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Stellar Photo Recovery Professional

Stellar Photo Recovery Professional: Verlorene Fotos garantiert zurückholen [2025 Guide]

Der Verlust wertvoller Fotos kann jeden treffen – Stellar Photo Recovery Professional bietet hierfür eine zuverlässige Rettungslösung. Ob versehentlich gelöschte Urlaubsbilder, formatierte Speicherkarten oder beschädigte Bilddateien: Der Schock über verlorene Erinnerungen sitzt oft tief.

Glücklicherweise ist die Wiederherstellung verlorener Bilder in den meisten Fällen möglich. Stellar Photo Recovery Professional für Windows und Mac wurde speziell für diese Aufgabe entwickelt. Das Tool zeichnet sich durch seine benutzerfreundliche Oberfläche und hohe Erfolgsquote aus. Darüber hinaus unterstützt die Software zahlreiche Dateiformate und verschiedene Speichermedien – von SD-Karten über USB-Sticks bis hin zu externen Festplatten.

In diesem ausführlichen Leitfaden erfahren Nutzer Schritt für Schritt, wie sie mit Stellar Photo Recovery Professional ihre verlorenen Bilder wiederherstellen können. Zunächst werden die Grundfunktionen erklärt, anschließend die erweiterten Möglichkeiten der Professional-Version vorgestellt und echte Erfolgsgeschichten geteilt.

Was ist Stellar Photo Recovery Professional?

Stellar Photo Recovery Professional ist eine spezialisierte Datenrettungssoftware, die sich auf die Wiederherstellung verschiedener Medienformate konzentriert. Das Programm wurde entwickelt, um gelöschte, formatierte oder verlorene Fotos, Videos und Audiodateien von diversen Speichermedien zurückzuholen. Mit seiner benutzerfreundlichen Oberfläche ermöglicht die Software auch technisch weniger versierten Nutzern, ihre wertvollen digitalen Erinnerungen zu retten.

Die Software nutzt fortschrittliche Scan-Algorithmen, um Dateien zu erkennen und wiederherzustellen, selbst wenn diese nicht mehr im Dateisystem sichtbar sind. Hierbei durchsucht das Programm die Speichermedien nach Signaturen bekannter Dateiformate und kann so selbst nach einer Formatierung oder bei Dateisystemschäden erfolgreich sein.

Unterstützte Dateiformate und Geräte

Stellar Photo Recovery Professional zeichnet sich durch eine umfangreiche Kompatibilität mit verschiedensten Dateiformaten aus. Bei Fotos werden gängige Formate wie JPEG, PNG, GIF und TIFF unterstützt. Besonders hervorzuheben ist die Unterstützung zahlreicher RAW-Formate verschiedener Kamerahersteller, darunter CR2 (Canon), NEF (Nikon), ARW (Sony), ORF (Olympus) und PEF (Pentax).

Im Videobereich können Formate wie MP4, MOV, AVI, MPEG, WMV und MKV wiederhergestellt werden. Für Audiodateien bietet die Software Unterstützung für MP3, WAV, AIFF, M4A, AAC und weitere gängige Formate.

Hinsichtlich der unterstützten Speichermedien ist Stellar Photo Recovery Professional äußerst vielseitig. Die Software kann Daten von folgenden Geräten und Medien wiederherstellen:

  • Interne und externe Festplatten
  • SSD-Laufwerke
  • Speicherkarten (SD, SDHC, SDXC, microSD, CF)
  • USB-Sticks und Flash-Laufwerke
  • Digitalkameras und Camcorder
  • Smartphones (wenn als Speichergerät verbunden)
  • Memory Sticks und andere Wechseldatenträger

Versionen für Windows und Mac

Stellar Photo Recovery Professional steht sowohl für Windows- als auch für Mac-Betriebssysteme zur Verfügung, wobei beide Versionen nahezu identische Funktionen bieten. Die Windows-Version unterstützt aktuelle Betriebssysteme von Windows 7 bis Windows 11, während die Mac-Version mit macOS 10.12 (Sierra) und neuer kompatibel ist.

Beide Versionen wurden speziell für ihre jeweiligen Betriebssysteme optimiert und bieten eine native Benutzeroberfläche, die sich harmonisch in die jeweilige Systemumgebung einfügt. Außerdem berücksichtigen sie die unterschiedlichen Dateisysteme: Die Windows-Version ist auf NTFS, FAT und exFAT spezialisiert, während die Mac-Version zusätzlich das APFS- und HFS+-Dateisystem unterstützt.

Unterschied zwischen Free und Professional

Stellar Photo Recovery ist in verschiedenen Editionen erhältlich, wobei die kostenlose Version und die Professional-Version die bekanntesten sind.

Die kostenlose Version bietet grundlegende Wiederherstellungsfunktionen, ist jedoch in mehreren Aspekten eingeschränkt:

  • Begrenzte Dateivorschau
  • Wiederherstellungslimit von 10 Dateien
  • Keine RAW-Dateiunterstützung
  • Kein technischer Support

Im Gegensatz dazu bietet die Professional-Version zahlreiche Vorteile:

  • Unbegrenzte Wiederherstellung aller unterstützten Dateitypen
  • Vollständige Unterstützung für RAW-Dateiformate
  • Erweiterte Vorschaufunktionen für alle Medientypen
  • Deep-Scan-Technologie für gründlichere Suche
  • Wiederherstellung von beschädigten und korrupten Mediendateien
  • Möglichkeit, den Scan zu unterbrechen und später fortzusetzen
  • Speichern von Scan-Ergebnissen für spätere Wiederherstellungen
  • Priorisierte technische Unterstützung

Die Professional-Version richtet sich vor allem an Fotografen, Videofilmer und andere Medienprofis, die auf ihre wertvollen Dateien angewiesen sind und eine zuverlässige Wiederherstellungslösung benötigen. Allerdings profitieren auch Privatanwender von den erweiterten Funktionen, insbesondere wenn wichtige Familienerinnerungen oder andere unersetzliche Dateien verloren gegangen sind.

Wie funktioniert die Wiederherstellung mit Stellar?

