Windows 10 ESU 2025: Was Sie über die erweiterten Sicherheitsupdates wissen müssen
Das Ende des regulären Windows 10 Supports rückt näher, jedoch müssen viele Unternehmen dieses Betriebssystem aus verschiedenen Gründen weiterhin nutzen. Microsoft bietet deshalb mit Windows 10 ESU eine Lösung für dieses Problem an. Ab 2025 können Nutzer durch die Extended Security Updates (NCE) weiterhin wichtige Sicherheitsupdates erhalten, obwohl der Standardsupport ausgelaufen ist.
Die Windows 10 ESU-Lizenz kostet 77,95 € inklusive MwSt. für das erste Jahr (2025-2026) und ist versandkostenfrei erhältlich. Darüber hinaus umfasst das Angebot eine Laufzeit von 365 Tagen und kann global, einschließlich der USA, aktiviert werden. Für Unternehmen und Organisationen, die nicht sofort auf Windows 11 umsteigen können, bietet das ESU-Programm eine praktische Alternative, um die IT-Sicherheit aufrechtzuerhalten.
In diesem Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte über Windows 10 ESU: was genau es ist, für wen es sich eignet, welche technischen Voraussetzungen bestehen und wie Sie die Lizenz optimal nutzen können.
Was ist Windows 10 ESU (NCE)?
Windows 10 wird bald seinen regulären Supportzyklus abschließen, weshalb Microsoft eine spezielle Lösung für Nutzer entwickelt hat, die nicht sofort auf Windows 11 umsteigen können. Die Extended Security Updates (ESU) sind ein wichtiger Bestandteil dieser Strategie.
Definition und Hintergrund
Windows 10 ESU (Extended Security Updates) ist ein kostenpflichtiges Programm, das es Nutzern ermöglicht, auch nach dem offiziellen Ende des Supports am 14. Oktober 2025 weiterhin Sicherheitsupdates für ihre Windows 10-Geräte zu erhalten. Das Programm wird über die New Commerce Experience (NCE) von Microsoft angeboten und richtet sich sowohl an Privatanwender als auch an Unternehmen und Organisationen aller Größen. Grundsätzlich handelt es sich um einen jährlichen Abonnementdienst, der den Zugang zu wichtigen Sicherheitsupdates gewährleistet, um Computersysteme vor neuen Bedrohungen zu schützen.
Für die Teilnahme am ESU-Programm müssen die Geräte mit Windows 10 Version 22H2 ausgestattet sein. Die Laufzeit des Programms ist begrenzt, wobei für Privatanwender eine einjährige Verlängerung bis zum 13. Oktober 2026 vorgesehen ist, während kommerzielle Nutzer eine Verlängerung von bis zu drei Jahren erhalten können.
Warum wurde das ESU-Programm eingeführt?
Das ESU-Programm wurde hauptsächlich eingeführt, um Nutzern mehr Zeit für den Übergang zu Windows 11 zu geben, während gleichzeitig die Sicherheit ihrer Systeme gewährleistet bleibt. Microsoft erkennt damit an, dass nicht alle Nutzer sofort auf Windows 11 umsteigen können oder wollen. Hierfür gibt es verschiedene Gründe:
- Viele Geräte erfüllen nicht die strengeren Hardwareanforderungen von Windows 11
- Unternehmen benötigen Zeit für die Planung und Durchführung komplexer Migrationen
- Bestehende Softwarelösungen müssen auf Kompatibilität geprüft werden
- Mitarbeiter müssen auf das neue Betriebssystem geschult werden
Ohne das ESU-Programm würden diese Geräte nach dem Support-Ende anfälliger für Hacker und Schadsoftware werden, da keine Sicherheitsupdates mehr bereitgestellt würden. Das Programm dient daher als temporäre Brücke, nicht als langfristige Lösung.
Unterschied zwischen ESU und regulärem Support
Der reguläre Support für Windows 10 umfasst ein breites Spektrum an Leistungen, die mit dem ESU-Programm nicht mehr verfügbar sind. Der Hauptunterschied besteht darin, was nach dem 14. Oktober 2025 nicht mehr angeboten wird:
Im ESU-Programm enthalten:
- Kritische und wichtige Sicherheitsupdates, wie vom Microsoft Security Response Center (MSRC) definiert[13]
- Unterstützung bei der Lizenzaktivierung und Installation der ESU-Updates
- Hilfe bei möglichen Problemen, die durch ein Update verursacht wurden[16]
Nicht im ESU-Programm enthalten:
- Technischer Support für das Betriebssystem selbst[13]
- Neue Funktionen oder Feature-Updates[16]
- Qualitätsupdates, die keine Sicherheitsprobleme betreffen
- Designänderungen oder Verbesserungen der Benutzeroberfläche
Im Gegensatz zum regulären Support, bei dem alle Arten von Updates und umfassender technischer Support geboten werden, konzentriert sich das ESU-Programm ausschließlich auf die Absicherung des Systems gegen neue Bedrohungen. Dennoch funktionieren Windows 10-Computer weiterhin normal – sie erhalten lediglich keine Weiterentwicklungen mehr.
