Luminar Neo 2025: Was das neue Cross-Device Update wirklich kann
Beliebte Funktionen in Luminar Neo arbeiten jetzt bis zu 25 Prozent schneller. Diese Performance-Steigerung ist jedoch nur ein Aspekt des umfangreichen Updates, das Skylum für seine Bildbearbeitungssoftware angekündigt hat. Fotografen dürfen sich auf wesentlich mehr freuen als nur schnellere Bearbeitungszeiten.
Das neue Skylum Luminar Neo Cross-Device Update verändert grundlegend, wie Anwender mit der Software interagieren können. Künftig versteht Skylum Luminar Neo nicht mehr nur als reinen Fotoeditor, sondern als plattformübergreifendes Kreativzentrum für Fotografen, Kreative und Storyteller. Diese Neuausrichtung bringt zahlreiche Vorteile mit sich, die in diesem Test genauer beleuchtet werden.
Cross-Device Editing im Alltagstest
Das neue Cross-Device Feature von Skylum zählt zu den herausragenden Neuerungen im aktuellen Luminar Neo Update. Die Möglichkeit, Bildbearbeitungen geräteübergreifend fortzusetzen, verspricht ein flexibleres Arbeiten für Fotografen. Doch wie gut funktioniert dies tatsächlich im Alltag?
Was bedeutet Cross-Device bei Luminar Neo?
Cross-Device Editing ermöglicht Anwendern, Bearbeitungen auf verschiedenen Geräten zu beginnen und nahtlos fortzusetzen. Der Fotograf startet beispielsweise mit seinem Smartphone und verfeinert später die Details am Desktop-Computer. Dieses Feature ist Teil des erweiterten Luminar-Ökosystems und funktioniert plattformübergreifend auf iOS, Android oder ChromeOS sowie auf Desktop-Systemen. Dadurch entfällt die bisher strikte Trennung zwischen mobiler und Desktop-Bearbeitung.
Synchronisation zwischen Smartphone und Desktop
Die Synchronisation der Bearbeitungsschritte erfolgt automatisch zwischen den Geräten. Sobald eine Änderung vorgenommen wird, wird diese sofort übertragen, wodurch ein unterbrechungsfreier Workflow gewährleistet wird. Besonders praktisch: Kreative Ideen können unmittelbar umgesetzt werden, unabhängig vom genutzten Gerät. Das System behält dabei alle Einstellungen und Bearbeitungsschritte bei, sodass keine Kompromisse bei der Bildqualität eingegangen werden müssen.
Wie flüssig ist der Gerätewechsel wirklich?
Im direkten Vergleich mit Konkurrenzprodukten zeigt Luminar Neo eine solide Performance. Allerdings bietet Lightroom laut einigen Testern eine etwas schnellere Synchronisation zwischen den Geräten. Der Gerätewechsel bei Luminar Neo funktioniert zuverlässig, wenngleich manchmal kurze Verzögerungen bei der Synchronisierung größerer Projekte auftreten können. Darüber hinaus bleibt die vollständige Bearbeitungshistorie erhalten, was einen echten Mehrwert darstellt.
Offline-Nutzung und Cloud-Speicher im Vergleich
Ein wichtiger Unterschied zu anderen Bildbearbeitungsprogrammen: Luminar Neo speichert Bearbeitungen ausschließlich lokal, während beispielsweise Lightroom standardmäßig 1 TB nicht erweiterbaren Cloud-Speicher bietet. Dennoch bietet Skylum mit den neuen Web Galleries eine Möglichkeit, bearbeitete Fotos online zu teilen, ohne große Dateien exportieren oder Drittanbieter-Speicherdienste nutzen zu müssen.
Für Datenschutzbewusste ist positiv hervorzuheben, dass bei Luminar Neo die Privatsphäre gewahrt bleibt – nur der Nutzer selbst hat Zugriff auf seine Fotos. Die fehlende Cloud-Integration kann allerdings für Fotografen, die mit sehr großen Datenmengen arbeiten, einen zusätzlichen Verwaltungsaufwand bedeuten, da sie eigenständig für die Datensicherung sorgen müssen.
Neue Funktionen im Herbst-Update 2025
Mit dem kommenden Herbst-Update erweitert Skylum das Funktionsspektrum von Luminar Neo um vier innovative Bearbeitungswerkzeuge. Diese neuen Funktionen versprechen, die kreativen Möglichkeiten für Fotografen deutlich zu erweitern.
Restoration: Alte Fotos digital retten
Das neue Restoration-Tool findet sich im Catalog-Tab unter den Enhancement-Tools und erweckt alte Fotos zu neuem Leben. Dieses KI-gestützte Werkzeug kann beschädigte Bilder auf mehreren Ebenen wiederherstellen: Es entfernt mühelos Tintenkleckse, Flecken, Schmutz und Kratzer aus alten Aufnahmen. Besonders beeindruckend ist die Fähigkeit, verblichene Schwarz-Weiß-Fotos zu kolorieren und ihnen realistische Farbtöne zu verleihen.
Die Software analysiert dabei das Bild und kann sogar Details wiederherstellen, die durch Alter oder Beschädigung verloren gegangen sind. Im Gegensatz zu ähnlichen Funktionen in anderen Programmen wie Photoshop arbeitet das Restoration-Tool in Luminar Neo besonders effektiv und liefert überzeugende Ergebnisse mit nur wenigen Klicks.