Die Bedienung von Stellar Photo Recovery Professional folgt einem logischen, benutzerfreundlichen Ablauf. Die Wiederherstellung verlorener Fotos erfolgt in mehreren klar definierten Schritten. Diese schrittweise Anleitung führt Anwender durch den gesamten Prozess – von der Installation bis zum erfolgreichen Zurückholen der Bilder.

1. Software-Download und Installation

Der Wiederherstellungsprozess beginnt mit dem Herunterladen der Software von der offiziellen Webseite. Nach dem Download der Installationsdatei öffnet ein Doppelklick den Installationsassistenten. Dieser führt Nutzer durch den Prozess und stellt sicher, dass alle notwendigen Komponenten installiert werden.

Wichtig: Bei der Installation sollte darauf geachtet werden, die Software niemals auf demselben Laufwerk zu installieren, von dem Daten wiederhergestellt werden sollen. Dies könnte zu Überschreibungen führen und die Chancen der Wiederherstellung verringern.

Nach der Installation wird die Software gestartet. Bei der Professional-Version erfolgt die Registrierung über einen Lizenzschlüssel. Ohne diesen Schlüssel läuft das Programm im eingeschränkten Free-Modus.

2. Auswahl des Laufwerks

Nach dem Start präsentiert Stellar Photo Recovery Professional eine übersichtliche Benutzeroberfläche. Im Hauptmenü werden alle verfügbaren Speichermedien angezeigt:

  • Interne und externe Festplatten
  • USB-Sticks
  • Speicherkarten (falls über einen Kartenleser verbunden)
  • Optische Laufwerke

Anwender wählen zunächst das Laufwerk oder Speichermedium aus, von dem die Daten wiederhergestellt werden sollen. Alternativ kann durch Klick auf "Speicherort hinzufügen" ein bestimmter Ordner für den Scan ausgewählt werden. Dies spart Zeit, wenn der Suchbereich bereits eingegrenzt werden kann.

3. Scanvorgang starten

Nachdem das zu scannende Laufwerk ausgewählt wurde, bietet die Software zusätzliche Optionen zur Konfiguration des Scans:

Zunächst kann über "Einstellungen" festgelegt werden, welche Dateitypen gesucht werden sollen. Diese Vorauswahl beschleunigt den Scanvorgang erheblich, wenn beispielsweise ausschließlich JPEG-Dateien wiederhergestellt werden sollen.

Anschließend wird der Scan durch Klicken auf "Scan" gestartet. Die Professional-Version bietet zwei Scan-Modi:

  1. Quick Scan: Schnellere Suche, die das Dateisystem analysiert
  2. Deep Scan: Gründlichere, zeitintensivere Analyse, die das gesamte Laufwerk Sektor für Sektor durchsucht

Während des Scans zeigt ein Fortschrittsbalken den Status an. Außerdem werden gefundene Dateien bereits während des Scans angezeigt.

4. Vorschau und Wiederherstellung

Nach Abschluss des Scans präsentiert das Programm alle gefundenen Dateien in einer übersichtlichen Baumstruktur. Diese ist nach Dateitypen und Ordnern gegliedert. Besonders praktisch: Die Professional-Version ermöglicht eine Vorschau fast aller Dateitypen direkt im Programm.

Um eine Vorschau anzuzeigen, genügt ein Doppelklick auf die jeweilige Datei. Dies hilft bei der Identifizierung der gesuchten Bilder. Außerdem zeigt die Software Metadaten wie Aufnahmedatum, Kameramodell und Dateigröße an.

Die Wiederherstellung erfolgt durch Auswählen der gewünschten Dateien und Klicken auf "Wiederherstellen". Hierbei können einzelne Dateien, ganze Ordner oder alle gefundenen Elemente markiert werden.

5. Speichern der wiederhergestellten Dateien

Im letzten Schritt wählen Nutzer den Zielort für die wiederhergestellten Dateien. Dabei gilt eine wichtige Regel: Niemals auf das Ursprungslaufwerk speichern! Dies könnte zu unwiederbringlichen Datenverlusten führen.

Ideal ist die Wahl eines anderen physischen Laufwerks. Nach der Auswahl des Speicherorts beginnt der eigentliche Wiederherstellungsprozess. Ein Fortschrittsbalken zeigt den Status an.

Nach erfolgreicher Wiederherstellung öffnet sich auf Wunsch automatisch der Zielordner. Die wiederhergestellten Dateien behalten ihre Originalnamen, soweit diese noch rekonstruierbar waren. Andernfalls vergibt die Software automatisch generierte Dateinamen.

Durch diese strukturierte Vorgehensweise können selbst weniger erfahrene Nutzer mit Stellar Photo Recovery Professional erfolgreich verlorene Bilder zurückholen.

Besondere Funktionen der Professional-Version

Die Professional-Version von Stellar Photo Recovery bietet zahlreiche erweiterte Funktionen, die über die Grundfunktionen der Free-Version hinausgehen. Fortgeschrittene Anwender, professionelle Fotografen sowie Nutzer mit wertvollen Bilddateien profitieren von diesen zusätzlichen Möglichkeiten, die speziell für anspruchsvolle Wiederherstellungsszenarien entwickelt wurden.

Wiederherstellung von RAW-Dateien

Besonders wertvoll für Fotografen ist die umfassende Unterstützung für RAW-Dateiformate. Diese unkomprimierten Bildformate enthalten alle vom Kamerasensor erfassten Informationen und sind daher für die professionelle Bildbearbeitung unerlässlich. Im Gegensatz zur kostenlosen Version beherrscht die Professional-Variante die Wiederherstellung zahlreicher herstellerspezifischer RAW-Formate:

  • Canon (CR2, CR3)
  • Nikon (NEF)
  • Sony (ARW)
  • Fujifilm (RAF)
  • Olympus (ORF)
  • Pentax (PEF)
  • Panasonic (RW2)
  • Hasselblad (3FR)

Darüber hinaus unterstützt die Professional-Version auch DNG-Dateien (Digital Negative), das offene RAW-Format von Adobe. Diese umfassende RAW-Unterstützung macht Stellar Photo Recovery Professional zum idealen Werkzeug für Berufsfotografen, die mit diesen datenreichen Formaten arbeiten.