Für Unternehmen ist zu beachten, dass der Preis des ESU-Programms mit jedem Folgejahr steigt und die Updates kumulativ sind – wer erst im zweiten Jahr einsteigt, muss auch für das erste Jahr bezahlen[16]. Dies unterstreicht den Charakter des Programms als Übergangslösung und soll Nutzer dazu motivieren, letztendlich doch auf Windows 11 umzusteigen.
Für wen ist Windows 10 ESU gedacht?
Während der reguläre Support für Windows 10 ausläuft, stellt sich für viele Nutzer die Frage, ob das ESU-Programm für ihre Situation geeignet ist. Das Angebot richtet sich an verschiedene Zielgruppen mit unterschiedlichen Anforderungen und bietet spezifische Vorteile für bestimmte Anwendungsfälle.
Zielgruppen: Unternehmen, Behörden, Bildungseinrichtungen
Windows 10 ESU wurde primär für Organisationen entwickelt, die ihre Windows 10-Geräte über das Support-Ende hinaus sicher nutzen müssen. Das Programm steht sowohl Einzelpersonen als auch Organisationen jeder Größe zur Verfügung. Allerdings unterscheiden sich die Konditionen je nach Nutzergruppe erheblich:
Für Unternehmen und kommerzielle Organisationen kostet das ESU-Programm im ersten Jahr 58,21 Euro pro Gerät. Dieser Preis verdoppelt sich in jedem Folgejahr über einen maximalen Zeitraum von drei Jahren. Die Anmeldung für das Programm ist bereits heute über das Microsoft-Volumenlizenzprogramm sowie über Cloud Service Provider möglich.
Bildungseinrichtungen können ebenfalls vom ESU-Programm profitieren. Microsoft stellt speziell für den Bildungssektor zugeschnittene Informationen zum Ende des Windows 10-Supports im Microsoft Education Blog bereit.
Besonders attraktiv ist das Angebot für Organisationen, die Windows 365 Cloud PCs nutzen: Sie erhalten die Extended Security Updates für Windows 10-Geräte bis zu drei Jahre lang ohne zusätzliche Kosten, sofern sie über eine aktive Windows 365-Abonnementlizenz verfügen.
Typische Anwendungsfälle
Das ESU-Programm ist besonders relevant in folgenden Szenarien:
-
Organisationen mit Legacy-Software: Unternehmen, die branchenspezifische oder individuell entwickelte Anwendungen nutzen, die nicht ohne Weiteres mit Windows 11 kompatibel sind.
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Geräte mit Hardware-Einschränkungen: Viele vorhandene Geräte erfüllen die Hardwareanforderungen von Windows 11 nicht und müssten ersetzt werden. Mit Windows 10 ESU können diese Geräte weiterhin sicher genutzt werden.
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Regulierte Branchen: Organisationen, die strengen Vorschriften unterliegen, wie Gesundheitswesen, Finanzdienstleistungen oder Behörden, müssen sicherstellen, dass ihre Systeme jederzeit auf dem neuesten Sicherheitsstand sind, um Compliance-Anforderungen zu erfüllen.
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Versicherungsschutz: Cyberversicherungspolicen enthalten häufig Klauseln, die den Einsatz unterstützter, gepatchter Systeme vorschreiben. Ansprüche nach einem Sicherheitsvorfall auf nicht unterstützter Infrastruktur können abgelehnt oder reduziert werden.
Besonders für Unternehmen in regulierten Branchen ist die Einhaltung von Frameworks wie HIPAA, PCI-DSS oder NIST nicht optional. Der Betrieb eines nicht mehr unterstützten Betriebssystems nach dem Lebensende von Windows 10 könnte zu Verstößen gegen diese Vorschriften führen.
Warum ein Umstieg auf Windows 11 nicht immer sofort möglich ist
Obwohl Microsoft empfiehlt, berechtigte PCs auf Windows 11 aufzurüsten oder zu neuen Windows 11-Geräten zu wechseln, gibt es triftige Gründe, warum Organisationen mehr Zeit benötigen:
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Hardwarebeschränkungen: Viele ältere, aber noch funktionsfähige Geräte erfüllen nicht die strengeren Anforderungen von Windows 11. Dies betrifft insbesondere SMBs, die nicht über dedizierte IT-Teams oder aktuelle Hardware verfügen.
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Komplexe IT-Infrastrukturen: Die Umstellung großer, vernetzter Systeme erfordert sorgfältige Planung und Tests, um Betriebsunterbrechungen zu vermeiden.
-
Anwendungskompatibilität: Unternehmen müssen bestehende Geschäftsanwendungen auf Kompatibilität mit Windows 11 testen. Dieses Testen benötigt Zeit und Ressourcen.
