigen VM-Änderungen erleichtert die Datacenter-Edition die Verwaltung, da keine zusätzlichen Lizenzen bei Erweiterung nötig sind.

Häufige Lizenzierungsfehler vermeiden

Folgende Fehler sollten vermieden werden:

  • Unterzählung physischer Kerne, was zu Compliance-Risiken führt
  • Missverständnis der Virtualisierungsrechte, besonders bei der Standard-Edition
  • Unsachgemäße Lizenzzuweisung ohne klare Dokumentation
  • Vernachlässigung von Client-Management-Lizenzen
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