Unterstützung für SD-Karten, USB-Sticks und mehr

Während die Grundversion bereits einige Speichermedien unterstützt, erweitert die Professional-Edition diese Fähigkeiten erheblich. Sie ermöglicht die Datenrettung von nahezu allen gängigen Speichermedien:

  • Alle Arten von Speicherkarten (SD, SDHC, SDXC, microSD, CF, XQD)
  • USB-Sticks und externe Festplatten
  • SSD-Laufwerke
  • Speicherkarten von Digitalkameras und Camcordern
  • Memory Sticks und andere Wechseldatenträger

Außerdem kann die Professional-Version auch mit beschädigten Speichermedien umgehen. Selbst wenn das Betriebssystem die Karte oder den Stick nicht mehr erkennt oder eine Formatierung verlangt, kann die Software oft noch darauf zugreifen und Daten retten.

Erweiterte Vorschaufunktion

Eine besonders nützliche Funktion der Professional-Version ist die erweiterte Vorschau. Anders als bei der Free-Version, die nur begrenzte Vorschaumöglichkeiten bietet, erlaubt die Professional-Version:

  • Vollständige Vorschau aller unterstützten Dateitypen vor der Wiederherstellung
  • Detaillierte Betrachtung von Metadaten (Aufnahmedatum, Kameramodell, Belichtungseinstellungen)
  • Vergrößerte Ansicht zur Qualitätskontrolle
  • Sortierung nach verschiedenen Kriterien wie Datum, Größe oder Dateityp
  • Farbliche Markierung der Wiederherstellungswahrscheinlichkeit

Diese Vorschaufunktionen sparen wertvolle Zeit, da Nutzer gezielt die wichtigsten Dateien auswählen können, anstatt alle gefundenen Dateien wiederherzustellen und nachträglich zu sortieren.

Deep Scan vs. Quick Scan

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal der Professional-Version ist die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Scan-Methoden zu wählen:

Der Quick Scan analysiert primär das Dateisystem und findet schnell kürzlich gelöschte Dateien. Dieser Modus eignet sich für einfache Wiederherstellungsszenarien und benötigt in der Regel nur wenige Minuten.

Im Unterschied dazu durchsucht der Deep Scan das gesamte Speichermedium Sektor für Sektor. Diese gründliche Methode kann auch Dateien finden, deren Einträge im Dateisystem bereits überschrieben wurden oder die sich auf formatierten Speichermedien befinden. Allerdings dauert ein Deep Scan deutlich länger – je nach Größe des Speichermediums können mehrere Stunden vergehen.

Besonders praktisch: Die Professional-Version ermöglicht das Unterbrechen und spätere Fortsetzen des Scan-Vorgangs. Außerdem können Scan-Ergebnisse gespeichert werden, um die wiederholte Analyse eines Laufwerks zu vermeiden. Diese Funktionen sind vor allem bei umfangreichen Wiederherstellungsaufgaben zeitsparend und schonen das zu untersuchende Speichermedium.

Echte Anwendungsfälle und Nutzererfahrungen

Erfahrungsberichte echter Nutzer zeigen die praktische Wirksamkeit einer Datenrettungssoftware besser als jede technische Beschreibung. Im Folgenden werden drei konkrete Anwendungsfälle vorgestellt, die die Leistungsfähigkeit von Stellar Photo Recovery Professional unter Beweis stellen.

Fall 1: Gelöschte Urlaubsfotos wiederhergestellt

Marcus hatte nach seiner Rückkehr aus Italien versehentlich den falschen Ordner auf seinem Computer gelöscht – mit allen 267 Urlaubsfotos seiner zweiwöchigen Reise. Die Bilder waren bereits von der Speicherkarte auf den Computer übertragen und anschließend gelöscht worden.

Zunächst versuchte er, den Papierkorb zu durchsuchen, musste allerdings feststellen, dass er diesen bereits geleert hatte. Daraufhin installierte er Stellar Photo Recovery Professional auf seinem externen Laufwerk und scannte seine Computerfestplatte.

Nach etwa 40 Minuten Scanzeit konnte Marcus in der Vorschaufunktion erkennen, dass nahezu alle seine Urlaubsbilder gefunden wurden. Besonders wertvoll erwies sich die Sortierfunktion nach Datum, da er so gezielt die Bilder des Urlaubszeitraums identifizieren konnte. Von den 267 gelöschten Bildern konnten 249 vollständig wiederhergestellt werden.

Fall 2: SD-Karte nach Formatierung gerettet

Die Fotografin Sabine erlebte während einer Hochzeitsreportage einen Schreckmoment: Ihre Kamera meldete plötzlich einen Fehler und verlangte die Formatierung der 64GB SD-Karte. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich bereits über 400 Aufnahmen der Hochzeitszeremonie auf der Karte.

Anstatt die Karte sofort zu formatieren, entschied sie sich, die Karte zu entnehmen und mit Stellar Photo Recovery Professional zu retten. Nach Anschluss der Karte an ihren Computer führte sie einen Deep Scan durch, der zwar fast zwei Stunden dauerte, allerdings nahezu alle RAW-Dateien (CR3-Format) ihrer Canon EOS R5 identifizieren konnte.

Dank der RAW-Unterstützung der Professional-Version konnten selbst die hochauflösenden Bilddateien mit allen Metadaten wiederhergestellt werden. Die Brautpaare bemerkten nichts von dem technischen Zwischenfall, und Sabine verwendet seitdem stets mehrere Speicherkarten für wichtige Shootings.

Fall 3: Alte Familienfotos von externer Festplatte zurückgeholt

Thomas wollte auf seine drei Jahre alte externe Festplatte zugreifen, auf der er Familienfotos der letzten zehn Jahre gespeichert hatte. Allerdings wurde diese vom Computer nicht mehr erkannt und ein schwaches Klickgeräusch deutete auf einen mechanischen Defekt hin.