-
Budgeteinschränkungen: Viele Organisationen zögern aufgrund von Budgetbeschränkungen, befürchteten Ausfallzeiten oder einem abwartenden Ansatz mit der Umstellung.
-
Schulungsbedarf: Mitarbeiter müssen mit dem neuen Betriebssystem vertraut gemacht werden, was zusätzliche Ressourcen erfordert.
Das ESU-Programm bietet daher eine wertvolle Übergangslösung, ist jedoch ausdrücklich nicht als langfristige Strategie gedacht. Microsoft betont, dass die erweiterten Sicherheitsupdates keine neuen Funktionen, nicht-sicherheitsrelevante Fehlerbehebungen oder Designänderungsanfragen beinhalten.
Organisationen, die zu lange mit der Migration warten, riskieren jedoch höhere Kosten: Notfall-Upgrades unter Zeitdruck können deutlich teurer werden als eine proaktive Planung. Alternative Ansätze wie cloudbasierte Lösungen (Windows 365 Cloud PCs oder Azure Virtual Desktop) ermöglichen den Zugriff auf die neuesten Windows-Versionen unabhängig von lokalen Hardwarebeschränkungen.
Hauptfunktionen des ESU-Programms
Das Windows 10 ESU-Programm bietet mehrere wichtige Funktionen, die Unternehmen und Organisationen beim sicheren Weiterbetrieb ihrer Systeme unterstützen. Diese Funktionen sind speziell darauf ausgerichtet, einen reibungslosen Übergang nach dem offiziellen Support-Ende zu gewährleisten.
Verlängerte Sicherheitsupdates bis 2028
Das Kernstück des Windows 10 ESU-Programms ist die Bereitstellung von Sicherheitsupdates über das offizielle Support-Ende hinaus. Die Updates beginnen ab dem ersten Patchday nach dem Support-Ende, konkret am 11. November 2025. Das Programm läuft maximal drei Jahre, wobei die Updates für kommerzielle und Bildungseinrichtungen in jährlichen Abonnements verfügbar sind:
- Jahr 1: 11. November 2025 bis 13. Oktober 2026
- Jahr 2: Bis 12. Oktober 2027
- Jahr 3: Bis 10. Oktober 2028
Wichtig zu beachten ist, dass die Windows 10 ESU-Lizenzen kumulativ sind – wenn eine Organisation erst im zweiten Jahr einsteigt, muss sie auch das erste Jahr nachkaufen. Diese Struktur unterstreicht, dass das ESU-Programm als Überbrückungslösung und nicht als langfristige Strategie gedacht ist.
Die bereitgestellten Updates konzentrieren sich ausschließlich auf kritische und wichtige Sicherheitsupdates, wie sie vom Microsoft Security Response Center (MSRC) definiert werden. Im Gegensatz zum regulären Support umfassen die ESU-Updates keine neuen Funktionen, keine kundenseitigen Nicht-Sicherheits-Updates und keine Design-Änderungsanforderungen.
Cloudbasierte Lizenzverwaltung
Die Verwaltung der Windows 10 ESU-Lizenzen erfolgt cloudbasiert, was eine effiziente Administration ermöglicht. Nach dem Kauf der ESU-Lizenzen erhalten Kunden Multiple Activation Keys (MAK) über das Microsoft 365 Admin Center. Diese Schlüssel werden zur Aktivierung der ESU-Funktion auf den entsprechenden Geräten verwendet.
Um die ESU-Lizenz-MAK zu finden, können Administratoren folgenden Prozess durchlaufen:
- Auf der Vertragsseite die Lizenz-ID finden, unter der die ESU-Lizenzen gekauft wurden
- Auf die drei Punkte (Weitere Aktionen) klicken, dann "Produktschlüssel anzeigen" auswählen
- Die Produktschlüsseldetailseite enthält Vertragsdetails und eine Liste aller Schlüssel für diesen Vertrag
Dementsprechend kann der Schlüssel bereits vor dem ersten ESU-Update aktiviert und verifiziert werden. Das erste ESU-Update, das die Aktivierung erfordert, wird das Sicherheitsupdate vom November 2025 sein.
Für Windows 10-Geräte, die auf Windows 365 Cloud PCs zugreifen, werden die ESU-Lizenzen automatisch in das Windows 365-Abonnement aufgenommen und erscheinen im Microsoft 365 Admin Center. Dies vereinfacht den Prozess erheblich für Unternehmen, die bereits Cloud-Lösungen nutzen.
Kompatibilität mit Windows 10 Enterprise und Education
Das Windows 10 ESU-Programm ist besonders auf die Bedürfnisse von Unternehmens- und Bildungseinrichtungen zugeschnitten. PCs, die zu einer kommerziellen oder bildungsrelevanten Organisation gehören, können für maximal drei Jahre nach Ablauf des Supports für Windows 10 Sicherheitsupdates erhalten.