Volume: Mehr Tiefe mit einem Klick
Die neue Light Depth-Funktion ersetzt das bisherige Relight AI-Tool und bietet deutlich verbesserte Möglichkeiten. Anders als der Vorgänger erstellt Light Depth eine Tiefenkarte des Bildes und ermöglicht so eine präzisere Steuerung der Lichteffekte. Fotografen können damit flache Bilder in dreidimensional wirkende Aufnahmen mit deutlich mehr Volumen verwandeln.
Das Tool erlaubt die Kontrolle über Lichtrichtung, Vorder- und Hintergrundausleuchtung sowie Farbtemperatur. Durch einfaches Verschieben der Regler lassen sich beeindruckende Ergebnisse erzielen, die Bildern mehr Tiefe und Dimension verleihen.
AI Assistant: Automatische Bearbeitungsvorschläge
Der angekündigte AI Assistant wird nicht sofort mit dem November-Update erscheinen, sondern später im Jahr. Im Gegensatz zu vollautomatischen KI-Tools analysiert dieser Assistent die Fotos und schlägt passende Bearbeitungsschritte vor. Dadurch behalten Fotografen die kreative Kontrolle, profitieren aber gleichzeitig von intelligenten Empfehlungen.
Web Galleries: Online-Galerien ohne Programmierkenntnisse
Mit der neuen Spaces-Funktion können Nutzer ihre Fotos direkt in Online-Galerien veröffentlichen. Diese Funktion ermöglicht es, mit nur einem Klick professionell wirkende Portfolios zu erstellen und diese über einen Link zu teilen. Ob für Kunden, Freunde oder Familie – die Galerien sind einfach zugänglich und bieten eine elegante Präsentationsmöglichkeit ohne Programmierkenntnisse.
Ein wichtiger Vorteil: Die Galerien sind nur für Personen mit dem entsprechenden Link einsehbar, was die Kontrolle über die eigenen Werke gewährleistet. Allerdings sind die Website-Funktionen derzeit noch recht grundlegend – so können beispielsweise noch keine Textbeschreibungen hinzugefügt werden.
Performance und Benutzerfreundlichkeit
Neben den Cross-Device-Funktionen überzeugt das Herbst-Update 2025 von Luminar Neo durch zahlreiche technische Verbesserungen. Die Software wurde in mehreren Kernbereichen optimiert, um ein flüssigeres Arbeitserlebnis zu bieten.
25 % schnellere Tools im Vergleich
Die Geschwindigkeitsoptimierungen fallen besonders beim Arbeiten mit beliebten Funktionen auf. Werkzeuge wie Sky Replacement, Bokeh, Lens Correction, Body AI und Structure AI wurden um bis zu 25 Prozent beschleunigt. Darüber hinaus reagieren KI-Tools jetzt bis zu 20 Prozent schneller auf sowohl Mac- als auch Windows-Systemen. Ein weiterer Fortschritt zeigt sich beim Export von Bildern: Dieser ist nun bis zu 50 Prozent schneller als in früheren Versionen. Diese Performance-Steigerungen machen sich besonders bei der Batch-Bearbeitung mehrerer Fotos bemerkbar.
Verbesserte Kameraunterstützung
Die Kompatibilität mit aktuellen Kameramodellen wurde deutlich erweitert. Fotografen, die mit neuesten Geräten arbeiten, profitieren von der Unterstützung für:
- Hasselblad X2D II 100C
- Panasonic Lumix DC-ZS99 und DC-TZ99
- Sony ILCE-6400A und DSC-RX1R III
- Fujifilm X-E5
- Nikon Coolpix P1100
- OM System OM-5 Mark II
- Panasonic Lumix DC-G97, DC-S1 II und DC-S1 IIE
Neues Onboarding für Einsteiger
Skylum hat das Einsteigererlebnis grundlegend überarbeitet. Das neue Onboarding-System führt Nutzer intuitiver durch die Software. Besonders hilfreich sind die eingebauten Lernhilfen: Beim Anklicken einer Funktion erscheinen nun Video-Demonstrationen, die deren Verwendung erklären. Außerdem können Nutzer jetzt auf "Vorher/Nachher"-Beispielfotos klicken, um verschiedene Bearbeitungsmöglichkeiten zu erkunden. Diese Verbesserungen machen Luminar Neo zugänglicher für Einsteiger ohne Vorkenntnisse.
Optimierungen bei Sky Replacement und Bokeh
Die KI-gestützten Kernfunktionen wurden verfeinert. Bei Sky Replacement wurde die Anpassung der Beleuchtung verbessert – die Software passt nicht nur den Himmel aus, sondern gleicht auch die Lichtverhältnisse im Gesamtbild realistischer an. Ebenfalls optimiert wurde die Tiefenkartenberechnung für den Fog-Effekt in Atmosphere AI. Das aktualisierte Vignette-Tool bietet jetzt die Wahl zwischen Pre-Crop- und Post-Crop-Optionen. Für Abonnenten und Inhaber des Upgrade-Passes steht zusätzlich die neue Auto-Adjust-Funktion zur Verfügung, die Fotos automatisch analysiert und die Schieberegler optimal einstellt.
Skylum Luminar Neo Cross-Device
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