Nach mehreren erfolglosen Versuchen, auf die Daten zuzugreifen, entschied er sich für Stellar Photo Recovery Professional. Obwohl die Festplatte beschädigt war, wurde sie noch teilweise erkannt. Thomas startete einen Deep Scan über Nacht.

Am nächsten Morgen war er überrascht, dass das Programm trotz des Festplattendefekts etwa 70% der Dateien identifizieren konnte. Mithilfe der erweiterten Vorschaufunktion konnte er die wichtigsten Familienbilder auswählen und auf seinen neuen Computer übertragen. Besonders wertvoll waren für ihn die Babyfotos seiner Tochter und Bilder verstorbener Verwandter, die andernfalls unwiederbringlich verloren gewesen wären.

Alle drei Fälle zeigen, dass Stellar Photo Recovery Professional selbst in scheinbar aussichtslosen Situationen Rettung bieten kann – vorausgesetzt, die betroffenen Speicherbereiche wurden noch nicht mit neuen Daten überschrieben.

Tipps zur Vermeidung von Datenverlust in Zukunft

Selbst die beste Datenrettungssoftware kann nicht alle Datenverluste beheben. Vorbeugung bleibt daher der sicherste Weg, um wertvolle Erinnerungen dauerhaft zu schützen. Mit den folgenden Maßnahmen lassen sich die meisten Datenverlustszenarien vermeiden.

Regelmäßige Backups erstellen

Backups sind die wichtigste Versicherung gegen Datenverlust. Idealerweise folgen Nutzer der 3-2-1-Regel:

  • Drei Kopien der Daten erstellen
  • Auf zwei verschiedenen Medientypen speichern
  • Eine Kopie an einem anderen Ort aufbewahren

Für Fotografen empfiehlt sich das Anlegen automatisierter Backup-Routinen. Externe Festplatten bieten hierfür eine kostengünstige Möglichkeit. Allerdings sollten diese regelmäßig auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft werden. Zudem ist es ratsam, besonders wichtige Dateien auf mehreren externen Speichermedien zu sichern.

Speichermedien sicher entfernen

Häufige Ursache für Datenverluste ist das unsachgemäße Entfernen von Speichermedien. Besonders SD-Karten und USB-Sticks sollten niemals während Lese- oder Schreibvorgängen entfernt werden. Unter Windows bietet die Funktion "Hardware sicher entfernen" den nötigen Schutz. Bei Mac-Systemen müssen Speichermedien vor dem Entfernen ausgeworfen werden.

Außerdem empfiehlt sich die regelmäßige Überprüfung der Speichermedien auf Fehler. Sowohl Windows als auch macOS bieten entsprechende Diagnosetools an, die frühzeitig auf mögliche Probleme hinweisen können.

Verwendung von Cloud-Speichern

Cloud-Speicher bieten zusätzliche Sicherheit durch automatische Synchronisierung. Dienste wie Google Photos, Dropbox oder iCloud erstellen automatisch Kopien der Bilder und schützen vor lokalen Hardwaredefekten. Darüber hinaus ermöglichen viele Cloud-Dienste die Wiederherstellung gelöschter Dateien innerhalb eines bestimmten Zeitraums.

Trotz dieser Vorteile sollten Cloud-Speicher nicht die einzige Backup-Lösung darstellen. Zugriffsprobleme oder Änderungen der Nutzungsbedingungen können den Zugang zu den eigenen Daten einschränken.

Vermeidung von Schreibvorgängen nach Datenverlust

Wird ein Datenverlust bemerkt, ist schnelles Handeln entscheidend. Jeder weitere Schreibvorgang auf dem betroffenen Speichermedium kann gelöschte Daten unwiederbringlich überschreiben. Zunächst sollte deshalb das betroffene Speichermedium sofort vom Gerät getrennt werden.

Falls Stellar Photo Recovery Professional zum Einsatz kommt, sollte die Installation auf einem anderen Laufwerk erfolgen. Keinesfalls darf die Software auf dem Medium installiert werden, von dem Daten wiederhergestellt werden sollen. Nach der Wiederherstellung empfiehlt sich zudem die Erstellung eines neuen Backups der geretteten Daten.

 

Datenverlust muss nicht das Ende wertvoller Erinnerungen bedeuten. Stellar Photo Recovery Professional erweist sich als zuverlässiges Werkzeug für alle, die gelöschte, formatierte oder beschädigte Bilddateien retten möchten. Die benutzerfreundliche Oberfläche ermöglicht selbst technisch weniger versierten Nutzern den einfachen Zugang zu fortschrittlichen Wiederherstellungsfunktionen. Besonders hervorzuheben ist die umfassende Unterstützung zahlreicher Dateiformate – von gewöhnlichen JPEGs bis hin zu professionellen RAW-Formaten verschiedener Kamerahersteller.

Die Professional-Version bietet gegenüber der Free-Version entscheidende Vorteile. Unbegrenzte Wiederherstellungsmöglichkeiten, Deep-Scan-Technologie und erweiterte Vorschaufunktionen rechtfertigen den Preisunterschied, insbesondere wenn unersetzliche Erinnerungen auf dem Spiel stehen. Tatsächlich zeigen die vorgestellten Anwendungsfälle, dass die Software selbst in scheinbar hoffnungslosen Situationen – sei es nach versehentlicher Löschung, Formatierung oder bei Hardware-Defekten – erfolgreich sein kann.

Dennoch gilt: Vorbeugung bleibt die beste Strategie gegen Datenverlust. Regelmäßige Backups nach der 3-2-1-Regel, sorgfältiger Umgang mit Speichermedien und die Nutzung von Cloud-Diensten bieten mehrschichtige Sicherheit für digitale Erinnerungen. Falls jedoch trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ein Datenverlust eintritt, steht mit Stellar Photo Recovery Professional ein leistungsfähiges Rettungswerkzeug zur Verfügung.

Angesichts der emotionalen und manchmal auch finanziellen Bedeutung digitaler Bilder erscheint die Investition in ein professionelles Wiederherstellungstool durchaus sinnvoll. Die Kombination aus vorbeugenden Maßnahmen und einer zuverlässigen Notfalllösung bietet die beste Gewähr dafür, dass wertvolle digitale Erinnerungen nicht für immer verloren gehen.