Besonders vorteilhaft ist die Situation für Windows 10-Geräte, die auf Windows 365 Enterprise Cloud PCs und Windows 365 Frontline Cloud PCs im dedizierten Modus zugreifen. Diese erhalten automatisch Anspruch auf ESU für die Dauer des ESU-Angebots, sofern dem Benutzer eine aktive Windows 365 Enterprise-Lizenz zugewiesen wurde oder ein Windows 365 Frontline Cloud PC im dedizierten Modus bereitgestellt wurde. Allerdings gilt dies nur unter bestimmten Bedingungen: Das lokale Windows 10-Gerät muss entweder Microsoft Entra beigetreten oder Microsoft Entra hybrid beigetreten sein.
Keine Neuinstallation erforderlich
Ein wesentlicher Vorteil des Windows 10 ESU-Programms ist, dass keine Neuinstallation des Betriebssystems erforderlich ist. Die bestehenden Windows 10-Systeme können weiter verwendet werden, müssen jedoch für die ESU-Updates registriert und aktiviert werden.
Zur Installation des ESU-Schlüssels auf Clients sind folgende Schritte notwendig:
- Ein erhöhtes Eingabeaufforderungsfenster auf dem Gerät öffnen
- Den folgenden Befehl ausführen, um den ESU-Schlüssel zu installieren (dabei
durch den tatsächlichen ESU MAK ersetzen):slmgr.vbs /ipk
Nach der Ausführung dieses Befehls sollte ein Windows Script Host-Dialogfeld erscheinen, das bestätigt, dass der Produktschlüssel erfolgreich installiert wurde. Um zu überprüfen, ob der ESU-Schlüssel installiert und aktiviert ist, kann folgender Befehl aus einer erhöhten Eingabeaufforderung ausgeführt werden: slmgr.vbs /dlv. Die Ausgabe sollte den Namen des entsprechenden ESU-Programms und den Lizenzstatus als "Lizenziert" für dieses Programm anzeigen.
Die ESU-Lizenz ist nach der Ausstellung 30 Tage lang gültig, und das System versucht, sie ab Tag 22 zu erneuern, um Serviceunterbrechungen zu vermeiden. Es kann bis zu 48 Stunden dauern, bis die Erneuerung wirksam wird.
Zusammenfassend bietet das Windows 10 ESU-Programm eine strukturierte und effiziente Möglichkeit, Windows 10-Systeme über das Support-Ende hinaus sicher zu betreiben, wobei der Schwerpunkt auf Sicherheitsupdates, cloudbasierter Verwaltung und einfacher Integration in bestehende Systeme liegt.
Technische Voraussetzungen für die Nutzung
Bei der Vorbereitung auf Windows 10 ESU sind bestimmte technische Voraussetzungen zu beachten, damit die erweiterten Sicherheitsupdates ordnungsgemäß installiert und aktiviert werden können. Diese Anforderungen sind entscheidend für einen reibungslosen Übergang in die Phase nach dem regulären Support.
Unterstützte Windows-Versionen
Für die Teilnahme am Windows 10 ESU-Programm ist eine spezifische Windows-Version unabdingbar. Grundvoraussetzung ist, dass auf den Geräten Windows 10 Version 22H2 ausgeführt wird. Diese Anforderung gilt ohne Ausnahme - ältere Versionen werden nicht unterstützt und müssen zunächst aktualisiert werden, bevor ESU-Updates installiert werden können.
Innerhalb dieser Version werden verschiedene Editionen unterstützt. Für geschäftliche Nutzung sind die Windows 10 Pro sowie Windows 10 Enterprise Editionen geeignet. Bei privater Nutzung werden zusätzlich Windows 10 Home, Pro Education und Workstation-Editionen unterstützt.
Bemerkenswert ist außerdem, dass alle Installationsarten abgedeckt sind. Das bedeutet, das ESU-Programm funktioniert sowohl für physische Geräte als auch für virtuelle Maschinen oder andere Installationsvarianten.
Systemanforderungen
Neben der richtigen Windows-Version gibt es weitere technische Anforderungen für die ESU-Nutzung. Zunächst muss auf dem System das Update KB5046613 oder ein neueres Update installiert sein. Dieses Update bereitet das System auf den Empfang der ESU-Updates vor.
Darüber hinaus benötigen Organisationen für die Verwaltung der ESU-Lizenzen einen Microsoft 365 Tenant. Dieser dient zur Aktivierung der Lizenzen im Admin Center. Falls bereits ein CSP-Vertrag (Cloud Solution Provider) besteht, wird zusätzlich die Vertragsnummer oder Autorisierungs-ID benötigt, um die Zuordnung im Admin Center vorzunehmen.