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Der Verlust wertvoller Fotos kann jeden treffen – Stellar Photo Recovery Professional bietet hierfür eine zuverlässige Rettungslösung. Ob versehentlich gelöschte Urlaubsbilder, formatierte Speicherkarten oder beschädigte Bilddateien: Der Schock über verlorene Erinnerungen sitzt oft tief.

Glücklicherweise ist die Wiederherstellung verlorener Bilder in den meisten Fällen möglich. Stellar Photo Recovery Professional für Windows und Mac wurde speziell für diese Aufgabe entwickelt. Das Tool zeichnet sich durch seine benutzerfreundliche Oberfläche und hohe Erfolgsquote aus. Darüber hinaus unterstützt die Software zahlreiche Dateiformate und verschiedene Speichermedien – von SD-Karten über USB-Sticks bis hin zu externen Festplatten.

In diesem ausführlichen Leitfaden erfahren Nutzer Schritt für Schritt, wie sie mit Stellar Photo Recovery Professional ihre verlorenen Bilder wiederherstellen können. Zunächst werden die Grundfunktionen erklärt, anschließend die erweiterten Möglichkeiten der Professional-Version vorgestellt und echte Erfolgsgeschichten geteilt.

Was ist Stellar Photo Recovery Professional?

Stellar Photo Recovery Professional ist eine spezialisierte Datenrettungssoftware, die sich auf die Wiederherstellung verschiedener Medienformate konzentriert. Das Programm wurde entwickelt, um gelöschte, formatierte oder verlorene Fotos, Videos und Audiodateien von diversen Speichermedien zurückzuholen. Mit seiner benutzerfreundlichen Oberfläche ermöglicht die Software auch technisch weniger versierten Nutzern, ihre wertvollen digitalen Erinnerungen zu retten.

Die Software nutzt fortschrittliche Scan-Algorithmen, um Dateien zu erkennen und wiederherzustellen, selbst wenn diese nicht mehr im Dateisystem sichtbar sind. Hierbei durchsucht das Programm die Speichermedien nach Signaturen bekannter Dateiformate und kann so selbst nach einer Formatierung oder bei Dateisystemschäden erfolgreich sein.

Unterstützte Dateiformate und Geräte

Stellar Photo Recovery Professional zeichnet sich durch eine umfangreiche Kompatibilität mit verschiedensten Dateiformaten aus. Bei Fotos werden gängige Formate wie JPEG, PNG, GIF und TIFF unterstützt. Besonders hervorzuheben ist die Unterstützung zahlreicher RAW-Formate verschiedener Kamerahersteller, darunter CR2 (Canon), NEF (Nikon), ARW (Sony), ORF (Olympus) und PEF (Pentax).

Im Videobereich können Formate wie MP4, MOV, AVI, MPEG, WMV und MKV wiederhergestellt werden. Für Audiodateien bietet die Software Unterstützung für MP3, WAV, AIFF, M4A, AAC und weitere gängige Formate.

Hinsichtlich der unterstützten Speichermedien ist Stellar Photo Recovery Professional äußerst vielseitig. Die Software kann Daten von folgenden Geräten und Medien wiederherstellen:

  • Interne und externe Festplatten
  • SSD-Laufwerke
  • Speicherkarten (SD, SDHC, SDXC, microSD, CF)
  • USB-Sticks und Flash-Laufwerke
  • Digitalkameras und Camcorder
  • Smartphones (wenn als Speichergerät verbunden)
  • Memory Sticks und andere Wechseldatenträger

Versionen für Windows und Mac

Stellar Photo Recovery Professional steht sowohl für Windows- als auch für Mac-Betriebssysteme zur Verfügung, wobei beide Versionen nahezu identische Funktionen bieten. Die Windows-Version unterstützt aktuelle Betriebssysteme von Windows 7 bis Windows 11, während die Mac-Version mit macOS 10.12 (Sierra) und neuer kompatibel ist.

Beide Versionen wurden speziell für ihre jeweiligen Betriebssysteme optimiert und bieten eine native Benutzeroberfläche, die sich harmonisch in die jeweilige Systemumgebung einfügt. Außerdem berücksichtigen sie die unterschiedlichen Dateisysteme: Die Windows-Version ist auf NTFS, FAT und exFAT spezialisiert, während die Mac-Version zusätzlich das APFS- und HFS+-Dateisystem unterstützt.

Unterschied zwischen Free und Professional

Stellar Photo Recovery ist in verschiedenen Editionen erhältlich, wobei die kostenlose Version und die Professional-Version die bekanntesten sind.

Die kostenlose Version bietet grundlegende Wiederherstellungsfunktionen, ist jedoch in mehreren Aspekten eingeschränkt:

  • Begrenzte Dateivorschau
  • Wiederherstellungslimit von 10 Dateien
  • Keine RAW-Dateiunterstützung
  • Kein technischer Support

Im Gegensatz dazu bietet die Professional-Version zahlreiche Vorteile:

  • Unbegrenzte Wiederherstellung aller unterstützten Dateitypen
  • Vollständige Unterstützung für RAW-Dateiformate
  • Erweiterte Vorschaufunktionen für alle Medientypen
  • Deep-Scan-Technologie für gründlichere Suche
  • Wiederherstellung von beschädigten und korrupten Mediendateien
  • Möglichkeit, den Scan zu unterbrechen und später fortzusetzen
  • Speichern von Scan-Ergebnissen für spätere Wiederherstellungen
  • Priorisierte technische Unterstützung

Die Professional-Version richtet sich vor allem an Fotografen, Videofilmer und andere Medienprofis, die auf ihre wertvollen Dateien angewiesen sind und eine zuverlässige Wiederherstellungslösung benötigen. Allerdings profitieren auch Privatanwender von den erweiterten Funktionen, insbesondere wenn wichtige Familienerinnerungen oder andere unersetzliche Dateien verloren gegangen sind.

Wie funktioniert die Wiederherstellung mit Stellar?