Für Cloud- und Virtualisierungsumgebungen gelten besondere Bedingungen:
- Windows 10-Geräte mit Zugriff auf Windows 365 Cloud PCs erhalten ESU automatisch, sofern das lokale Gerät Microsoft Entra joined oder hybrid joined ist
- Ein berechtigter Benutzer kann bis zu 5 Geräte aktivieren
- Der Benutzer muss sich alle 22 Tage mit seinem Microsoft Entra-ID-Konto am Windows 10-Gerät anmelden, um den ESU-Zugriff aufrechtzuerhalten
Bei anderen Virtualisierungsplattformen wie Nutanix, Citrix oder Omnissa Horizon ist hingegen eine manuelle Schlüsselaktivierung erforderlich.
Notwendige Vorbereitungen vor der Aktivierung
Vor der Aktivierung des ESU-Programms sind mehrere Vorbereitungsschritte notwendig. Allem voran muss sichergestellt werden, dass die aktuelle Windows 10 Version 22H2 installiert ist. Sollte eine ältere Version verwendet werden, ist zunächst ein Update durchzuführen.
Nach dem Kauf der ESU-Lizenzen erhalten Kunden Multiple Activation Keys (MAK) über das Microsoft 365 Admin Center. Diese Schlüssel sind für die Aktivierung der ESU-Funktion auf den Geräten unverzichtbar. Wichtig zu wissen: Die im Microsoft 365 Admin Center angezeigten ESU-Mehrfachaktivierungsschlüssel können erst ab dem Ende des Support-Datums von Windows 10 verwendet werden, also zu Beginn des definierten ESU-Abdeckungszeitraums.
Die Installation und Aktivierung kann anschließend auf zwei Arten erfolgen:
- Über den Microsoft-Aktivierungsserver gemäß der offiziellen Microsoft-Anleitung
- Über Microsoft Intune mithilfe des entsprechenden Leitfadens zur Aktivierung
Falls die ESU-Lizenzen für geschäftliche Zwecke genutzt werden, ist ein aktiver Supportplan erforderlich, um technischen Support für ESU-bezogene Probleme zu erhalten. Dies ist ein wichtiger Aspekt, der bei der Budgetplanung berücksichtigt werden sollte.
Weiterhin muss das Microsoft-Konto, mit dem die ESU-Anmeldung durchgeführt wird, ein Administrator-Konto sein, und es darf kein Kinderkonto verwendet werden. Diese Vorsichtsmaßnahme gewährleistet die ordnungsgemäße Verwaltung und Kontrolle über die ESU-Lizenzen.
Bei Geräten im Kioskmodus, solchen mit Active Directory-Domäneneinbindung oder Microsoft Entra-Einbindung, sowie bei Geräten, die in eine Mobile Device Management (MDM)-Lösung eingebunden sind, steht das Consumer ESU-Programm nicht zur Verfügung.
So funktioniert die Lizenzierung über NCE
Die Beschaffung und Verwaltung von Windows 10 ESU-Lizenzen erfolgt über Microsofts New Commerce Experience (NCE). Diese Plattform bildet die Grundlage für den Erwerb der Sicherheitsupdates nach dem offiziellen Support-Ende. Um den Prozess zu verstehen, ist ein Blick auf die Details der Lizenzierung unerlässlich.
Was bedeutet New Commerce Experience (NCE)?
NCE (New Commerce Experience) ist Microsofts modernisiertes Lizenzprogramm für den Erwerb von Dauerlizenzen und Subscription-Lizenzen über das CSP-Partnerprogramm (Cloud Solution Provider). Microsoft führte NCE im Jahr 2022 ein, und mittlerweile umfasst das Programm zahlreiche Produkte und Dienste, darunter Microsoft 365, Office 365, Windows 365 und die Power Platform.
Im Gegensatz zu älteren Lizenzmodellen standardisiert NCE die Lizenzierungsregeln und Vertragsbedingungen für verschiedene Kundengruppen. Davon profitieren kommerzielle Kunden, Behörden, Bildungseinrichtungen und gemeinnützige Organisationen. Obwohl einige Lizenzen noch im Microsoft Open Value Lizenzprogramm angeboten werden, konzentriert Microsoft zukünftige Entwicklungen vorwiegend auf NCE.
windows 10 esu lizenz kaufen: Ablauf und Optionen
Der Erwerb von Windows 10 ESU-Lizenzen ist bereits heute möglich, jedoch können die Lizenzen erst nach dem offiziellen Ende des Supports am 14. Oktober 2025 verwendet werden. Für Organisationen und Unternehmen beginnt der Preis bei 58,21 Euro pro Gerät für das erste Jahr. Eine wichtige Besonderheit: Der Preis verdoppelt sich in jedem Folgejahr, über einen maximalen Zeitraum von drei Jahren.