Die Bedienung von Stellar Photo Recovery Professional folgt einem logischen, benutzerfreundlichen Ablauf. Die Wiederherstellung verlorener Fotos erfolgt in mehreren klar definierten Schritten. Diese schrittweise Anleitung führt Anwender durch den gesamten Prozess – von der Installation bis zum erfolgreichen Zurückholen der Bilder.

1. Software-Download und Installation

Der Wiederherstellungsprozess beginnt mit dem Herunterladen der Software von der offiziellen Webseite. Nach dem Download der Installationsdatei öffnet ein Doppelklick den Installationsassistenten. Dieser führt Nutzer durch den Prozess und stellt sicher, dass alle notwendigen Komponenten installiert werden.

Wichtig: Bei der Installation sollte darauf geachtet werden, die Software niemals auf demselben Laufwerk zu installieren, von dem Daten wiederhergestellt werden sollen. Dies könnte zu Überschreibungen führen und die Chancen der Wiederherstellung verringern.

Nach der Installation wird die Software gestartet. Bei der Professional-Version erfolgt die Registrierung über einen Lizenzschlüssel. Ohne diesen Schlüssel läuft das Programm im eingeschränkten Free-Modus.

2. Auswahl des Laufwerks

Nach dem Start präsentiert Stellar Photo Recovery Professional eine übersichtliche Benutzeroberfläche. Im Hauptmenü werden alle verfügbaren Speichermedien angezeigt:

  • Interne und externe Festplatten
  • USB-Sticks
  • Speicherkarten (falls über einen Kartenleser verbunden)
  • Optische Laufwerke

Anwender wählen zunächst das Laufwerk oder Speichermedium aus, von dem die Daten wiederhergestellt werden sollen. Alternativ kann durch Klick auf "Speicherort hinzufügen" ein bestimmter Ordner für den Scan ausgewählt werden. Dies spart Zeit, wenn der Suchbereich bereits eingegrenzt werden kann.

3. Scanvorgang starten

Nachdem das zu scannende Laufwerk ausgewählt wurde, bietet die Software zusätzliche Optionen zur Konfiguration des Scans:

Zunächst kann über "Einstellungen" festgelegt werden, welche Dateitypen gesucht werden sollen. Diese Vorauswahl beschleunigt den Scanvorgang erheblich, wenn beispielsweise ausschließlich JPEG-Dateien wiederhergestellt werden sollen.

Anschließend wird der Scan durch Klicken auf "Scan" gestartet. Die Professional-Version bietet zwei Scan-Modi:

  1. Quick Scan: Schnellere Suche, die das Dateisystem analysiert
  2. Deep Scan: Gründlichere, zeitintensivere Analyse, die das gesamte Laufwerk Sektor für Sektor durchsucht

Während des Scans zeigt ein Fortschrittsbalken den Status an. Außerdem werden gefundene Dateien bereits während des Scans angezeigt.

4. Vorschau und Wiederherstellung

Nach Abschluss des Scans präsentiert das Programm alle gefundenen Dateien in einer übersichtlichen Baumstruktur. Diese ist nach Dateitypen und Ordnern gegliedert. Besonders praktisch: Die Professional-Version ermöglicht eine Vorschau fast aller Dateitypen direkt im Programm.

Um eine Vorschau anzuzeigen, genügt ein Doppelklick auf die jeweilige Datei. Dies hilft bei der Identifizierung der gesuchten Bilder. Außerdem zeigt die Software Metadaten wie Aufnahmedatum, Kameramodell und Dateigröße an.

Die Wiederherstellung erfolgt durch Auswählen der gewünschten Dateien und Klicken auf "Wiederherstellen". Hierbei können einzelne Dateien, ganze Ordner oder alle gefundenen Elemente markiert werden.

5. Speichern der wiederhergestellten Dateien

Im letzten Schritt wählen Nutzer den Zielort für die wiederhergestellten Dateien. Dabei gilt eine wichtige Regel: Niemals auf das Ursprungslaufwerk speichern! Dies könnte zu unwiederbringlichen Datenverlusten führen.

Ideal ist die Wahl eines anderen physischen Laufwerks. Nach der Auswahl des Speicherorts beginnt der eigentliche Wiederherstellungsprozess. Ein Fortschrittsbalken zeigt den Status an.

Nach erfolgreicher Wiederherstellung öffnet sich auf Wunsch automatisch der Zielordner. Die wiederhergestellten Dateien behalten ihre Originalnamen, soweit diese noch rekonstruierbar waren. Andernfalls vergibt die Software automatisch generierte Dateinamen.

Durch diese strukturierte Vorgehensweise können selbst weniger erfahrene Nutzer mit Stellar Photo Recovery Professional erfolgreich verlorene Bilder zurückholen.

Besondere Funktionen der Professional-Version

Die Professional-Version von Stellar Photo Recovery bietet zahlreiche erweiterte Funktionen, die über die Grundfunktionen der Free-Version hinausgehen. Fortgeschrittene Anwender, professionelle Fotografen sowie Nutzer mit wertvollen Bilddateien profitieren von diesen zusätzlichen Möglichkeiten, die speziell für anspruchsvolle Wiederherstellungsszenarien entwickelt wurden.

Wiederherstellung von RAW-Dateien

Besonders wertvoll für Fotografen ist die umfassende Unterstützung für RAW-Dateiformate. Diese unkomprimierten Bildformate enthalten alle vom Kamerasensor erfassten Informationen und sind daher für die professionelle Bildbearbeitung unerlässlich. Im Gegensatz zur kostenlosen Version beherrscht die Professional-Variante die Wiederherstellung zahlreicher herstellerspezifischer RAW-Formate:

  • Canon (CR2, CR3)
  • Nikon (NEF)
  • Sony (ARW)
  • Fujifilm (RAF)
  • Olympus (ORF)
  • Pentax (PEF)
  • Panasonic (RW2)
  • Hasselblad (3FR)

Darüber hinaus unterstützt die Professional-Version auch DNG-Dateien (Digital Negative), das offene RAW-Format von Adobe. Diese umfassende RAW-Unterstützung macht Stellar Photo Recovery Professional zum idealen Werkzeug für Berufsfotografen, die mit diesen datenreichen Formaten arbeiten.