Für den Kauf stehen folgende Optionen zur Verfügung:
- Microsoft-Volumenlizenzprogramm: Ideal für größere Organisationen
- Cloud Solution Provider (CSP): Flexibel für Unternehmen jeder Größe
Wichtig zu beachten:
- Das Programm muss jahresweise gekauft werden – Teilzeiträume (z.B. nur sechs Monate) sind nicht verfügbar
- Die Updates sind kumulativ – wer erst im zweiten Jahr einsteigt, muss zusätzlich für das erste Jahr bezahlen
- Der Mindestbestellwert liegt bei einer Lizenz pro Bestellung
- Das erste Jahr beginnt im November 2025
Verwaltung über das Microsoft 365 Admin Center
Nach dem Erwerb der Windows 10 ESU-Lizenzen erhalten Kunden einen Zugang zum Microsoft 365 Admin Center. Diese zentrale Plattform dient zur Verwaltung und Überwachung der gebuchten Lizenzen. Darüber hinaus bietet das Admin Center je nach gebuchten Services umfangreiche Funktionen zur Konfiguration der IT-Umgebung, etwa für Entra ID, Exchange, Teams und SharePoint.
Zur Nutzung der erworbenen ESU-Lizenzen erhalten Kunden Multiple Activation Keys (MAK), die ebenfalls über das Microsoft 365 Admin Center zugänglich sind. Um diese Schlüssel zu finden, folgen Sie diesen Schritten:
- Navigieren Sie zur Vertragsseite
- Suchen Sie die Lizenz-ID, unter der die ESU-Lizenzen erworben wurden
- Wählen Sie die drei Punkte (Weitere Aktionen) und dann "Produktschlüssel anzeigen"
- Auf der Produktschlüsseldetailseite finden Sie alle Schlüssel für diesen Vertrag
Wichtig: Obwohl die Schlüssel nach dem Kauf im Admin Center erscheinen, können sie erst ab dem Support-Ende von Windows 10 aktiviert werden. Allerdings können Sie die Schlüssel bereits vorher testen und verifizieren, dass die Aktivierung funktioniert. Das erste ESU-Update, das die Aktivierung zwingend erfordert, wird das Sicherheitsupdate vom November 2025 sein.
Die Lizenzaktivierung auf den Geräten erfolgt dann über das Tool slmgr.vbs, das die Kommunikation mit den Microsoft-Aktivierungsservern herstellt. Für Geräte ohne Internetzugang steht zusätzlich eine telefonische Aktivierungsoption zur Verfügung.
Sicherheitsvorteile und Datenschutz
Sicherheit bleibt ein entscheidender Faktor bei der Nutzung von Windows 10 nach dem offiziellen Support-Ende. Die Windows 10 ESU-Lösung bietet mehrere Sicherheitsvorteile, die für Unternehmen besonders im Hinblick auf Datenschutz und Compliance relevant sind.
DSGVO-konforme Datenverarbeitung
Für europäische Organisationen ist die Einhaltung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) nicht optional, sondern gesetzliche Pflicht. Gemäß Artikel 32 der DSGVO müssen Unternehmen angemessene technische Maßnahmen implementieren, die die Sicherheit personenbezogener Daten gewährleisten. Der Betrieb von Systemen ohne Sicherheitsupdates könnte potenziell gegen diese Anforderungen verstoßen, da keine Herstellerunterstützung zur Behebung von Sicherheitslücken mehr besteht.
Das Windows 10 ESU-Programm hilft Organisationen, diese Compliance-Anforderungen zu erfüllen:
- Es stellt sicher, dass kritische Sicherheitslücken auch nach dem regulären Support-Ende geschlossen werden
- Es dokumentiert die fortlaufende Bemühung um Systemsicherheit
- Es schützt vor unbefugter Verarbeitung, versehentlichem Verlust und Beschädigung von Daten
Darüber hinaus können Cyber-Versicherungspolicen typischerweise verlangen, dass unterstützte Softwaresysteme gewartet werden. Die Prämien könnten erheblich steigen – oder der Versicherungsschutz könnte vollständig verweigert werden – wenn Organisationen End-of-Life-Plattformen betreiben, die ohne Herstellerunterstützung anfällig für Angriffe sind.
Updates über zertifizierte Microsoft-Rechenzentren
Die erweiterten Sicherheitsupdates für Windows 10 werden über die gleiche bewährte Infrastruktur bereitgestellt wie reguläre Windows-Updates. Diese Kontinuität in der Bereitstellungsmethode gewährleistet einen vertrauenswürdigen Prozess für die Installation kritischer Sicherheits-Patches.
Obwohl Windows 11 zweifellos das sicherere Betriebssystem bleibt, mit standardmäßig aktivierten Sicherheitsfunktionen wie TPM 2.0, virtualisierungsbasierter Sicherheit und Smart App Control, bietet das ESU-Programm eine praktikable Zwischenlösung für Organisationen, die nicht sofort migrieren können.
Bemerkenswert ist, dass neue Windows 11-PCs laut Berichten einen Rückgang der Sicherheitsvorfälle um 62% und eine dreifache Reduzierung von Firmware-Angriffen verzeichnen. Dennoch stellen die erweiterten Sicherheitsupdates von Windows 10 sicher, dass kritische Schwachstellen zeitnah behoben werden, was das Risiko von Datenschutzverletzungen erheblich reduziert.