Unterstützung für SD-Karten, USB-Sticks und mehr

Während die Grundversion bereits einige Speichermedien unterstützt, erweitert die Professional-Edition diese Fähigkeiten erheblich. Sie ermöglicht die Datenrettung von nahezu allen gängigen Speichermedien:

  • Alle Arten von Speicherkarten (SD, SDHC, SDXC, microSD, CF, XQD)
  • USB-Sticks und externe Festplatten
  • SSD-Laufwerke
  • Speicherkarten von Digitalkameras und Camcordern
  • Memory Sticks und andere Wechseldatenträger

Außerdem kann die Professional-Version auch mit beschädigten Speichermedien umgehen. Selbst wenn das Betriebssystem die Karte oder den Stick nicht mehr erkennt oder eine Formatierung verlangt, kann die Software oft noch darauf zugreifen und Daten retten.

Erweiterte Vorschaufunktion

Eine besonders nützliche Funktion der Professional-Version ist die erweiterte Vorschau. Anders als bei der Free-Version, die nur begrenzte Vorschaumöglichkeiten bietet, erlaubt die Professional-Version:

  • Vollständige Vorschau aller unterstützten Dateitypen vor der Wiederherstellung
  • Detaillierte Betrachtung von Metadaten (Aufnahmedatum, Kameramodell, Belichtungseinstellungen)
  • Vergrößerte Ansicht zur Qualitätskontrolle
  • Sortierung nach verschiedenen Kriterien wie Datum, Größe oder Dateityp
  • Farbliche Markierung der Wiederherstellungswahrscheinlichkeit

Diese Vorschaufunktionen sparen wertvolle Zeit, da Nutzer gezielt die wichtigsten Dateien auswählen können, anstatt alle gefundenen Dateien wiederherzustellen und nachträglich zu sortieren.

Deep Scan vs. Quick Scan

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal der Professional-Version ist die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Scan-Methoden zu wählen:

Der Quick Scan analysiert primär das Dateisystem und findet schnell kürzlich gelöschte Dateien. Dieser Modus eignet sich für einfache Wiederherstellungsszenarien und benötigt in der Regel nur wenige Minuten.

Im Unterschied dazu durchsucht der Deep Scan das gesamte Speichermedium Sektor für Sektor. Diese gründliche Methode kann auch Dateien finden, deren Einträge im Dateisystem bereits überschrieben wurden oder die sich auf formatierten Speichermedien befinden. Allerdings dauert ein Deep Scan deutlich länger – je nach Größe des Speichermediums können mehrere Stunden vergehen.

Besonders praktisch: Die Professional-Version ermöglicht das Unterbrechen und spätere Fortsetzen des Scan-Vorgangs. Außerdem können Scan-Ergebnisse gespeichert werden, um die wiederholte Analyse eines Laufwerks zu vermeiden. Diese Funktionen sind vor allem bei umfangreichen Wiederherstellungsaufgaben zeitsparend und schonen das zu untersuchende Speichermedium.

Echte Anwendungsfälle und Nutzererfahrungen

Erfahrungsberichte echter Nutzer zeigen die praktische Wirksamkeit einer Datenrettungssoftware besser als jede technische Beschreibung. Im Folgenden werden drei konkrete Anwendungsfälle vorgestellt, die die Leistungsfähigkeit von Stellar Photo Recovery Professional unter Beweis stellen.

Fall 1: Gelöschte Urlaubsfotos wiederhergestellt

Marcus hatte nach seiner Rückkehr aus Italien versehentlich den falschen Ordner auf seinem Computer gelöscht – mit allen 267 Urlaubsfotos seiner zweiwöchigen Reise. Die Bilder waren bereits von der Speicherkarte auf den Computer übertragen und anschließend gelöscht worden.

Zunächst versuchte er, den Papierkorb zu durchsuchen, musste allerdings feststellen, dass er diesen bereits geleert hatte. Daraufhin installierte er Stellar Photo Recovery Professional auf seinem externen Laufwerk und scannte seine Computerfestplatte.

Nach etwa 40 Minuten Scanzeit konnte Marcus in der Vorschaufunktion erkennen, dass nahezu alle seine Urlaubsbilder gefunden wurden. Besonders wertvoll erwies sich die Sortierfunktion nach Datum, da er so gezielt die Bilder des Urlaubszeitraums identifizieren konnte. Von den 267 gelöschten Bildern konnten 249 vollständig wiederhergestellt werden.

Fall 2: SD-Karte nach Formatierung gerettet

Die Fotografin Sabine erlebte während einer Hochzeitsreportage einen Schreckmoment: Ihre Kamera meldete plötzlich einen Fehler und verlangte die Formatierung der 64GB SD-Karte. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich bereits über 400 Aufnahmen der Hochzeitszeremonie auf der Karte.

Anstatt die Karte sofort zu formatieren, entschied sie sich, die Karte zu entnehmen und mit Stellar Photo Recovery Professional zu retten. Nach Anschluss der Karte an ihren Computer führte sie einen Deep Scan durch, der zwar fast zwei Stunden dauerte, allerdings nahezu alle RAW-Dateien (CR3-Format) ihrer Canon EOS R5 identifizieren konnte.

Dank der RAW-Unterstützung der Professional-Version konnten selbst die hochauflösenden Bilddateien mit allen Metadaten wiederhergestellt werden. Die Brautpaare bemerkten nichts von dem technischen Zwischenfall, und Sabine verwendet seitdem stets mehrere Speicherkarten für wichtige Shootings.

Fall 3: Alte Familienfotos von externer Festplatte zurückgeholt

Thomas wollte auf seine drei Jahre alte externe Festplatte zugreifen, auf der er Familienfotos der letzten zehn Jahre gespeichert hatte. Allerdings wurde diese vom Computer nicht mehr erkannt und ein schwaches Klickgeräusch deutete auf einen mechanischen Defekt hin.

Nach mehreren erfolglosen Versuchen, auf die Daten zuzugreifen, entschied er sich für Stellar Photo Recovery Professional. Obwohl die Festplatte beschädigt war, wurde sie noch teilweise erkannt. Thomas startete einen Deep Scan über Nacht.

Am nächsten Morgen war er überrascht, dass das Programm trotz des Festplattendefekts etwa 70% der Dateien identifizieren konnte. Mithilfe der erweiterten Vorschaufunktion konnte er die wichtigsten Familienbilder auswählen und auf seinen neuen Computer übertragen. Besonders wertvoll waren für ihn die Babyfotos seiner Tochter und Bilder verstorbener Verwandter, die andernfalls unwiederbringlich verloren gewesen wären.

Alle drei Fälle zeigen, dass Stellar Photo Recovery Professional selbst in scheinbar aussichtslosen Situationen Rettung bieten kann – vorausgesetzt, die betroffenen Speicherbereiche wurden noch nicht mit neuen Daten überschrieben.

Tipps zur Vermeidung von Datenverlust in Zukunft

Selbst die beste Datenrettungssoftware kann nicht alle Datenverluste beheben. Vorbeugung bleibt daher der sicherste Weg, um wertvolle Erinnerungen dauerhaft zu schützen. Mit den folgenden Maßnahmen lassen sich die meisten Datenverlustszenarien vermeiden.

Regelmäßige Backups erstellen

Backups sind die wichtigste Versicherung gegen Datenverlust. Idealerweise folgen Nutzer der 3-2-1-Regel:

  • Drei Kopien der Daten erstellen
  • Auf zwei verschiedenen Medientypen speichern
  • Eine Kopie an einem anderen Ort aufbewahren

Für Fotografen empfiehlt sich das Anlegen automatisierter Backup-Routinen. Externe Festplatten bieten hierfür eine kostengünstige Möglichkeit. Allerdings sollten diese regelmäßig auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft werden. Zudem ist es ratsam, besonders wichtige Dateien auf mehreren externen Speichermedien zu sichern.

Speichermedien sicher entfernen

Häufige Ursache für Datenverluste ist das unsachgemäße Entfernen von Speichermedien. Besonders SD-Karten und USB-Sticks sollten niemals während Lese- oder Schreibvorgängen entfernt werden. Unter Windows bietet die Funktion "Hardware sicher entfernen" den nötigen Schutz. Bei Mac-Systemen müssen Speichermedien vor dem Entfernen ausgeworfen werden.

Außerdem empfiehlt sich die regelmäßige Überprüfung der Speichermedien auf Fehler. Sowohl Windows als auch macOS bieten entsprechende Diagnosetools an, die frühzeitig auf mögliche Probleme hinweisen können.

Verwendung von Cloud-Speichern

Cloud-Speicher bieten zusätzliche Sicherheit durch automatische Synchronisierung. Dienste wie Google Photos, Dropbox oder iCloud erstellen automatisch Kopien der Bilder und schützen vor lokalen Hardwaredefekten. Darüber hinaus ermöglichen viele Cloud-Dienste die Wiederherstellung gelöschter Dateien innerhalb eines bestimmten Zeitraums.

Trotz dieser Vorteile sollten Cloud-Speicher nicht die einzige Backup-Lösung darstellen. Zugriffsprobleme oder Änderungen der Nutzungsbedingungen können den Zugang zu den eigenen Daten einschränken.

Vermeidung von Schreibvorgängen nach Datenverlust

Wird ein Datenverlust bemerkt, ist schnelles Handeln entscheidend. Jeder weitere Schreibvorgang auf dem betroffenen Speichermedium kann gelöschte Daten unwiederbringlich überschreiben. Zunächst sollte deshalb das betroffene Speichermedium sofort vom Gerät getrennt werden.

Falls Stellar Photo Recovery Professional zum Einsatz kommt, sollte die Installation auf einem anderen Laufwerk erfolgen. Keinesfalls darf die Software auf dem Medium installiert werden, von dem Daten wiederhergestellt werden sollen. Nach der Wiederherstellung empfiehlt sich zudem die Erstellung eines neuen Backups der geretteten Daten.

 

Datenverlust muss nicht das Ende wertvoller Erinnerungen bedeuten. Stellar Photo Recovery Professional erweist sich als zuverlässiges Werkzeug für alle, die gelöschte, formatierte oder beschädigte Bilddateien retten möchten. Die benutzerfreundliche Oberfläche ermöglicht selbst technisch weniger versierten Nutzern den einfachen Zugang zu fortschrittlichen Wiederherstellungsfunktionen. Besonders hervorzuheben ist die umfassende Unterstützung zahlreicher Dateiformate – von gewöhnlichen JPEGs bis hin zu professionellen RAW-Formaten verschiedener Kamerahersteller.

Die Professional-Version bietet gegenüber der Free-Version entscheidende Vorteile. Unbegrenzte Wiederherstellungsmöglichkeiten, Deep-Scan-Technologie und erweiterte Vorschaufunktionen rechtfertigen den Preisunterschied, insbesondere wenn unersetzliche Erinnerungen auf dem Spiel stehen. Tatsächlich zeigen die vorgestellten Anwendungsfälle, dass die Software selbst in scheinbar hoffnungslosen Situationen – sei es nach versehentlicher Löschung, Formatierung oder bei Hardware-Defekten – erfolgreich sein kann.

Dennoch gilt: Vorbeugung bleibt die beste Strategie gegen Datenverlust. Regelmäßige Backups nach der 3-2-1-Regel, sorgfältiger Umgang mit Speichermedien und die Nutzung von Cloud-Diensten bieten mehrschichtige Sicherheit für digitale Erinnerungen. Falls jedoch trotz aller Vorsichtsmaßnahmen ein Datenverlust eintritt, steht mit Stellar Photo Recovery Professional ein leistungsfähiges Rettungswerkzeug zur Verfügung.

Angesichts der emotionalen und manchmal auch finanziellen Bedeutung digitaler Bilder erscheint die Investition in ein professionelles Wiederherstellungstool durchaus sinnvoll. Die Kombination aus vorbeugenden Maßnahmen und einer zuverlässigen Notfalllösung bietet die beste Gewähr dafür, dass wertvolle digitale Erinnerungen nicht für immer verloren gehen.

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