Es ist wichtig zu verstehen, dass diese Updates hauptsächlich als temporäre Lösungen konzipiert sind, nicht als permanente Abhilfe. Organisationen sollten die Implementierung von ESU innerhalb umfassenderer Übergangsstrategien sorgfältig dokumentieren und dabei deren Einschränkungen anerkennen, während sie Fortschritte in Richtung einer vollständigen Umstellung auf Windows 11 nachweisen.
Kombination mit Microsoft Defender möglich
Eine besonders positive Nachricht für Nutzer des Windows 10 ESU-Programms: Der in Windows 10 integrierte Windows Defender wird bis Oktober 2028 unterstützt und erhält weiterhin regelmäßige Updates. Diese Unterstützung geht über die dreijährige ESU-Periode hinaus und bietet somit eine zusätzliche Sicherheitsebene.
Für Anwender, die sich für das ESU-Programm angemeldet haben, bedeutet dies einen doppelten Vorteil: Sie erhalten sowohl Windows-Sicherheitsupdates bis Oktober 2026 als auch die neuesten Virendefinitionen für den Defender. Diese Kombination maximiert den Schutz und hilft dabei, die Sicherheit von Systemen aufrechtzuerhalten, die aus technischen oder geschäftlichen Gründen noch nicht auf Windows 11 aktualisiert werden konnten.
Der Defender stellt eine wichtige Komponente in der Gesamtsicherheitsstrategie dar, insbesondere wenn er mit dem ESU-Programm kombiniert wird. Er bietet Schutz vor Malware, Ransomware und anderen Bedrohungen, während die ESU-Updates sicherstellen, dass das Betriebssystem selbst gegen neu entdeckte Schwachstellen abgesichert ist.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Windows 10 ESU-Programm einen mehrschichtigen Ansatz für Sicherheit und Datenschutz bietet. Es hilft Organisationen dabei, regulatorische Anforderungen zu erfüllen, schützt vor Sicherheitsverletzungen und ermöglicht die fortgesetzte Nutzung bewährter Sicherheitstools wie Microsoft Defender – alles innerhalb eines klar definierten Zeitrahmens, der den Übergang zu moderneren und sichereren Betriebssystemen fördert.
Integration in bestehende IT-Strukturen
Die nahtlose Einbindung der Windows 10 ESU in vorhandene IT-Umgebungen ist für viele Organisationen ein entscheidender Faktor bei der Planung ihrer Betriebssystem-Strategie. Nach dem Ende des regulären Supports müssen Unternehmen sicherstellen, dass ihre bestehenden Systeme weiterhin zuverlässig funktionieren.
Kompatibilität mit vorhandener Hardware
Für Endverbraucher und Unternehmen ergeben sich zunächst keine unmittelbaren Änderungen bei der Kompatibilität bestehender Hardware, wenn sie das Windows 10 ESU-Programm nutzen. Allerdings ist langfristig zu beachten, dass neue Komponenten und Peripheriegeräte möglicherweise nicht mehr optimal mit Windows 10 zusammenarbeiten werden, da nach dem 14. Oktober 2025 keine offiziellen Zertifizierungen mehr für Windows 10 erfolgen.
Unternehmen sollten daher folgende Aspekte berücksichtigen:
- Neue Hardwareprodukte werden künftig primär für Windows 11 entwickelt und zertifiziert
- Eine Zertifizierung für Windows 10 wird nach dem Supportende nicht mehr möglich sein (Ausnahme: LTSC-Version über ESU)
- Beim Einkauf neuer Geräte sollte die Windows-11-Kompatibilität und -Zertifizierung geprüft werden
Dennoch funktionieren bestehende, bereits zertifizierte Komponenten weiterhin ohne Einschränkungen mit Windows 10 unter dem ESU-Programm.
Nutzung mit Intune und Endpoint Manager
Besonders praktisch für Unternehmensumgebungen: Windows 10 ESU lässt sich nahtlos in bestehende Management-Lösungen wie Microsoft Intune oder Endpoint Manager integrieren. Dies vereinfacht die Verwaltung erheblich, da Administratoren dieselben Tools zur Bereitstellung der ESU-Updates nutzen können, die sie bereits für ihre Windows-10-Umgebung einsetzen.
Für die Verteilung der Windows 10 ESU-Schlüssel über Intune oder SCCM müssen zunächst einige Voraussetzungen erfüllt sein:
- Windows 10 Version 22H2 muss installiert sein
- Das neueste Servicing Stack Update (SSU) und kumulative Update sind erforderlich - mindestens KB5046613 (2024-11) oder neuer
- Gültige ESU MAK-Schlüssel müssen vom Microsoft Volume Licensing Service Center (VLSC) bezogen werden
- Firewall/Proxy-Konfiguration muss ausgehende Verbindungen zu Microsoft-Aktivierungsendpunkten zulassen
Somit wird die Integration der ESU-Lizenzen in bestehende Verwaltungsprozesse deutlich vereinfacht. Dies ist besonders vorteilhaft für Organisationen, die bereits in Microsoft-Managementtools investiert haben.
Minimale Systemeingriffe
Eine der Stärken des Windows 10 ESU-Programms liegt in den minimalen Systemeingriffen, die für die Implementierung notwendig sind. Organisationen müssen keine umfangreichen Änderungen an ihrer IT-Infrastruktur vornehmen, um von den erweiterten Sicherheitsupdates zu profitieren.
In einigen Fällen ist ESU bereits voreingestellt und erfordert keine zusätzlichen Maßnahmen. Dies gilt insbesondere für:
- Windows 10-Geräte mit Zugriff auf Windows 365 Enterprise Cloud PCs, sofern das lokale Gerät Microsoft Entra joined oder hybrid joined ist
- Windows 365 Frontline Cloud PCs im dedizierten Modus, wenn der Benutzer über eine aktive Windows 365 Enterprise-Lizenz verfügt
In anderen Umgebungen, wie virtuellen Maschinen auf verschiedenen Plattformen (Nutanix, Citrix, Omnissa Horizon), ist lediglich eine manuelle Schlüsselaktivierung erforderlich. Hierfür genügt ein einfacher Befehl in der erhöhten Eingabeaufforderung: slmgr.vbs /ipk .
Zur Überprüfung der erfolgreichen Installation kann der Befehl slmgr.vbs /dlv verwendet werden. Die Ausgabe sollte den Namen des entsprechenden ESU-Programms und den Lizenzstatus als "Lizenziert" anzeigen.
Darüber hinaus versucht das System automatisch, die ESU-Lizenz ab dem 22. Tag zu erneuern, um Serviceunterbrechungen zu vermeiden. Die ESU-Lizenz ist nach der Ausstellung 30 Tage gültig, und es kann bis zu 48 Stunden dauern, bis die Erneuerung wirksam wird.
Wichtige Fragen vor dem Kauf
Bevor Unternehmen und Privatpersonen eine Windows 10 ESU-Lizenz erwerben, sollten sie zunächst einige wichtige Aspekte beachten. Die Entscheidung für das ESU-Programm erfordert ein klares Verständnis der Voraussetzungen und Einschränkungen.
Welche Windows-Version wird benötigt?
Für die Teilnahme am Windows 10 ESU-Programm ist ausschließlich die Version 22H2 erforderlich. Diese letzte Windows 10-Version wurde am 18. Oktober 2022 veröffentlicht und stellt die finale Feature-Aktualisierung dar. Unterstützt werden dabei verschiedene Editionen: Privatanwender können das Programm mit Windows 10 Home, Professional, Pro Education und Workstation nutzen, während Unternehmen die entsprechenden Business-Varianten verwenden. Vor der Aktivierung müssen außerdem alle Sicherheitsupdates bis Oktober 2025 installiert sein.
Ist technischer Support enthalten?
Nein, technischer Support ist im ESU-Programm nicht enthalten. Microsoft stellt klar: "Das ESU-Programm bietet keinen technischen Support". Unterstützung wird lediglich bei Herausforderungen rund um die ESU-Aktivierung, Installation der monatlichen Updates oder bei Problemen gewährt, die durch ein Update selbst verursacht wurden. Darüber hinaus umfasst das Programm weder neue Funktionen noch nicht-sicherheitsrelevante Fehlerbehebungen oder Design-Änderungsanfragen.
Wie lange gilt die Lizenz?
Die Laufzeit variiert je nach Nutzertyp. Für Privatanwender gilt die ESU-Lizenz für ein Jahr, vom 14. Oktober 2025 bis zum 13. Oktober 2026. Unternehmen hingegen können bis zu drei Jahre Sicherheitsupdates erhalten. Wichtig zu wissen: Das ESU-Programm muss jahresweise gekauft werden – Teilzeiträume, beispielsweise sechs Monate, sind nicht verfügbar. Entscheidet man sich erst im zweiten Jahr für den Einstieg, müssen dennoch die Kosten für das erste Jahr getragen werden, da die ESUs kumulativ sind.
Was passiert nach Ablauf der Lizenz?
Nach Ablauf der ESU-Lizenz können zwei Wege eingeschlagen werden: Einerseits funktionieren die Windows 10-PCs zwar weiterhin, erhalten jedoch keine Sicherheitsupdates mehr. Dadurch steigt das Risiko für Cyberangriffe erheblich. Andererseits empfiehlt Microsoft, berechtigte PCs auf Windows 11 aufzurüsten oder zu einem neuen Windows 11-Gerät zu wechseln. Alternativ bieten einige Drittanbieter wie ACROS Security mit ihrer 0patch-Lösung fünf weitere Jahre Schutz durch Mikropatches für Windows 10 22H2-Systeme.
Windows 10 ESU - Extended Security Updates (NCE)
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